Auf dem Maschinenbau-Gipfel in Berlin trifft sich die Branche auch, um ihre politischen Forderungen

Auf dem Maschinenbau-Gipfel in Berlin trifft sich die Branche auch, um ihre politischen Forderungen zu unterstreichen (Bild: Anna McMaster).

BERLIN (ilk/ks). Wie ist es um den Standort Deutschland im internationalen Vergleich bestellt? Wo verbergen sich die Chancen und wo liegen die Herausforderungen für den Maschinenbau? Welthandel im Schatten von Interessenkonflikten, Verschiebungen in der Triade, internationale Arbeitsteilung, Chancen des Maschinenbaus bei wachsenden Mega-Cities, die ASEAN-Staaten, europäische Forschungsförderung sowie die globale Rohstofffalle werden beim kommenden Gipfel angesprochen. Aber auch die Themen Umwelt und Energie werden behandelt.

Den politischen Anspruch des Maschinenbau-Gipfels unterstreicht die Anwesenheit von Staatssekretär Dr. Bernhard Heitzer, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Norbert Röttgen, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, sowie EU-Handelskommissar Karel De Gucht. “Der Weg zum Erfolg führt auch in Zukunft nur über Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Dafür kann die Politik einiges tun. Wir brauchen eine Bildungspolitik, die möglichst viele junge Menschen mitnimmt und Begeisterung für Technik weckt, eine breitenwirksame und technologieoffene Forschungspolitik, eine aktive Politik gegen den drohenden Fachkräftemangel, faire steuerliche Investitionsbedingungen, nicht zuletzt auch eine Politik zur Sicherung offener internationaler Märkte. Das sind nur einige wenige Punkte. Die Liste ließe sich beliebig erweitern”, ermahnt VDMA-Präsident Dr. Thomas Lindner.

VDW-Präsident Martin kapp ergänzt: “Für die Werkzeugmaschinenindustrie ist der 5. Gipfel eine gute Plattform, in Berlin im Schulterschluss mit dem gesamten Maschinenbau Flagge zu zeigen. Die Veranstaltung ist gut etabliert und erzeugt Aufmerksamkeit in den Medien, bei den Geschäftspartnern in der Industrie und nicht zuletzt bei den wirtschaftspolitisch Verantwortlichen. Sie bietet uns die Chance zum Dialog mit der Politik, um ihr unsere Bedeutung und unsere Bedürfnisse klarzumachen.”

Für VDMA-Präsident Dr. Hannes Hesse steht ebenfalls fest, dass “der Maschinenbau-Gipfel das Top-Event unserer Branche in den Jahren zwischen den VDMA-Mitgliederversammlungen ist. Hier trifft sich das ‘Who is Who’ des Maschinen- und Anlagenbaus und wer nichts verpassen möchte, ist in Berlin dabei. Nicht nur bei den Managern unserer Branche, sondern auch seitens der Politik hat der Maschinenbau-Gipfel eine große Bedeutung eingenommen.”

Als Redner und Diskutanten werden u.a. dabei sein: Prof. Dr. Siegfried Russwurm, Vorstandsmitglied Siemens AG; Hans-Joachim Boekstegers, Geschäftsführung Multivac; Dieter Rosenthal, Vorstand SMS Siemag; Günter Lauber, Geschäftsführung ASM; Dr. Karl Tragl, Vorstand Bosch Rexroth; Ullrich Grillo, Vorstand Grillo-Werke; Markwart von Pentz, President Deere & Company; Dirk Kaliebe, Vorstand Heidelberger Druckmaschinen; Dr. Zoran Stancic, Europäische Kommission; Prof. Dr. Heinrich Flegel, Daimler AG; Klaas Vegter, CTO Philips, Bernd Liepert, CTO Kuka AG, Herbert von Bose, Europäische Kommission; u.v.a.
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung: www.maschinenbau-gipfel.de

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