Smart, Electric Drive

BMW, Daimler, Ford und der VW-Konzern haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam ein Schnellladenetz aufzubauen. - Bild: Pixabay

| von Gabriel Pankow

"Die Pläne zum Aufbau eines eigenen Schnelladenetzes zeigen, dass die Autohersteller die E-Mobilität wirklich zur obersten Priorität machen", sagt Axel Schmidt, Geschäftsführer für den Bereich Automotive bei Accenture, zu den Plänen der Autohersteller. Die Hersteller hätten verstanden, dass E-Autos und Infrastruktur unbedingt zusammengehören. Schmidt: "Schnellladesäulen beantworten nicht nur die Reichweitenfrage – sie dienen auch als Touchpoint zur Stärkung der eigenen Marke."

Dem Herausforderer gemeinsam und mit vereinten Kräften entgegen zu treten, könnte der entscheidende strategische Schritt sein, der die Hersteller vollends ins Spiel zurückbringt, so Schmidt: "Auch wenn die Hersteller dies später verstanden haben als der Vorreiter Tesla: Noch ist es keineswegs zu spät, im Gegenteil."

Mit der Kooperation würden die Hersteller den Rückstand auf die Herausforderer weiter verkürzen: Erst der Kauf des Kartendienstes Here, dann die 5G-Allianz mit Telekommunikationsausrüstern und die Ankündigung umfangreicher E-Mobilitätsinitiativen – jetzt die gemeinsame Infrastruktur. "Inzwischen bleiben kaum noch Felder, auf denen Apple, Google, Tesla und Uber alleine experimentieren; die deutsche Industrie ist beinah überall wieder mit von der Partie", so Schmidt.

Alles, was jetzt noch fehle, sei eine Kooperation zur Herstellung von Batterien und eine für autonomes Fahren. Schmidt kommentiert: "Ich würde mich nicht wundern, wenn beide bald zustande kämen."

Weltrekord im Elektroauto

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