• EU-Projekt Robomate: Das Robo-Mate-Exoskelett bietet neben Schutz und Haltungsunterstützung auch Erleichterung beim Heben schwerer Gegenstände. Mittels Motoren und Sensoren soll es in der Lage sein, das Gewicht, das auf den Menschen wirkt, auf einen Bruchteil zu reduzieren und gleichzeitig Haltungsschäden vorzubeugen. Ein erster Prototyp wurde am Fraunhofer IAO vorgestellt. Entwickelt wird eine passive (siehe Foto) und eine aktive Variante. Zwölf Forschungsinstitute und Unternehmen aus sieben europäischen Ländern sind an dem Projekt beteiligt. Getestet wird Robomate demnächst beim Recyclingunternehmen Indra sowie im R&D-Zentrum von Autobauer Fiat. - Bild: Ludmilla Parsyak / Fraunhofer IAO

    EU-Projekt Robomate: Das Robo-Mate-Exoskelett bietet neben Schutz und Haltungsunterstützung auch Erleichterung beim Heben schwerer Gegenstände. Mittels Motoren und Sensoren soll es in der Lage sein, das Gewicht, das auf den Menschen wirkt, auf einen Bruchteil zu reduzieren und gleichzeitig Haltungsschäden vorzubeugen. Ein erster Prototyp wurde am Fraunhofer IAO vorgestellt. Entwickelt wird eine passive (siehe Foto) und eine aktive Variante. Zwölf Forschungsinstitute und Unternehmen aus sieben europäischen Ländern sind an dem Projekt beteiligt. Getestet wird Robomate demnächst beim Recyclingunternehmen Indra sowie im R&D-Zentrum von Autobauer Fiat. - Bild: Ludmilla Parsyak / Fraunhofer IAO

  • Lockheed Martin: Das Exoskelett Fortis leitet sowohl in stehenden als auch knienden Positionen Gewicht in den Boden ab. Dadurch können Träger des Exoskeletts mit schweren Werkzeugen hantieren, als ob sie schwerelos wären. Das ergonomische Design bewegt sich in natürlicher Weise mit dem Körper des Trägers im Einklang und lässt sich auf verschiedene Körpergrößen und Gewichtsklassen anpassen. Das Exoskelett kann mit verschiedenen mechanischen Armen genutzt werden, die auf bestimmte Werkzeuge angepasst sind. Lockheed Martin setzt das Exoskelett zu Trainings- und Testzwecken in der Flügel-Montage bei der Produktion des Flugzeugs C-130 ein. - Bild: Lockheed Martin

    Lockheed Martin: Das Exoskelett Fortis leitet sowohl in stehenden als auch knienden Positionen Gewicht in den Boden ab. Dadurch können Träger des Exoskeletts mit schweren Werkzeugen hantieren, als ob sie schwerelos wären. Das ergonomische Design bewegt sich in natürlicher Weise mit dem Körper des Trägers im Einklang und lässt sich auf verschiedene Körpergrößen und Gewichtsklassen anpassen. Das Exoskelett kann mit verschiedenen mechanischen Armen genutzt werden, die auf bestimmte Werkzeuge angepasst sind. Lockheed Martin setzt das Exoskelett zu Trainings- und Testzwecken in der Flügel-Montage bei der Produktion des Flugzeugs C-130 ein. - Bild: Lockheed Martin

  • Audi/Volkswagen Der Chairless Chair, den Audi gemeinsam mit dem Start-up Noonee weiterentwickelt hat, ist ein Exoskelett, das an der Rückseite der Beine getragen wird. Der Mitarbeiter befestigt es mit Gurten an Hüfte, Knien und Knöcheln. Zwei mit Leder bezogene Flächen stützen Gesäß und Oberschenkel, die beiden Streben aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) passen sich der Kontur der Beine an. Sie sind mit Gelenken in Kniehöhe ausgestattet und lassen sich hydraulisch an die Körpergröße des Menschen sowie die gewünschte Sitzposition anpassen. Über diese verstellbaren Elemente lässt sich das Körpergewicht in den Boden ableiten. Das Exoskelett wiegt 2,4 kg. - Bild: Volkswagen

