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Der führende Benchmarkwettbewerb Die Fabrik des Jahres/GEO läuft noch bis Ende Mai. - Bild: fotomek, Fotolia

Sie haben die Produktionsabläufe in Ihrem Werk optimiert, Lean Management flächendeckend eingeführt und starten jetzt vielleicht auch mit Industrie 4.0 voll durch? Sie haben die Manpower und Lust auf den Vergleich mit den besten Werken der Konkurrenz und anderer Industriebranchen? Dann machen Sie mit bei der nächsten Runde des Wettbewerbs ‚Fabrik des Jahres‘! Wie die Teilnahme funktioniert, sagen wir Ihnen hier.

Wer darf mitmachen?

Der Wettbewerb ‚Die Fabrik des Jahres/GEO‘ von ‚Produktion‘ und A.T. Kearney richtet sich an produzierende Unternehmen aller Branchen, die mindestens 100 Mitarbeiter haben. Bewerben können sich Unternehmen mit Fa-briken aus der verarbeitenden Industrie in Deutschland, in Europa und aus Ländern außerhalb Europas.

Wie verläuft die Bewerbung?

Die Teilnahme an dem traditionsreichsten und härtesten Benchmark-Wettbewerb der Welt ist kostenlos. Sie erfolgt über das Ausfüllen des Fragebogens, der im Internet angefordert werden kann.

Abgefragt werden unter anderem typische Leistungsdaten der Fabrik in verschiedenen Dimensionen. Unterstützung beim Ausfüllen bietet Frau Janine Marquis, A. T. Kearney, Tel. 089/515 68 125. Den ausgefüllten Fragebogen senden Sie bitte als E-Mail-Anhang an ‚geo@atkearney.com‘. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2017. Der Wettbewerb startet jährlich zur Weihnachtszeit.

Vertraulichkeit garantiert

Das Ausfüllen des Fragebogens nimmt üblicherweise insgesamt 5 bis 10 Mitarbeiter-Tage in Anspruch. Je besser die Unternehmensdaten bereits organisiert sind, desto geringer ist der Aufwand. Die Vertraulichkeit der Daten ist garantiert: Teilnehmer werden nur im Falle einer Auszeichnung namentlich erwähnt. Alle im Fragebogen gemachten Angaben werden zudem streng vertraulich behandelt und nur vom Team der ‚Fabrik des Jahres/GEO‘ eingesehen. Auswertungen, die veröffentlicht werden, erfolgen nur anonym in Form statistischer Durchschnittswerte.

Wie werden die Sieger ausgewählt und bewertet?

Die Auswahl der Sieger erfolgt traditionsgemäß zweistufig. Teilnehmende Unternehmen füllen dazu zunächst wie erwähnt den Fragebogen aus. Basierend auf den angegebenen Kennzahlen wird im nächsten Schritt die Spitzengruppe der teilnehmenden Unternehmen ermittelt und von einem Audit-Team von A.T. Kearney besucht. Die Jury des Wettbewerbs, der namhafte Experten aus Industrie und Lehre angehören, wählt im Anschluss die Sieger.

Das Bewertungsmodell des Wettbewerbs deckt die Leistungsdimensionen einer Fabrik beziehungsweise eines Geschäftsbereichs umfassend ab, von der Strategie über die Prozessbeherrschung und das Ressourcenmanagement bis zum Geschäftserfolg.

Sechs Leistungsdimensionen

Das von A.T. Kearney entwickelte GEO-Modell beurteilt den Geschäftserfolg anhand von sechs Leistungsdimensionen, in die insgesamt circa 100 Bewertungskriterien und Einzelkennzahlen eingehen. Die Auswertung und Leistungsbewertung erfolgen branchenspezifisch und unterscheiden etwa in der Dimension Agilität klar zwischen Einzel- und Serienfertigern. Um der zunehmenden Bedeutung der Digitalisierung in der Produktion gerecht zu werden, werden seit 2015 auch Kriterien zu Industrie 4.0 in den Benchmark einbezogen.

Was bringt das und wie sieht das Feedback aus?

Natürlich ist der Gewinn einer prestigeträchtigen Auszeichnung ein großer Ansporn für die Mitarbeiter. Aber auch unabhängig vom Gewinn einer Auszeichnung profitieren alle Teilnehmer vom Wettbewerb. „Bereits das Ausfüllen des Fragebogens hat uns auf Schwachstellen aufmerksam gemacht“, berichten Teilnehmer immer wieder.

Alle Unternehmen erhalten eine detaillierte, absolut vertrauliche Auswertung in Form eines Feedback-Reports, der ihnen Aufschluss über ihre Position im Wettbewerb gibt und auf mögliche Verbesserungspotenziale hinweist. Einen Beispiel-Feedbackreport finden Sie unter http://www.geo-award.de. Kandidaten, die in die engere Wahl kommen, werden vom Team der ‚Fabrik des Jahres/GEO‘-Team vor Ort besucht und erhalten direkt im Anschluss ein erstes Experten-Feedback.

Dr. Marc Lakner und Dr. Markus Plewa, A.T. Kearney

Tempus fugit: Jetzt schnell mitmachen

Letztmögliches Abgabedatum für die Bewerbung um die ‚Fabrik des Jahres‘ ist der 30.6.2017. Machen Sie jetzt mit und fordern Sie den Fragebogen hier an.