mehrere BMW i3 werden an Ladesäulen geladen

BMW braucht für seine E-Autos Batteriezellen. Die stammen von großen asiatischen Unternehmen wie Samsung und CATL. - Bild: BMW

| von Gabriel Pankow

Das für die Jahre 2020 bis 2031 geplante Auftragsvolumen für den chinesischen Hersteller CATL steige von 4 Milliarden auf 7,3 Milliarden Euro, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag in München mit. BMW wird dabei zum ersten Kunden des CATL-Werks in Erfurt, das sich derzeit im Bau befindet.

Mit dem zweiten Batterienzellen-Hersteller Samsung SDI aus Südkorea schloss BMW einen Liefervertrag, der über die Jahre 2021 bis 2031 einen Umfang von 2,9 Milliarden Euro hat. Zusammen mit der Bestellung bei CATL hat BMW Aufträge von mehr als zehn Milliarden Euro vergeben.

Wo BMW Kobalt und Lithium kauft

Eine wachsende Rolle spielt für BMW der Einkauf der Rohstoffe. Ab 2020 will das Unternehmen Lithium und Kobalt selbst beziehen und den Herstellern der Batteriezellen zur Verfügung stellen. Kobalt soll dann nur noch aus Minen in Australien und Marokko stammen, Lithium unter anderem aus Australien. Dabei gehe es um die Einhaltung von Umweltstandards und Menschenrechten, hieß es.

Vor allem Kobalt ist ein für die Elektromobilität wichtiger, aber problematischer Rohstoff. Abgebaut wird das Mineral hauptsächlich in der Demokratischen Republik Kongo - oft unter menschenunwürdigen Bedingungen.

E-Autos: Das sind die wichtigsten Absatzmärkte

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Die weltweite Nachfrage nach E-Autos ist 2018 um 2,1 Millionen Einheiten gestiegen im Vergleich zum Vorjahr. In Deutschland bleibt die Nachfrage jedoch weiterhin unterdurchschnittlich. Welche Absatzmärkte am wichtigsten sind zeigt dieses Ranking.