BMW 5er, BMW, Dingolfing, optische Messzelle

Dingolfing fertigt auch die BMW 5er-Limousine. Hier steht sie in Tarnung in einer vollautomatisierten, optischen Messzelle. Bild: BMW

Die Geschichte des BMW-Werks Dingolfing ist vom Innovationswillen geprägt: Im Jahr 1992 nahmen Prof. Joachim Elsholz, technischer Werksleiter, und Jakob Paßreiter, Hauptabteilungsleiter des Werks, die erste Auszeichnung zur ‚Fabrik des Jahres‘ entgegen, die je vergeben wurde. „Stellvertretend für die zweitausend Mitarbeiter dieser Werkseinheit, für die dieser Preis Auszeichnung und Motivation zugleich ist“, sagte Elsholz damals.

Weitere Auszeichnungen anderer Organisationen folgten, etwa der Bayerische Qualitätspreis. Im Jahr 2011 erhält das BMW-Werk Dingolfing dann den Zukunftspreis für seine Bemühungen um eine alternsgerechte Produktion. Mit seinen ergonomischen Prozessen zeigt es exemplarisch, wie sich mit der demografisch bedingten Herausforderung stetig alternder Belegschaften am Standort Deutschland umgehen lässt, die im globalen Wettbewerb gegen jüngere Mannschaften bestehen müssen. Zuletzt erhielt das Komponentenwerk den Ludwig-Erhardt-Preis 2016 für Exzellenz.

In diesem Jahr feiern die Dingolfinger Werker selber ein Jubiläum – ihr 50-jähriges unter der Ägide von BMW. 1967 hatte der Autohersteller mit der Übernahme der Hans Glas GmbH auch das Werk in Dingolfing übernommen, wo das Goggomobil gebaut wurde. Zunehmend wurden BMW-Komponenten am Standort produziert. Mittlerweile ist das Komponentenwerk 2.1 in Dingolfing mit über 2200 Mitarbeitern die größte Produktionsstätte des Bereichs und zugleich der älteste Teil des BMW-Standorts.

Heute arbeiten dort über 17500 Menschen, pro Tag laufen 1600 Autos vom Band. Das Werk hat sich Innovation auf die Fahne geschrieben. Schon in den 90er Jahren wurden hier erstmals in der Automobilindustrie Aluminium-Achsen in Großserie gefertigt, es kommen innovative Verfahren wie das Innnenhochdruckumformen zum Einsatz, seit einigen Jahren liegt ein Fokus auf der Fertigung alternativer Antriebe.

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