    Audi/Volkswagen Der Chairless Chair, den Audi gemeinsam mit dem Start-up Noonee weiterentwickelt hat, ist ein Exoskelett, das an der Rückseite der Beine getragen wird. Der Mitarbeiter befestigt es mit Gurten an Hüfte, Knien und Knöcheln. Zwei mit Leder bezogene Flächen stützen Gesäß und Oberschenkel, die beiden Streben aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) passen sich der Kontur der Beine an. Sie sind mit Gelenken in Kniehöhe ausgestattet und lassen sich hydraulisch an die Körpergröße des Menschen sowie die gewünschte Sitzposition anpassen. Über diese verstellbaren Elemente lässt sich das Körpergewicht in den Boden ableiten. Das Exoskelett wiegt 2,4 kg. - Bild: Volkswagen

  • Fraunhofer IPA: Greifen, Heben und Tragen von Lasten sind praktisch mit allen körperlichen Aufgaben in der Produktion verbunden und oft zentraler Tätigkeitsinhalt der Logistik, etwa beim Palettieren, Kommissionieren und Sortieren. Diese Prozesse sind schwer bis gar nicht automatisierbar, da jeder Handgriff individuell verläuft und die planerischen Fähigkeiten des Menschen erfordert. Körpergetragene Hebehilfen bieten hier eine Kraftunterstützung, die die Arbeitskraft erhält und Muskel-Skelett-Erkrankungen vorbeugt. Das Fraunhofer IPA ist an mehreren Forschungsprojekten beteiligt und berät individuell bei der Entwicklung, Herstellung und beim Einsatz dieser Hebehilfen. - Bild: Fraunhofer IPA

    Fraunhofer IPA: Greifen, Heben und Tragen von Lasten sind praktisch mit allen körperlichen Aufgaben in der Produktion verbunden und oft zentraler Tätigkeitsinhalt der Logistik, etwa beim Palettieren, Kommissionieren und Sortieren. Diese Prozesse sind schwer bis gar nicht automatisierbar, da jeder Handgriff individuell verläuft und die planerischen Fähigkeiten des Menschen erfordert. Körpergetragene Hebehilfen bieten hier eine Kraftunterstützung, die die Arbeitskraft erhält und Muskel-Skelett-Erkrankungen vorbeugt. Das Fraunhofer IPA ist an mehreren Forschungsprojekten beteiligt und berät individuell bei der Entwicklung, Herstellung und beim Einsatz dieser Hebehilfen. - Bild: Fraunhofer IPA

  • Cyberdyne: Das Exoskelett HAL in der Ausführung Lumbar mindert das Rückenschmerzen-Risiko bei Werkern, indem es das auf den Lenden lastende Gewicht beim Heben schwerer Lasten reduziert. Das Gerät ist nach ISO13482 zertifiziert und eignet sich somit für das industrielle Umfeld. HAL unterstützt den Träger bei seinen Bewegungen, so wie er es beabsichtigt. Denn HAL kann bioelektrische Signale – also die Gehirnströme, die an die Muskeln gesendet werden und über die Haut austreten – verstehen und bewegt sich entsprechend dazu. Es eignet sich für Träger mit einer Körpergröße von 140 bis 180 cm und einem Gewicht von 40 bis 80 kg. - Bild: Cyberdyne

    Cyberdyne: Das Exoskelett HAL in der Ausführung Lumbar mindert das Rückenschmerzen-Risiko bei Werkern, indem es das auf den Lenden lastende Gewicht beim Heben schwerer Lasten reduziert. Das Gerät ist nach ISO13482 zertifiziert und eignet sich somit für das industrielle Umfeld. HAL unterstützt den Träger bei seinen Bewegungen, so wie er es beabsichtigt. Denn HAL kann bioelektrische Signale – also die Gehirnströme, die an die Muskeln gesendet werden und über die Haut austreten – verstehen und bewegt sich entsprechend dazu. Es eignet sich für Träger mit einer Körpergröße von 140 bis 180 cm und einem Gewicht von 40 bis 80 kg. - Bild: Cyberdyne

Produktionsmitarbeiter benötigen oftmals Kraft und Ausdauer, um komplexe oder schwere Produkte zu montieren oder zu bearbeiten. Produktion zeigt sechs Exoskelette, die den Arbeitsalltag erleichtern und beispielsweise das Hantieren mit schweren Werkzeugen zum Kinderspiel machen.

Ein Teil der Exoskelette wird bereits in der Praxis getestet.

Einschätzungen von Experten:

Eric Reuting, Personalvorstand von Volkswagen Slovakia
“Die Einsatzmöglichkeiten des Exoskeletts Chairless Chair sehen wir primär bei Operationen in der Montage.”

Dr. Mathias Keil, Leiter Industrial Engineering Methoden der Audi AG
“Durch den Einsatz des Chairless Chair verbessern wir kontinuierlich die Ergonomie bei Montagetätigkeiten.”

Susanne Nördinger