AUGSBURG (mg). KTPO ist laut Kuka Bestandteil einer in Nordamerika einmaligen Zusammenarbeit von Zulieferern und einem Automobilhersteller: dem Supplier Park auf dem Gelände des Chrysler-Werkes in Toledo/Ohio. Drei Zulieferer gründeten hier vor einigen Jahren eigenständige Betriebe, um unterschiedliche Produktionsprozesse in der Fertigung des Jeep Wrangler durchzuführen.

Kuka baut die Rohkarosse, die übrigen Zulieferer sind für den Betrieb der Lackieranlage und die Fertigung des Fahrwerks zuständig. Die Endmontage wird vom Hersteller vorgenommen. Das Kuka Werk in Toledo beschäftigt derzeit 240 Mitarbeiter und setzt 245 Kuka-Roboter ein.

Kuka beschreitet neue Wege

“Das Beispiel KTPO zeigt, dass Kuka auf Wunsch des Kunden auch im Betrieb von Produktionsanlagen neue Wege beschreitet und zu hervorragenden Ergebnissen gelangt”, sagt Kuka-Vorstandsvorsitzender Dr. Till Reuter.

Bereits 2008 zeichnete laut Angaben von Kuka der Harbour Report eines renommierten Forschungsinstituts, welches die Fertigungsstätten der Automobilhersteller in Nordamerika regelmäßig untersucht, den Toledo Supplier Park als “Beste Fabrik Nordamerikas hinsichtlich Effizienz und Produktivität” aus. Der Jeep Wrangler wird nach Erkenntnissen dieses Instituts in deutlich kürzerer Zeit hergestellt als Fahrzeuge in jedem anderen Werk des Landes.