Der Maschinenbau-Gipfel findet in diesem Jahr bereits zum 5. Mal statt. BIld: Anna McMaster

Der Maschinenbau-Gipfel findet in diesem Jahr bereits zum 5. Mal statt. BIld: Anna McMaster

BERLIN/FRANKFURT/LANDSBERG (ilk). Zum kommenden Maschinenbau-Gipfel haben bereits Wirtschaftsminister Rainer Brüderle und Forschungsministerin Prof. Annette Schavan ihre Teilnahme zugesagt. „Der Maschinenbau-Gipfel ist das Top-Event unserer Branche in den Jahren zwischen den VDMA-Mitgliederversammlungen. Nicht nur bei den Managern unserer Branche, sondern auch seitens der Politik hat der Gipfel eine große Bedeutung eingenommen“, erklärt VDMA-Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse. In den Jahren sei es selbstverständlich geworden, dass die Branche auf dem Gipfel mit hochrangigen Politikern ins Gespräch kommt. Und auch in diesem Jahr gibt es Themen, die der dringenen Diskussion bedürfen.

Dr. Thomas Lindner, VDMA-Präsident und Vorsitzender der Geschäftsführung bei Groz-Beckert, spricht die Dinge offen aus: „Der Weg zum Erfolg für unsere Branche führt auch in Zukunft nur über Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.“ Dafür könne die Politik einiges tun. Lindner weiter: „Wir brauchen eine Bildungspolitik, die möglichst viele junge Menschen mitnimmt und Begeisterung für Technik weckt, eine breitenwirksame und technologieoffene Forschungspolitik, eine aktive Politik gegen den drohenden Fachkräftemangel, faire steuerliche Investitionsbedingungen, nicht zuletzt auch eine Politik zur Sicherung offener internationaler Märkte.“ Das seien nur einige wenige Punkte; die Liste, so Lindner, ließe sich beliebig erweitern. Und auch für Martin Kapp, Vorsitzender des VDW, steht fest: „Der Maschinenbau-Gipfel bietet uns die Chance zum Dialog mit der Politik, um ihr unsere Bedeutung und unsere Bedürfnisse klarzumachen.“ Rohstoffversorgung und Energiepolitik sind die zentralen Themen des 5. Gipfels. Lindner selbstbewusst: „Bei den Schlüsselthemen kommt niemand am deutschen Maschinenbau vorbei. Es sind unsere Maschinen und Anlagen, die den Umwelt- und Klima- sowie Ressourcenschutz erst ermöglichen.“ Das Japan-Unglück habe die Diskussion um das Thema Energie neu entfacht und entscheidende Konsequenzen für die Energiepolitik in Deutschland herbeigeführt. Lindner: „Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau kann Optionen für eine Weiterentwicklung unseres Energiesystems aufzeigen. Zwei Dinge vorausgesetzt: ein beschleunigter Netzausbau ohne jahrelange Prozesse mit Betroffenen und ein parteiübergreifendes Energiekonzept.“ Weitere Themen des Gipfels sind der internationale Freihandel, Mega-Citys, Risiken und Chancen in den ASEAN-Staaten, die EU-Forschung und vieles mehr. Neben den Ministern Brüderle und Schavan wird EU-Handelskommissar Karel De Gucht als Gast begrüßt.