Wie die Simulation von Produktions- und Logistikprozessen bei Thyssenkrupp Rasselstein funktioniert, zeigt das Unternehmen bei einer TOP-Best-Practice-Veranstaltung.

Wie die Simulation von Produktions- und Logistikprozessen bei Thyssenkrupp Rasselstein funktioniert, zeigt das Unternehmen bei einer TOP-Best-Practice-Veranstaltung. Bild: Thyssenkrupp Rasselstein

In den meisten produzierenden Unternehmen unterliegen Prozesse und Arbeitsabläufe Sachzwängen, die Arbeitsversuche oder Prozessanpassungen erschweren. Praxisstudien liefern meist nur Momentaufnahmen und eingeschränkte Rückschlüsse auf Optimierungspotenziale. Daher sollten die Unternehmen geänderte Prozesse und neue Organisationsformen längeren Stresstests unterziehen, um aussagekräftige Daten zu erhalten. Damit werden verschiedene Szenarien auf ihre Wirksamkeit geprüft und das Optimum schrittweise ermittelt.

Dies geschieht bei der Thyssenkrupp Rasselstein GmbH, Tochter der Thyssenkrupp Steel AG. Das Unternehmen gehört zu den drei größten Verpackungsstahlproduzenten Europas. In Andernach stellt es jährlich rund 1,5 Mio t Verpackungsstahl für Kunden in 80 Ländern her. Basis der Arbeit von Thyssenkrupp ist ein dichtes Innovationsnetzwerk. Der enge Kontakt zu den Kunden wird durch die Verzahnung der Innovations- und Vertriebsbereiche sichergestellt. In der Produktion stehen modernste Labor- und Pilotanlagen, es werden verschiedene Simulationstools eingesetzt.

Wie Simulationsverfahren die Anpassungsfähigkeit von Prozessen und Organisationsverfahren unterstützen, zeigt Thyssenkrupp Rasselstein in der TOP-Veranstaltung ‚Simulation von Produktions- und Logistikprozessen‘. Neben dem Auswahlprozess zur Eignung einer Simulationsstudie vermittelt das Seminar auch die allgemein bewährten Vorgehensweisen und Strategien. Die Anwendung dieser Strategien wird anhand zweier Praxisbeispiele erläutert, einmal anhand der Interaktion zweier Krane in einer Haubenglühe sowie am Beispiel des Versands von Stahl-Coins durch LKW, Bahn und Schiff. Hierbei werden unterschiedliche Verfahren mit der dazugehörigen Software eingesetzt.

Die Referenten sind Klaus Höfer, Leiter des HR Industrial Engineering, sowie Julia Müller und Mario van Hall, Spezialisten Industrial Engineering.

Alles auf einen Blick

Titel: Simulation von Produktions- und Logistikprozessen

Gastgeber: Thyssenkrupp Rasselstein GmbH

Ort: Andernach

Termine: 20. November 2018

Teilnahmegebühr: € 390,-

Schwerpunkte:

- So wählt man die geeignete Simulationssoftware aus

- Welche Vorgehensweisen und Strategien es bei der Simulation gibt

- Praxisbeispiel: So werden werksweite Produktions- und Logistikprozesse simuliert

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