Möbelproduzenten kämpfen mit Konkurrenz aus Fernost 1

(om) Die niedrigen Löhne sowie die lockeren Arbeitsschutz-  und Umweltstandards machen Chinas Möbelhersteller so konkurrenzfähig. Im Schnitt produzieren die Hersteller ca. 50% günstiger als europäische Betriebe.  Der EFIC fordert deshalb einfachere Zugänge zu Förderprogrammen und verbesserte Schutzrechte um die Branche zu schützen. Zusätzlich soll ein Produktblatt über die angebotene Ware informieren. Das Produktblatt soll über Herkunft, Produktbezeichnung, angewendete Produktionsverfahren und die verwendeten Materialien Auskunft geben. Bei der Produktion von wohngesunden und umweltbewussten Möbelstücken haben die europäischen Hersteller nach wie vor einen Vorteil. Hohe Materialstandards und engmaschige Kontrollverfahren sorgen für hochqualitative Möbel made in the EU. In Importen aus China werden in regelmäßigen Abständen giftige oder karzinogene Substanzen in nicht unbedenklichen Mengen festgestellt, die durch die intransparenten Produktionsumstände oft nicht auszuschließen sind.

Durch das Produktblatt wollen die Hersteller diese Werte mehr in den Fokus des Verbrauchers rücken. Leider dominiert bei den meisten Verbrauchern noch der Wunsch nach möglichst günstigen Preisen und wird oft auch über Qualität und Material gestellt.

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