Neben dem Antriebsspezialisten Bosch Rexroth prüfen angesichts des schwieriger werdenden Umfelds

Neben dem Antriebsspezialisten Bosch Rexroth prüfen angesichts des schwieriger werdenden Umfelds auch Thyssen-Krupp und Opel eine mögliche Kurzarbeit (Bild: Bosch Rexroth).

(Dow Jones/ks). Ob es tatsächlich zu Kurzarbeit bei der Tochter Bosch Rexroth komme, hänge von den Auftragseingängen in den kommenden Monaten ab, ergänzte ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage von Dow Jones Newswires.

Das Thema Kurzarbeit beschäftigt angesichts des zunehmend schwieriger werdenden Wirtschaftsumfeldes immer mehr Unternehmen in Deutschland. Der kriselnde Autobauer Opel hatte erst am Donnerstag mitgeteilt, Kurzarbeit zu prüfen. Andere Unternehmen sind da schon weiter. So hat beispielsweise der Industriekonzern Thyssen-Krupp schon Ende Juli für seine deutschen Werke Kurzarbeit angekündigt.

Bei Bosch Rexroth in Schweinfurt sind insgesamt etwa 2.100 Mitarbeiter beschäftigt. Bosch Rexroth entstand 2001 durch den Zusammenschluss von Bosch Automationstechnik und Mannesmann Rexroth. Das Unternehmen erzielte 2011 mit 38.400 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 6,4 Mrd Euro. Bosch setzte im vergangenen Jahr insgesamt 51,5 Mrd Euro um.

An der Jahresprognose halte das Unternehmen fest. Bei der Bilanzvorlage im April prognostizierte der damalige Chef Franz Fehrenbach für 2012 ein Wachstum zwischen 3% und 5%. Diese Planung habe bis jetzt noch Bestand, sagte der Sprecher, aber es gebe “zunehmend Risiken”.