Da sich die Herstellung der Brennstoffzellen-Aggregate auch mittelfristig nicht rechnen soll, hatte

Da sich die Herstellung der Brennstoffzellen-Aggregate auch mittelfristig nicht rechnen soll, hatte Tognum bereits im Dezember 2010 den Ausstieg aus dem Projekt verkündet, zwischenzeitlich war aber Hoffnung aufgekommen, die sich nun zerschlagen haben (Bild: Tognum AG).

Das Aus für die Brennstoffzellen-Entwicklung von Tognum ist endgültig besiegelt. Rolls-Royce habe sich nach eingehender Prüfung entschieden, den Geschäftsbereich nicht zu übernehmen, erklärte ein Sprecher des MDAX-Konzerns am Freitag.

FRANKFURT (Dow Jones/ks)–Zuletzt arbeiteten noch rund 70 Beschäftigte an dem Standort in Grassbrunn bei München an der Entwicklung der stationären Brennstoffzelle. Der Tognum-Vorstand hatte bereits Ende 2010 den Ausstieg aus dem Bereich verkündet, da sich das Geschäft mittelfristig nicht rentiere. Da auch die Suche nach einem Partner in Asien scheiterte, blieb nur der Ausstieg.

Hoffnung keimte dann allerdings wieder auf, nachdem Daimler und Rolls-Royce für den Motorenbauer vom Bodensee geboten hatten. Denn Rolls-Royce kündigte an, eine mögliche Übernahme des Geschäfts prüfen zu wollen. Auch diese Hoffnungen haben sich nun zerstreut.