Gastgeber Thyssenkrupp Rasselstein ist eine Tochter von Thyssenkrupp Steel Europe und gehört zu den drei größten Verpackungsstahlproduzenten Europas. Im rheinland-pfälzischen Andernach werden jährlich rund 1,5 Mio t Verpackungsstahl für 400 Kunden aus 80 Ländern hergestellt

Gastgeber Thyssenkrupp Rasselstein ist eine Tochter von Thyssenkrupp Steel Europe und gehört zu den drei größten Verpackungsstahlproduzenten Europas. Im rheinland-pfälzischen Andernach werden jährlich rund 1,5 Mio t Verpackungsstahl für 400 Kunden aus 80 Ländern hergestellt. – Bild: Thyssenkrupp Rasselstein

In den meisten produzierenden Unternehmen unterliegen Prozesse und Arbeitsabläufe gewissen Sachzwängen, welche die Durchführung von Arbeitsversuchen oder Prozessanpassungen nur schwer ermöglichen. Darüber hinaus liefern Praxisstudien oftmals lediglich Momentaufnahmen, die nur eingeschränkt Rückschlüsse auf eine langfristige Umsetzung und daraus resultierende Optimierungspotenziale erlauben. Hieraus resultiert die Anforderung, geänderte Prozesse und neue Organisationsformen längerfristigen Stresstests zu unterziehen, um eine aussagefähige Datenlage zu erzeugen.

„Eine Simulationsstudie bietet hier grundsätzlich die Möglichkeit, frei von Sachzwängen des Produktionsbetriebs, unterschiedlichste Szenarien hinsichtlich Ihrer Ursache-Wirkbeziehung zu validieren“, sagt Mario van Hall, HR Industrial Engineering, und Referent der TOP-Best-Practice-Veranstaltung ‚Simulation von Produktions- und Logistikprozessen’ am 20. November 2018 bei Thyssenkrupp Rasselstein in Andernach. Insbesondere im Bereich der Schwerindustrie seien die Umgestaltung und der Neubau von verfahrenstechnischen Großanlagen mit extrem hohen Investitionen verbunden. „Daher bietet der Einsatz von Simulationsmodellen hier den großen Vorteil, diverse Varianten zu testen, bevor diese mit hohem Aufwand verwirklicht werden“, so van Hall weiter.

So nutzt Thyssenkrupp Rasselstein Simulationen beispielsweise für die Gestaltung der Infrastruktur und Peripherie von Großanlagen, zur Optimierung von Lagerkapazitäten und Beständen (Dynamisierung der statischen Wertstromanalyse), zur Entscheidungsfindung für einen optimierten Einsatz von Flurförderfahrzeugen und Kranen, zur Unterstützung bei strategischen Entscheidungen sowie für die Überprüfung der Auswirkung von Schichtfahrweisen.

„Nur mit Software zu akzeptablen Simulationszeiten“

Gastgeber Thyssenkrupp Rasselstein ist eine Tochter von Thyssenkrupp Steel Europe und gehört zu den drei größten Verpackungsstahlproduzenten Europas. Im rheinland-pfälzischen Andernach werden jährlich rund 1,5 Mio t Verpackungsstahl für 400 Kunden aus 80 Ländern hergestellt. In der TOP-Best-Practice-Veranstaltung ‚Simulation von Produktions- und Logistikprozessen’, die sich an Produktionsleiter, Werkleiter, Logistikleiter, Verantwortliche für Industrial Engineering und Change-Manager richtet, werden neben dem Auswahlprozess zur Eignung einer Simulationsstudie auch die allgemein bewährten Vorgehensweisen und Strategien bei Thyssenkrupp Rasselstein vermittelt.

Deren Anwendung wird dabei anhand von zwei Praxisbeispielen erläutert, bei denen unterschiedliche Verfahren mit der dazugehörigen Software eingesetzt wurden. Dazu Referent Mario van Hall: „Der Einsatz einer leistungsstarken Software in Verbindung mit einer Mehrkernabarbeitung - Parallel Computing - machen den Einsatz großer Simulationsmodelle erst sinnvoll. Nur so entstehen akzeptable Simulationszeiten, welche die praktische Anwendung ermöglichen.“

ALLES AUF EINEN BLICK

Titel: Simulation von Produktions- und Logistikprozessen

Gastgeber: Thyssenkrupp Rasselstein GmbH

Ort: Andernach

Termine: 20. November 2018

Teilnahmegebühr: € 390,-

Schwerpunkte:

- Thyssenkrupp Rasselstein zeigt, wie sich mit Simulationsverfahren geänderte Prozesse und Organisationsformen auf ihre Wirksamkeit überprüfen lassen

- Wie werksweite Produktions- und Logistikprozesse simuliert werden können

- Wie man eine geeignete Simulationsstudie auswählt

Melden Sie sich jetzt an – die Teilnehmerzahl ist begrenzt!