ASM, Die Fabrik des Jahres/GEO, A.T. Kearney, Produktion, führender Benchmark-Wettbewerb, 25-jähriges Jubiläum

Die Fabrik des Jahres 2016, der Bestückungssystemhersteller ASM in München, optimierte den Wertstrom durch eine starke Reduzierung von Schnittstellen und Pufferstellen. - Bild: ASM

Die Sieger der Fabrik des Jahres 2016 integrieren Lean Production und Digitalisierung. Zudem sind die Leiter dieser Werke dabei, ihre Wertschöpfungskette ganzheitlich zu optimieren. „Die ersten Erfolge der Digitalisierung stellen sich bereits ein“, sagt Marc Lakner, der bei dem Partner von Produktion, der Unternehmensberatung A. T. Kearney, den Wettbewerb Die Fabrik des Jahres verantwortet.

„Produktivitätssprünge von 20 bis 40 Prozent in ausgewählten Bereichen sind keine Seltenheit. Vereinzelt wird bereits an der Skalierung der digitalen Lösungen innerhalb des Werks beziehungsweise im Fertigungsverbund gearbeitet. Das Thema Lean wird schrittweise durch Digital Lean ersetzt.“

Während vor einigen Jahren die Optimierung der Fabrik im Mittelpunkt stand, hat sich die Sicht der Siegerwerke auch auf relevante Vorgänge jenseits der eigenen Fabrikmauern erweitert.

Die Gewinner beim härtesten und traditionsreichsten Benchmarkwettbewerb für die deutsche und europäische verarbeitende Industrie haben viel Energie aufgewendet, um Lieferketten zu flexibilisieren und Wertströme zu stabilisieren. Das ermöglicht eine stabile Produktion auch bei extremsten Änderungen im Marktumfeld.