Die Höfler GmbH soll in die Klingelnberg-Gruppe integriert werden (Bild: Wikipedia).

Die Höfler GmbH soll in die Klingelnberg-Gruppe integriert werden (Bild: Wikipedia).

(ks). Der Kauf erfolgt im Rahmen eines Asset Deals und umfasst die Tochtergesellschaften in den USA und China. Er soll per 31. Juli 2012 vollzogen werden. Sämtliche Mitarbeiter sollen übernommen werden, teilte Klingelnberg mit. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Höfler Maschinenbau GmbH und ein Hersteller von Zahnradschleif- und Zahnradfräsmaschinen. Diese Maschinen werden eingesetzt für die Herstellung hochgenauer Zahnräder für Getriebe im Transportwesen, Schiffsbau, Bergbau, allgemeinen Maschinen- und Werkzeugmaschinenbau sowie im Bereich der regenerativen Energiegewinnung, wie z.B. bei Windkraftanlagen. Im vergangenen Geschäftsjahr setzte die Höfler Maschinenbau GmbH mit ca. 300 Mitarbeitern EUR 83 Mio. um.

Die Klingelnberg GmbH ist die deutsche Tochter der Schweizer Klingelnberg AG. Die Klingelnberg Gruppe entwickelt und produziert Maschinen für die Fertigung von spiralverzahnten Kegelrädern, Messgeräten für rotationssymmetrische Objekte aller Art sowie hochpräzise Getriebekomponenten. Mit knapp 1000 Mitarbeitern erwirtschaftete die Klingelnberg Gruppe einen Umsatz von etwa 200 Mio Euro.

„Höfler Maschinenbau ergänzt die Produktpalette der Klingelnberg Gruppe im Bereich Zahnradschleif- und Zahnradfräsmaschinen, sowohl in den Anwendungsbereichen als auch den bedienten Industriesektoren, hervorragend“ sagt Jan Klingelnberg, CEO der Klingelnberg Gruppe, „Die installierte Basis von über 1.550 Maschinen weltweit bezeugt einen erstklassigen Kundenstamm. Gemeinsam mit Höfler Maschinenbau kommt die Klingelnberg Gruppe ihrem Ziel, alle Technologien der Verzahnung aus einer Hand anzubieten, einen großen Schritt näher“.

Die Gesellschafter der NDW-Gruppe führen aus: “Wir geben die Höfler Maschinenbau in sehr kompetente Hände, die das Unternehmen am Standort Ettlingen erfolgreich weiterentwickeln werden. Die Veräußerung erlaubt uns eine stärkere Fokussierung auf unser Kerngeschäft.“