HAMBURG/ROSTOCK (pd). Als eines der ersten Industrie-Unternehmen hat die Nordex SE ihre Niederlassungen in Deutschland auf CO2-neutrales Drucken umgestellt. Dafür hat Nordex jetzt ein modernes emissionsarmes Druck- und Kopiersystem des Spezialisten Canon eingeführt. Die Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien sowie Ökopapier runden das Konzept ab. „Wir stellen ein sauberes Produkt her und dürfen unsere eigene Ökobilanz nicht vernachlässigen. Dieses Projekt ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung“, begründet Operations-Vorstand Dr. Marc Sielemann die Initiative.

Das Konzept sieht eine Reduktion und Erneuerung der Ausgabegeräte vor. Rund ein Viertel weniger Geräte werden nun deutlich effizienter drucken und kopieren: Der Stromverbrauch ist um rund die Hälfte geringer, der damit verbundene CO2-Ausstoß um 16 Prozent. Eine durch programmierte Druckregeln (z.B. automatisierter beidseitiger Druck) sowie neue Software-Lösungen angestrebte Verringe-rung der Druckseiten pro Jahr birgt weiteres Sparpotential. Die verbleibenden nicht vermeidbaren CO2-Emissionen gleicht Nordex künftig durch den Ankauf von Emissionszertifikaten bei einem geprüften Wiederaufforstungsprogramm in Mosambik aus. Dieses Projekt bewirkt neben einer CO2-Einsparung auch soziale Verbesserungen im lokalen Umfeld.

Um das Projekt abzurunden plant Nordex derzeit eine Umstellung von Normal- auf Ökopapier. Zudem bezieht das Unternehmen ab Jahresbeginn 2012 für seine deutschen Niederlassungen ausschließlich zertifizierten Ökostrom aus Wind- und Wasserenergie. Erst im Dezember 2010 hatte die Nordex-Verwaltung in Hamburg ihr Büro in ein DGNB-prämiertes Ökogebäude verlegt.