STUTTGART (Dow Jones/ks)–Dabei lief es für den Konzern besser als noch im November vorhergesagt. Den Aktionären stellte die Gesellschaft aus Bietigheim-Bissingen am Dienstag bei der Vorlage vorläufiger Zahlen die Wiederaufnahme der Dividende in Aussicht.

Mit welchem Betrag die Anteilseigner für 2010 rechnen können, teilte das im SDAX notierte Unternehmen nicht mit. Zuletzt hatte Dürr für das Jahr 2008 eine Dividende von 0,70 Euro je Aktie ausgeschüttet.

Zugute kamen dem Anbieter vor allem für die Automobilhersteller und -zulieferer die weiterhin starke Nachfrage in den Schwellenländern, eine höhere Auslastung sowie deutlich verbesserte Ergebnisbeiträge im Service und im Maschinengeschäft.

Der Umsatz sei 2010 um 17% auf 1,260 Mrd Euro gestiegen, hieß es am Dienstag weiter. Damit wurde die Anfang November angehobene Prognose von 9% bis 12% mehr Umsatz deutlich übertroffen. Das EBIT nahm auf 33 (5,7) Mio Euro zu, das Ergebnis nach Steuern erreichte rund 6 Mio Euro nach minus 25,7 Mio Euro im Vorjahr.

Deutlich besser als erwartet entwickelte sich der Auftragseingang. Er kletterte um 38% auf 1,640 Mrd Euro und lag den Angaben zufolge damit wieder auf dem Vorkrisenniveau. Beim Auftragseingang hatte die Dürr AG ein Plus zwischen 15% und 20% in Aussicht gestellt.

Das vierte Quartal 2010 sei mit einem Auftragseingang von 540 Mio Euro das mit Abstand beste Quartal seit Jahren gewesen, teilte Dürr mit. Ende 2010 lag der Auftragsbestand mit 1,360 Mrd Euro um 36% über dem Vorjahreswert.

Alle Werte für 2010 hätten auch die Kapitalmarkterwartungen deutlich übertroffen, schreibt Dürr, die am 23. Februar über den Verlauf des Geschäftsjahres 2010 sowie über die Aussichten berichten will.