Die TREV-Technologie senkt die Umweltbelastung von Elektroautos über die gesamte Lebensdauer, da mehrere wichtige Nachteile der aktuellen Technologie gelöst oder vermieden werden.

Mit dem TREV wird einem seriellen Hybrid-Supersportwagen eine beispiellose Reichweite ermöglicht.

Vorausberechnungen auf der Basis der ersten Tests deuten darauf hin, dass die Reichweite eines zukünftigen Serien-Supersportwagens im Batteriebetrieb allein bis zu 150 km betragen wird. Die TREV-Technologie kann den Akkumulator überall aufladen, entweder unterwegs oder im geparkten Zustand, selbst da, wo keine Ladestationen verfügbar sind, wodurch die Reichweitenangst eliminiert wird. So soll der Wiederaufladevorgang vollständig unüberwacht, z. B. in der Nacht, ausgeführt werden können.

Für die in Genf präsentierte Akkukonfiguration im Supersportwagen-Konzeptfahrzeug wurde eine maximale Reichweite (unter städtischen Fahrbedingungen) von mehr als 2.000 km aus 80 Litern des Flugzeugtreibstoffs Kerosin oder einem Kraftstoff mit einem vergleichbaren Brennwert berechnet.

Eine weitere grundlegende Herausforderung für die Masseneinführung von Elektroautos auf mehreren Märkten ist die massive Belastung des Stromnetzes, die mit der bisherigen Netzkapazität nicht bewältigt werden könnte. Wenn Plug-in-Elektroautos z. B. auf dem chinesischen Markt eingeführt würden, wäre eine massive Erhöhung der Umweltverschmutzung durch die Kohlekraftwerke die Folge. Auch viele Märkte in der westlichen Welt befinden sich beängstigend nahe an der Grenze der Stromerzeugungskapazität ihrer Energieinfrastruktur. Diese Märkte könnten keine umfassende Einführung von Plug-in-Elektroautos verkraften.

Auf der Basis einer gemeinsamen Grundarchitektur kann das TREV-System auf den Betrieb mit einer von mehreren Kraftstoffvarianten zugeschnitten werden. Das bedeutet, dass die Konfiguration des TREV-Systems auf den Kraftstoff abgestimmt werden kann, der bereits mit einer umfassenden Versorgungs- und Verteilungsinfrastruktur in einem bestimmten Markt vorhanden ist. Folglich bedeutet die Übernahme des TREV-Systems für die Kraftstoffversorgungsindustrie, Autohersteller und Verbraucher keine großen Investitionen in neue Netze, wie es bei Plug-in-Elektroautos oder Brennstoffzellenfahrzeugen nötigt wäre. Die Turbine des TREV-Systems wurde in verschiedenen Varianten getestet, wobei die alternativen Versionen mit Erdgas, Biogas, Diesel, Benzin und dem Flugzeugtreibstoff Kerosin betrieben wurden.

Da die Verbreitung von Elektroautos im Wesentlichen von den verfügbaren Ladestationsnetzen abhängt, die umfangreiche Investitionen in eine neue Infrastruktur bedingen, wird durch die Nutzung der vorhandenen Kraftstoffverteilungsinfrastrukturen die Abhängigkeit von jenen Netzen reduziert.

Das TREV-System sorgt für sehr hohe Effizienz und sehr niedrige Emissionen und ist eine komplett abgeschlossene Antriebslösung, die nahezu keine Wartung während des gesamten Lebenszyklus benötigt. Die einzige Wartungskomponente ist der Luftansaugfilter.