Die Wallonie und Brüssel - für die einen sind sie Helden, die ein ungerechtes Freihandelsabkommen verhindert haben. Die anderen verfluchen sie als Chancenverhinderer, Egoisten und ewig Gestrige. Doch noch weitaus mehr Menschen schütteln die Köpfe und fragen sich, wie eine kleine Region und eine Stadt ein Abkommen zwischen den beiden riesigen WIrtschaftsmächten wie der EU und Kanada verhindern konnten. Und das kurz vor der Unterzeichnung des CETA-Abkommens nach immerhin gut sieben Jahren Verhandlungszeit. "Peinlich" schimpft die eine Seite, "Nötig" nennt es die andere. Doch welches Signal sendet das Scheitern von CETA in die Welt? Kann es weiterhin eine gemeinsame Wirtschaftspolitik in einem Europa der Regionen geben? Stimmen Sie ab.