Wer ein Ingenieursstudium abschließt, kann in vielen Branchen tätig werden. Doch nicht in allen Branchen verdient man gleich, wie der Gehaltsreport der Online-Plattform Stepstone aufzeigt. Während man als Ingenieur in der Metallindustrie im Durchschnitt 60.651 Euro jährlich verdient, sind es in der Chemie- und Erdölverarbeitenden Industrie schon 71.087 Euro im Jahr.

Gehaltsunterschiede auch unabhängig der Branche

Doch das Gehalt ist nicht nur branchenabhängig: Wie in vielen anderen Berufen auch, variiert die Bezahlung je nach Geschlecht. Das Bruttodurchschnittsgehalt von Ingenieuren aller Branchen beträgt 66.022 Euro. Wenn man jedoch das Durchschnittsgehalt beider Geschlechter berechnet, liegt das der Männer mit 67.131 Euro etwas über dem ursprünglichen Schnitt. Frauen hingegen liegen mit 59.323 Euro unter dem Mittelwert. Damit zeigt Stepstone in seinem Gehaltsreport eine weitere Gehaltslücke zwischen Männer und Frauen.

Am meisten verdient man, laut Stepstone, im Management. Je nach Beschäftigungsdauer kann man in diesem Aufgabengebieten von 45.500 Euro bis zu 96.221 Euro jährlich verdienen. Auch im Maschinenbau und in der Fahrzeugtechnik kann man als Ingenieur mit am Meisten verdienen. Bis zu 76.637 Euro beziehungsweise. 74.296 Euro kann man in diesen Branchen verdienen.

Top-Beruf Ingenieur?

Der Top-Berufstitel in der Ingenieursbranche ist, laut Stepstone Gehaltsreport, der Betriebsingenieur, gefolgt von dem Versuchsingenieur und dem Verfahrensingenieur. Auch der Entwicklungsingenieur und der Vertriebsingenieur ist unter der Liste der Top Berufstitel in der Ingenieurbranche.

Auch Berufseinsteiger haben in der Ingenieursbranche Chancen auf gute Gehälter. Doch auch hier variiert der Verdienst je nach Branche. Die Gehaltsunterschiede betragen bis zu 9.000 Euro je nach Aufgabengebiet. In welcher Branche Ingenieure als Berufseinsteiger am meisten verdienen, lesen Sie hier.

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