Soley

Die Komplexitäts-Experten von Soley liefern mit ihrer gleichnamigen Software ein Optimierungswerkzeug für die hauseigene Produkt- und Teilevielfalt. - Bild: Adobe Stock/stockpics

Deutsche Industrieunternehmen haben eine große Stärke: Sie erfüllen nahezu jeden Kundenwunsch bis hin zu Losgröße 1. Diese Angebotsvielfalt ist einerseits ein Wettbewerbsvorteil und ermöglicht eine starke Kundenbindung, so die aktuelle GEXSO-Studie von Bearing Point. Andererseits verlangt ein immer größer werdendes Portfolio ein immer komplexeres Produkt- und Variantenmanagement.

Dabei geht im Laufe der Zeit schleichend der Überblick über die Vielzahl an Stücklisten, Bauteilen, veralteten, ähnlichen oder sogar gleichen Produkte sowie die damit verbundenen Kosten verloren. Im Alltag wird somit die Tragweite selbst kleiner Entscheidungen kaum noch nachvollziehbar.

Vielfältige Zusammenhänge sind die Krux

Doch wie bekommen Sie den richtigen Durchblick? Bisherige Helfer wie Excel, ERP-Programme oder Business Intelligence stoßen hier an Grenzen. Sie taugen zwar zur Berechnung und Darstellung gängiger KPIs, können jedoch keine multi-dimensionalen Abhängigkeiten abbilden, analysieren und für Entscheidungen des Managements aufbereiten.

Dabei sind genau diese Abhängigkeiten der Knackpunkt, denn sie sind für den Geschäftserfolg entscheidend: Es geht nicht nur darum, welche Produkte, Module, Bauteile, alternde Technologien, Zubehöre, Lagerplätze und Lieferanten entbehrlich sind und sich einsparen lassen. Sondern auch um die Auswirkungen einer solchen Entscheidung auf Produktentwicklung, Einkauf und Vertrieb.,

Wäre es da nicht schön, man erhielte automatisch und transparent die Information, welche Produkte zum Kerngeschäft gehören und welche Kandidaten sich für eine Portfoliobereinigung empfehlen? Und welche Bauteile sich vielleicht sogar standardisieren lassen? Alles auf der Basis von Daten und nicht des Bauchgefühls? Die gute Nachricht: Es ist möglich.

1. Schritt: Transparenz schaffen

Die Komplexitäts-Experten von Soley liefern mit ihrer gleichnamigen Software ein Optimierungswerkzeug für die hauseigene Produkt- und Teilevielfalt.

Im ersten Schritt führt Soley Daten unterschiedlichster Art wie Stücklisten, Bestände, Vertriebszahlen (zum Beispiel Bestellkombinationen) oder Verwendungsnachweise zusammen. Arbeit, an der Mitarbeiter früher mehrere Tage gesessen haben, geht jetzt in wenigen Minuten vonstatten – wohlgemerkt für das gesamte Portfolio!

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Das Ergebnis ist ein Abbild des kompletten Produktprogramms im Wertstrom des Unternehmens. Aus diesem lassen sich Komplexitätskennzahlen je Produkt oder Variante (bspw. Gleichteileanteil), Bauteil (bspw. Wiederverwendungsrate) oder über das gesamte Portfolio (bspw. Portfolio-Effizienz: verkaufte/angebotene Varianten) ableiten, was wiederum Bewertungen und Entscheidungen in vollkommen neuer Qualität ermöglicht.

So bekommen die Verantwortlichen einen Überblick darüber, wie viele Produktvarianten und Bauteile im Sortiment überhaupt vorhanden sind, welche Varianten von Gleichteilen profitieren oder besonders viele Exklusivteile beinhalten – kurz: wie hoch die Baukastenqualität des Portfolios ist", erklärt Dr.-Ing Maximilian Kissel, Gründer und Geschäftsführer von Soley.

"Doch erst zusammen mit den Daten zum Markterfolg und zur Kosteneffizienz erhalten Unternehmen einen 360-Grad-Blick auf ihr Portfolio und erkennen, mit welchen Produkten sie Geld verdienen und auf welche sie besser verzichten sollten", führt Kissel weiter aus.

Soley Variantenbaum
Im Variantenbaum bildet die Breite der Verbindunglinien ab, wie häufig eine Merkmalskombination gewählt wurde. Die letzte Spalte zeigt die konkrete Produktausprägung als Variante an. Die Varianten werden nach Baukastengüte, Markterfolg und Kosteneffizienz als A,B,C-Variante klassifiziert. Damit lassen sich dann beispielsweise Varianten mit großem Einsparpotenzial filtern (hier Gelb) und im Kontext ihrer jeweils gemeinsamen Merkmale bewerten. - Bild: Soley

2. Schritt: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen

Eine solche Analyse wird in interaktiven Dashboards und Drill-Downs ausgegeben, wahlweise als klassisches Diagramm, Analysetabelle oder Graph, um Abhängigkeiten sichtbar zu machen.  

Industrieunternehmen kämpfen mit der Herausforderung, Kosten, Ertrag und Baukastengüte auf einzelne Produktmerkmale und Varianten herunterzubrechen. Doch gerade diese Information ist für eine systematische Portfoliobereinigung relevant: Nur wenn mit Varianten tatsächlich auch Bauteile oder Merkmale eingespart werden können, wirkt sich das letztendlich positiv auf die Kosten aus. In einem Variantenbaum können einzelne Produktausprägungen klar gegenübergestellt und im Zusammenhang beurteilt werden.

"Auf dieser Basis kann das Management schnell die richtigen Entscheidungen treffen", weiß Produktportfolio-Experte Kissel. "Das spart meist schon kurzfristig, beispielsweise im Einkauf, setzt mittelfristig knappe Ressourcen in Entwicklung und Produktmanagement frei und macht langfristig die gesamte Wertschöpfung erheblich effizienter."

3. Schritt: Entscheidungsprozess und Maßnahmen

Hat Soley erst einmal alle Daten verknüpft und Erfolgsbringer sowie Margenfresser identifiziert, können die Verantwortlichen Maßnahmen in den digitalisierten Entscheidungsprozess übergeben. Die bisher aufwändige Abstimmung zwischen den Prozessbeteiligten erfolgt mit Soley zeitsparend online.

Durch diese Zeitersparnis bei Analyse und Entscheidungsprozess wird es möglich, von der jährlichen Aufräumaktion im Sinne der kontinuierlichen Verbesserung zu einem Pflegeprozess überzugehen. Doch um eins kommen Unternehmen nicht herum: Die Maßnahmen tatsächlich umzusetzen. Davon profitieren dann letztlich alle Bereiche des Unternehmens:

  • Produktentwicklung: Teure Nachfolger für unrentable Produkte entfallen, Margenbringer lassen sich standardisieren. Damit werden Kapazitäten frei für wirkliche Innovationen.

  • Einkauf: Es lassen sich Skalenerträge realisieren, wenn sich zum Beispiel herausstellt, dass bislang für zehn Produkte zehn unterschiedliche Teile genutzt wurden, obwohl auch drei gereicht hätten.

  • Fertigung: Durch das straffere Produktprogramm, lassen sich effizientere Losgrößen produzieren, auch ist der Weg frei für mehr Standardisierung und Automatisierung. Unnötige Sonderprozesse fallen weg.

"Soley digitalisiert die systematische Pflege komplexer Portfolios. So optimieren Industrieunternehmen ihr Produktprogramm datengetrieben und mit einer enormen Hebelwirkung für die gesamte Wertschöpfungskette“, resümiert Kissel.

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