Pero, N2 ,Teilereinigung, parts2clean, oberflächentechnik

Dank der großzügigen Verglasung an der automatischen Beschickung folgen die Messebesucher auf der Fachmesse parts2clean dem Warenträger auf seinem Weg in und aus der Arbeitskammer der Pero N2. Bild: Pero

Über 3000 Pero-Reinigungsanlagen sind nach Angaben von Pero momentan rund um den Globus in Betrieb, wie etwa die neue Serienanlage Modell N2. Zentrale Features der Anlage sind die Einstellungs- und Steuerungsmöglichkeiten, die über die SPS vorgenommen werden, die Nutzung des zweiten Tanks als Spül- oder Konservierbad sowie die maschinenbaulichen Fortschritte zur Erhöhung der Sauberkeit im Standard-Betrieb.

Weitere Spezifikationen betreffen die Beladekapazität und das Spektrum der Reinigungsanwendungen, die mit einer N2 realisiert werden können. „Ziel war es, eine Serienanlage zu entwickeln, die technisch auf unserem Erfolgsmodell R2 basiert und in vordefinierten Ausstattungen für viele Herstellerbranchen einsetzbar ist“, sagt Michael Ickert, Assistent der Geschäftsleitung von Pero. „Um hier eine überzeugende Lösung zu bieten, haben wir bereits in der Design- und Konstruktionsphase die am häufigsten von den Kunden geäußerten Anforderungen berücksichtigt.“ Das gelte für die Höhe der Warenträger ebenso wie für die Auswahl der Reinigungsmedien, die hier eingesetzt werden könnten.

Eine Konsequenz daraus war eine Auslegung auf Standard-Warenträger im Format: 660 mm x 480 mm bei einer maximal nutzbaren Höhe von 400 mm sowie der Einsatz gängiger Reinigungsmedien wie modifizierter Alkohol und Kohlenwasserstoff. Das moderne Design wurde gezielt mit besonders niedriger Bauhöhe umgesetzt, wodurch sich zusätzliche Vorteile beim Versand im In- und Ausland bieten. Auch im Bereich des Energiemanagements der Reinigungsanlage Pero N2 profitieren N2-Bediener von einer Reihe von Einstellungsoptionen, mit denen der Energieverbrauch der Reinigungsanlage der Kapazität in der Fertigung und der Teilegeometrie angepasst und damit nachhaltig gesenkt werden kann.

Wie Pero weiter berichtet ist das unternehmenseigene moderne Kompetenz-Zentrum in erweiterte Räumlichkeiten umgezogen und um zahlreiche Anlagen wie auch ein Labor für technische Sauberkeit ergänzt worden. Vorteil der Erweiterungsmaßnahmen: Fortan können Kaufinteressenten vor Ort die Reinigung ihrer Teile nicht nur live miterleben, sie erhalten auch einen umfassenden Einblick, wie sich die Änderung von Prozessparametern auf das Reinigungsergebnis und die Wirtschaftlichkeit auswirken. Prozessschritte und -abfolge können dabei je nach Teileeigenschaft und Zielsetzung modifiziert werden – und das im unmittelbaren Vergleich unterschiedlicher Reinigungsanlagen und -medien. Ebenfalls neu ist die Einrichtung eines Sauberkeitslabors, in dem konkrete Partikelverschmutzungen analysiert und das Reinigungsergebnis alternativer Reinigungsverfahren auf Basis der VDA19-Methodik untersucht werden können, heißt es weiter.