Handshake für den neuen europäischen Kampfjet: Dassault-Chef Eric Trappier und Airbus-Rüstungsvorstand Dirk Hoke.

Handshake für den neuen europäischen Kampfjet: Dassault-Chef Eric Trappier und Airbus-Rüstungsvorstand Dirk Hoke. -Bild: Dassault

| von Stefan Weinzierl

"Wir wollen strategische Autonomie für Europa", sagte Trappier. Die neuen Kampfjets sollen bis 2035 oder 2040 die Kampfjets Eurofighter und Rafale ergänzen und schließlich ersetzen. Nun warte man auf die nächsten Schritte der politischen Seite.

Die beiden Länder hatten beim deutsch-französischen Ministerrat im vergangenen Sommer grundsätzlich vereinbart, gemeinsam ein neues Kampfflugzeug zu entwickeln. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte damals bereits Mitte 2018 als Termin für einen Fahrplan genannt. Das neue Flugzeug soll langfristig die aktuellen Flotten ersetzen. In der Vergangenheit hatten die beiden Länder auf konkurrierende Modelle gesetzt - Frankreich hat seinen von Dassault gebauten Rafale-Jet, Deutschland den Eurofighter von Airbus.

Die französische Verteidigungsministerin Florence Parly besucht an diesem Donnerstag ihre Amtskollegin Ursula von der Leyen. Gemeinsam besuchen sie die ILA. Im Zentrum des Treffens wird die Rüstungskooperation stehen.

Neuer Kampfjet: Politik mit Dassault und Airbus d'accord

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