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Vanessa Tröster und Torsten Klimmer von John Deere nahmen mit Freude den Award in der Kategorie Innovation durch smarte Produktion und Services entgegen. - Bild: Anna McMaster

Aus Sicht von Torsten Klimmer, Manager Business Strategy beim Land- und Baumaschinenhersteller John Deere, steht in der Landwirtschaft das Thema Einsatzsicherheit durch Predictive Maintenance ganz oben. „Wir erkennen an, dass Daten nicht nur Bits und Bytes sind, sondern einen Wert haben. Wir erklären Kunden und Partnern die Daten, jeder Kunde legt selbst fest, welche Informationen er teilen will“.

Autonomes Spurhalten

Die Fachjury zeichnete John Deere unter anderem für sein John Deere AutoTrac aus, das ein autonomes Spurhalten aller Maschinen auf dem Feld mit einer Genauigkeit von zwei Zentimetern ermöglicht. Der Hersteller vernetzt Maschinen auch von Drittanbietern über standardisierte Schnittstellen für eine autonome Zusammenarbeit auf dem Feld. Sensoren steuern landwirtschaftliche Prozesse in Echtzeit, im Betrieb erfasste Daten werden direkt in die Cloud übertragen und dort für das Agrarmanagement genutzt, zum Beispiel für die Fruchtfolge-und Düngemittelplanung.

Ziel: autonomes Fahren

Die Daten werden auf der Plattform MyJohnDeere-Einsatzzentrale integriert. Während beim Farming 4.0 bereits große Datenmengen zu Wetter und vielen weiteren Parametern in der Cloud verknüpft werden, wird Farming 5.0 noch weit darüber hinaus gehen. Wie in der Autoindustrie beschäftigt man sich hier mit autonomen Landmaschinen, die ohne Bediener fahren, Daten aus der Cloud analysieren und selbständig vor Ort Entscheidungen treffen. „Da ist man noch nicht, aber das ist die Vision“, sagt Klimmer.

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