Die Beteiligungsgesellschaft 3i will den Industrieausrüster Norma laut einem Zeitungsbericht bis Ostern 2011 an die Börse bringen.

HAMBURG (Dow Jones/ks)–Der Investor strebe eine Unternehmensbewertung von über 800 Mio Euro an, berichtet die “Financial Times Deutschland” (FTD – Dienstagsausgabe) unter Berufung auf mehrere mit der Sache vertraute Personen. Deutsche Bank, Goldman Sachs und Commerzbank hätten das Mandat zur Betreuung des Börsengangs (IPO) erhalten.

Die Beteiligten äußerten sich gegenüber der FTD nicht zu Details. Ein Firmensprecher sagte lediglich, man arbeite an der Börsenfähigkeit von Norma bis Mitte 2011. “Ein Börsengang ist nach wie vor die bevorzugte Exit-Option für die Norma Group, wobei wir nicht unter Zeitdruck stehen”, erklärte 3i. Auch ein Verkauf sei möglich, schreibt die Zeitung.

3i hatte den Hersteller von Verbindungselementen für die Industrie aus dem hessischen Maintal im Jahr 2006 für 200 Mio Euro aus Familienbesitz erworben. In diesem Jahr dürfte Norma vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen rund 90 Mio Euro verdienen. Dies entspräche einer Umsatzrendite von rund 20%.