Idee
Nur wer eine gute Idee - zum Beispiel mit Open Innovation entwickelt - der kann sie auch umsetzen. - Bild: Pixabay

Auch öffnet Wittenstein den Innovationsprozess für Akteure von außen und betreibt Open Innovation. Der Mittelständler beteiligte sich beispielsweise an dem Fonds Acceed 4.0, der speziell in Unternehmen aus dem Bereich Digitalisierung investiert.

„Wir arbeiten mit diesen Firmen auch zusammen“, berichtete die Unternehmenschefin. Diese Firmen haben die Möglichkeit, ihre Technik in den Räumen von Wittenstein anzuwenden. „Wir vernetzen die Mitarbeiter mit unseren Leuten, um ihnen ein besseres Feedback zu ermöglichen und auch selber von deren Technologien zu profitieren“, erläuterte Wittenstein.

Der Antriebstechnikanbieter integriert auch Akteure aus anderen Bereichen in seinen Innovationsprozess: So pflegt er den Kontakt zu Forschungseinrichtungen sowie zu anderen etablierten Unternehmen.

Ferner bezieht Wittenstein die Kunden in die Entwicklung der Produkte mit ein. „Wir haben einen Geschäftsbereich, der sehr stark im kundenindividuellen Projektgeschäft tätig ist, und dort ist die Innovation eigentlich nur mit dem Kunden zusammen möglich, weil das Produkt auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten wird“, sagte die Vorstandssprecherin.

Auch im klassischen Produktgeschäft werden die Kunden in den kontinuierlichen Verbesserungsprozess eingebunden und bringen Ideen für Produkterweiterungen ein.

Nach Ansicht von Romberg könne ein Open Innovation-Ansatz vielen Mittelständlern helfen, innovativer zu werden, indem diese zum Beispiel einen Trendradar-Workshop veranstalten. Dort können Mega-Trends auf Produktideen heruntergebrochen werden. Dafür sei es sinnvoll, externe Partner wie Kunden, Kernlieferanten und Wissenschaftler einzuladen.