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Daniel T. Jones, der zusammen mit James Womack die Lean-Welle mitauslöste, hält eine Keynote auf dem 25. Kongress Die Fabrik des Jahres/GEO in München. - Bild: Daniel T. Jones

Die wirtschaftlichen Gewichte in der Welt verschieben sich erneut: Die USA sind wieder Top-Abnehmerland der deutschen Industrie. Vielen Neuerungen im Bereich Internet of Things, die die Produktivität erhöhen sollen, kommen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Gleichzeitig haben viele hiesige Unternehmen der verarbeitenden Industrie die Möglichkeiten durch Lean Production noch nicht ausgeschöpft.

Wie die besten Werke Deutschlands und Europas ihre Produktivität hochfahren, berichten die Sieger des führenden Benchmark-Wettbewerbs Die Fabrik des Jahres/GEO beim gleichnamigen Kongress vom 20. bis 22. März 2017 im Westin Grand Hotel in München. Der Kongress findet zum 25. Mal statt und geht aus Anlass des Jubiläums zurück zu seinen Wurzeln. So wird Daniel T. Jones, der Autor des Buches „The Machine that changed the World“, eine Keynote halten. Jones hatte 1991 zusammen mit James Womack vor der Stärke des Toyota-Produktionssystems gewarnt und die Lean-Management-Welle ausgelöst.

Heute ist Jones Chairman der Lean Enterprise Academy. In seiner Keynote wird er darlegen, wie sich die Gedankenwelt des Lean künftig weiterentwickeln wird. Dabei analysiert der führende Lean-Experte, was im Bereich Lean funktioniert und was nicht. Jones wird zudem erläutern, wie neue Lean-Erkenntnisse mit Industrie 4.0 zusammenpassen und welche Hürden es in diesem Zusammenhang zu überwinden gilt.

Ein weiterer Höhepunkt des führenden Produktioner-Treffens ist die Keynote von Professor Günther Schuh, dem geschäftsführenden Direktor des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen. Schuh wird unter dem Motto Production Systems 4.0 die Verbindung von Prozessinnovation und kontinuierlicher Verbesserung erklären. Dabei geht Schuh, der auch Direktor des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT ist, auf die Optimierung der Informationslogistik in End-to-End-Prozessen sowie die Verankerung von strukturellem Lernen in der Unternehmenskultur ein.

Emotionaler Höhepunkt ist traditionell die Preisverleihung an die sieben Sieger des Wettbewerbs Die Fabrik des Jahres/GEO, die am Abend des 21. März stattfindet. Moderiert wird diese Preisverleihung durch die bekannte TV-Journalistin Katrin Müller-Hohenstein.

Zudem finden am Vortag des Kongresses am Nachmittag Workshops zur Fabrik des Zukunft statt. Darin erläutern die Werkleiter dieser erfolgreichen  Firmen, wie sich die Fertigung sowie die gesamte Wertschöpfungskette digitalisieren lässt. Im dritten Teil des Workshops erarbeiten die Teilnehmer eine eigene ‚digitale Roadmap‘ und stellen die Ergebnisse im Plenum vor.

Und die Leiter der Siegerwerke stehen den Teilnehmern für vertiefende Gespräche im Rahmen des Formats „Sieger intensiv“ zur Verfügung. Produktioner nutzen den Kongress auch für intensive Gespräche, um sich über die neuesten Trends und Entwicklungen auszutauschen. Produktion und A.T. Kearney freuen sich, die führenden Produktioner zum 25. Kongress Die Fabrik des Jahres/GEO begrüßen zu dürfen.