MÖNCHENGLADBACH (sm). Das Amtsgericht Mönchengladbach entließ die A. Monforts Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG am 11.11.2010 nach gut dreimonatiger Dauer aus dem Planinsolvenz-Verfahren. Damit kann das Mönchengladbacher Technologie-Unternehmen bilanziell gestärkt wieder in eigener Management-Regie die Geschäfte führen. Zeitgleich wurde eine neue Geschäftsführung, bestehend aus Dipl. Ing. Leopold Schenk und Dipl.-Ök. Philipp Kampel, MBA, präsentiert.

„Das erfolgreich abgeschlossene Planinsolvenz-Verfahren und die geplante neue Eigentümerstruktur sind zusammen mit unserer hochqualifizierten Belegschaft die entscheidenden Voraussetzungen dafür, dass sich Monforts Werkzeugmaschinen ab sofort wieder ganz auf seine Kunden, Produkte und Märkte konzentrieren kann“, sagte Leopold Schenk, Vorsitzender der Geschäftsführung des zur Jagenberg-Gruppe gehörenden Unternehmens. Leopold Schenk hatte die Geschäftsführung bei Monforts Werkzeugmaschinen am 20. Oktober übernommen. Der 1952 geborene Diplom-Ingenieur und Vertriebsspezialist wechselte vom langjährigen Monforts-Geschäftspartner Fanuc GE an den Niederrhein. Bei Fanuc GE war er als Geschäftsführer und Vice Präsident Europe in international verantwortlicher Position tätig gewesen.

Als weiterer Geschäftsführer wurde der bisherige Kaufmännische Leiter des Unternehmens, Philipp Kampel, ernannt. Philipp Kampel trat 2008, nach Stationen in Wirtschaftsprüfung und Industrie, bei Monforts Werkzeugmaschinen ein und hat den bisherigen Sanierungsprozess eng begleitet.

Die Gespräche und Verfahren zu dem Mitte Oktober bekannt gegebenen Einstieg eines neuen Mehrheitsgesellschafters bei Monforts Werkzeugmaschinen verlaufen planmäßig.