Asien dominiert das Mercer Cost-of-Living-Ranking 2019. Denn acht der zehn teuersten Städte der Welt für ins Ausland entsandte Mitarbeiter liegen in Asien.

Hongkong ist dabei zum zweiten Mal in Folge Spitzenreiter. In der südchinesischen Hafenstadt sind der Immobilienmarkt und die Währung an den US-Dollar gekoppelt. Das treibt die Lebenshaltungskosten vor Ort in die Höhe.

Auf Platz 2, dicht hinter Hongkong, folgen Tokio, Singapur und Seoul, so die Analyse des internationalen Beratungsunternehmens Mercer. Die Experten haben für ihre Studie die Lebenshaltungskosten für Expatriates in 209 Großstädten weltweit bewertet.

Karatschi und Co.: Wer die hinteren Plätze belegt

Weitere Städte in den Top 10 sind Zürich, Shanghai, Aschgabat, Peking, New York City sowie Shenzhen. Die weltweit günstigsten Städte für Expatriates sind Tuni, Taschkent und Karatschi.

Ilya Bonic, Präsident des Bereichs Carerr bei Mercer, kommentiert: „Im derzeitigen Wirtschaftsumfeld, das stark Mitarbeiterfähigkeiten abhängt und durch disruptive Entwicklungen sowie den Bedarf an global vernetzten Arbeitskräften getrieben wird, werden Auslandsentsendungen für die wettbewerbsfähigen Geschäftsstrategien globaler Unternehmen immer wichtiger.“

Die Entsendungen bringen laut Bonic diverse Vorteile mit sich, beispielsweise die Förderung der Karriereentwicklung durch globale Praxiserfahrung oder die Neuverteilung von Ressourcen. Durch das Angebot fairer Vergütungspakete könnten Unternehmen Maßnahmen ergreifen, die die Geschäftsergebnisse steigern, so der Mercer-Experte.

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