Marco Bauer widmet sich der Digitalisierung der Fertigungsindustrie.

Seit 2011 widmet sich Marco Bauer der Digitalisierung der Fertigungsindustrie. Als 24-Jähriger gründete er die BAM GmbH, aus der 2019 das Softwareunternehmen up2parts hervorging. (Bild: up2parts)

Nicht erst seit der Coronakrise spüren kleine und mittelständische Fertigungsbetriebe den Druck, ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern zu müssen. Die Softwarelösungen der up2parts GmbH versprechen Revolutionäres.

PRODUKTION: Herr Bauer, was ist Ihre Mission?

Marco Bauer: Wir bei up2parts wollen mit einer selbstlernenden Künstlichen Intelligenz Fertigungsbetrieben den Weg zur digitalen Produktion bereiten. Unser Ziel ist eine durchgängig digitale und effizienzoptimierte Prozesskette in der Fertigung - mit Effizienzsteigerungen schon ab Losgröße 1. up2parts ist ein junges Unternehmen, 2019 gegründet. Im ersten Schritt haben wir uns um die Kalkulation und Angebotserstellung gekümmert. Denn dabei handelt es sich für kleine und mittelständische Lohnfertiger in der Regel um zeitaufwendige, manuelle Tätigkeiten. Doch es erfordert viel Erfahrung, Zeit und Know-how, um das ‚perfekte Angebot‘ abzugeben. Und nur ein geringer Anteil der versendeten Angebote führt am Ende tatsächlich auch zu einer Bestellung.

Was ist Ihr Lösungsansatz?

Bauer: Die Lösung heißt up2parts calculation. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, ihre Angebotserstellung und Arbeitsvorbereitung zu automatisieren – meist Lohnfertiger mit täglich wechselnden Aufträgen und Kunden – damit sie schneller kalkulieren und einfacher zu einem versandfertigen Angebot kommen können. Sie erreichen dank up2parts in der Regel eine Zeitersparnis bei der Angebotserstellung von 80 Prozent. Die Anwender kommen in nur drei Schritten zum versandfertigen Angebot: Durch Upload eines CAD-Modells wird die automatische Bauteilanalyse gestartet. Binnen Sekunden erscheint ein Arbeitsplanvorschlag inklusive Kalkulation für das gewünschte Bauteil. Mit nur zwei Klicks entsteht ein versandfertiges Angebot.

Gerade unter kleineren Betrieben wird der Digitalisierung oftmals kritisch begegnet …

Bauer: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bedeuten nicht, Mitarbeiter abzubauen oder Know-how aus der Hand zu geben. Im Gegenteil! Mit up2parts bewahren Anwender das Wissen ihrer Firma und der Mitarbeiter.

Was macht up2parts anders als andere Softwareanbieter?

Bauer: Der wesentliche Unterschied liegt in unserer Historie. up2parts entstammt der BAM GmbH, ein typischer mittelständischer Fertigungsbetrieb. Wir sind zwischen Dreh- und Fräsmaschinen aufgewachsen und kennen somit alle Prozesse und Herausforderungen ganz genau aus eigener Erfahrung. Dieses tiefe Praxiswissen befähigt uns, Fertigungsprozesse anders, neu und vor allem digital zu denken.

Und was ist das Besondere an der Künstlichen Intelligenz von up2parts?

Bauer: Unser technologischer Vorsprung. Unser Algorithmus ist das Herzstück von up2parts. Er vereint Bauteilinformationen aus CAD-Modellen mit den in der jeweiligen Fertigung vorhandenen Verfahren und Fertigungs-Know-how. Unsere Software trainiert dabei kontinuierlich die individuelle Intelligenz, die schon nach zehn Kalkulationen und nach dem ersten Arbeitsplan die firmenspezifischen Strategien und Zeiten lernt.

Digitalisierung, Künstliche Intelligenz – das klingt kompliziert und aufwendig …

Bauer: Das Gegenteil ist der Fall. up2parts ist so intuitiv und einfach einzurichten und zu bedienen wie der Netflix-Account zu Hause. Wer sich interessiert, kann über up2parts einen kostenlosen Test-Account anlegen. up2parts ist cloudbasiert, es braucht also keine Infrastruktur oder Installation. Einfach registrieren und loslegen.

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