Jörg Cwojdzinski, ASM Assembly Systems, zentrale Leitstelle, weltweites Set-up
Supply Chain Manager Jörg Cwojdzinski zeigt die zentrale Leitstelle der globalen Supply Chain von ASM in München, inkusive Videokonferenz-System und Smartboard. - Bild: ASM Assembly Systems

Herausgefordert ist ASM durch massive Konkurrenz aus Asien. Zudem hat der Standort mit weltweiten Währungsschwankungen zu kämpfen, die den Wettbewerbern Vorteile verschaffen.

Dem begegnet das Unternehmen mit einem weltweiten Set-up bei der Ausrichtung der einzelnen Standorte in Großbritannien, Asien und Deutschland. Das sei eher ein zukunftssichernder Aspekt als das nüchterne Festhalten an so viel Produktion wie möglich in Deutschland, meint der Supply-Chain-Manager.

An allen ASM Standorten weltweit müsse dabei etwas getan werden, um den Erfolg zu gewährleisten. „Schon das Stehenbleiben auf einem Level führt dazu, dass wir über kurz oder lang nicht mehr wettbewerbsfähig sind“, warnt Cwojdzinski.

Dabei helfe nicht reines Kostensparen, sondern intelligente Produktivität, wobei Flexibilität und Effizienz in Einklang gebracht werden müssten, fordert der Manager. Das sei das Erfolgsrezept, da Flexibilität per se Geld koste.

Um die Kosten zu minimieren, produziert ASM zum Beispiel zuvor von Lieferanten bezogene Produkte wie einen Stromversorger oder einen Wechseltisch wieder selbst im Münchner Werk. Auf diese Weise ergeben sich nach Einschätzung des Beirats der Fabrik des Jahres bei der Wertgenerierung sowie bei finanziellen Kennzahlen exzellente Ergebnisse.