Sabine Scheunert ist neue Vorsitzende der Geschäftsleitung von Dassault Systèmes in Eurocentral.

Sabine Scheunert ist neue Vorsitzende der Geschäftsleitung von Dassault Systèmes in Eurocentral. (Bild: Dassault Systèmes)

17. Juni 2024

Dassault Systèmes: Sabine Scheunert wird Chefin in Eurocentral

Sabine Scheunert ist neue Vorsitzende der Geschäftsleitung von Dassault Systèmes in Eurocentral.
Sabine Scheunert ist neue Vorsitzende der Geschäftsleitung von Dassault Systèmes in Eurocentral. (Bild: Dassault Systèmes)

(Dassault Systèmes) Sabine Scheunert ist neue Vorsitzende der Geschäftsleitung in Eurocentral von Dassault Systèmes. In dieser Funktion wird Scheunert die Umsetzung der Unternehmensstrategie in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Polen, der Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn vorantreiben. Ihr Fokus wird auf der Stärkung der Geschäftsbeziehungen und dem Ausbau der Präsenz des Technologieunternehmens in den Bereichen Fertigung, Life Sciences und Gesundheitswesen sowie Infrastruktur und Stadtentwicklung liegen. Sie tritt die Nachfolge von Dominic Kurtaz an, der sich neuen globalen Aufgaben innerhalb des Unternehmens zuwenden wird.

Scheunert ist laut Pressemitteilung eine angesehene Führungspersönlichkeit mit umfassender internationaler Erfahrung. Bevor sie für Dassault Systèmes tätig war, hatte sie die Position der Vice President Digital & IT Sales/Marketing bei der Mercedes-Benz AG inne. Ihre Karriere begann bei der BMW Group, wo sie zur General Manager Marketing für Osteuropa aufstieg. Anschließend war sie als Chief Customer Officer bei der PSA Peugeot Citroen Automobiles Group, Direktorin der Marke Citroën in China und stellvertretende Geschäftsführerin des Joint Ventures DongFeng Motors – Citroën in China tätig, wo sie die erste weibliche CEO eines Automobilunternehmens des Landes wurde.

Sabine Scheunert hat einen mathematischen Bildungshintergrund und verfügt über einen Abschluss in Europäischer Unternehmensführung der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW). Zudem absolvierte sie ein Advanced Strategy-Programm an der Harvard Business School. Neben ihren unternehmerischen Aufgaben ist sie Mitglied im Aufsichtsrat von Messer SE in Deutschland und Planet First Partners in Großbritannien. Sie ist eine leidenschaftliche Fürsprecherin und ein Vorbild für Frauen im Mint- und IT-Bereich.

Industrial Metaverse Conference
(Bild: SV Veranstaltungen)

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Die findet am 9. und 10. Juli 2024 im Nestor Hotel Ludwigsburg statt. Es werden unter anderem Expert:innen von Volkswagen, Siemens, Sick, Schunk und Mercedes-Benz sprechen.

 

Weitere Informationen und das Programm gibt es hier: Zur Industrial Metaverse Conference.

12. Juni 2024

Neuer CEO für die Argo-Hytos Group

Marcus Fischer ist der neue Chef von Argo-Hytos.
Marcus Fischer ist der neue Chef von Argo-Hytos. (Bild: Argo-Hytos)

(Argo-Hytos) Dr. Marcus Fischer ist seit Juni neuer Chief Executive Officer von Argo-Hytos. Er tritt die Nachfolge von Erich Hofer an, der die Gruppe nach über zehn Jahren, davon drei als CEO, verlassen wird.

Fischer ist seit 17 Jahren bei Argo-Hytos. 2007 begann er als Leiter Entwicklung, 2010 trat er die Geschäftsführung der Argo-Hytos GmbH in Kraichtal an und übernahm gleichzeitig die Rolle des Group CTO. Anfang 2016 übernahm er die Position des COO der Argo-Hytos Group AG und verantwortet sowohl die Entwicklung als auch sämtliche Produktionswerke der Gruppe.

Bis auf weiteres wird Fischer die Doppelfunktion als CEO und COO ausüben.

03. Juni 2024

Audi: Geoffrey Bouquot ist neu im Vorstand

Geoffrey Bouquot ist neuer Vorstand für Innovation und Software-Defined-Vehicle bei Audi.
Geoffrey Bouquot ist neuer Vorstand für Innovation und Software-Defined-Vehicle bei Audi. (Bild: Audi AG)

(Audi) Mit der Entscheidung für ein eigenes Vorstandsressort „Innovation und Software-Defined-Vehicle“ (SDV) bekräftigt der Aufsichtsrat von Audi die konsequente Neuausrichtung der Organisation und stellt Software weiter in den Mittelpunkt. Geoffrey Bouquot wird diesen Posten übernehmen.

Bouquot verfügt laut Audi über fundierte Erfahrungen in der Führung internationaler Teams aus verschiedenen Bereichen der Technischen Entwicklung. Er leitete große Software-Engineering-Einheiten in bedeutenden Veränderungs- und Transformationsprozessen und verantwortete die strategische Steuerung langfristiger Innovationen zum Beispiel im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder des automatisierten Fahrens.

Er war zuletzt Group CTO & Senior Vice President Strategy bei Valeo. In dieser Rolle war er für die Corporate Strategy, R&D, Public Affairs and Sustainability, Marketing und Innovation verantwortlich. Geoffrey Bouquot leitete das R&D-Netzwerk mit 20.000 Ingenieuren und 20 Forschungs- sowie 40 Entwicklungszentren weltweit.

Zu seinen Aufgaben gehörte es, einen Transformationsplan für R&D umzusetzen, die Digitalisierung zu beschleunigen und durch Konzentration auf ausgewählte Plattformen Effizienzsteigerungen zu realisieren. Außerdem baute Geoffrey Bouquot das erste Labor in Frankreich auf, das auf KI für autonome Fahrzeuge spezialisiert ist.

Vor seiner Tätigkeit bei Valeo war er technischer Berater für industrielle Angelegenheiten im Kabinett des französischen Verteidigungsministers.

09. April 2024

Siemens: Roland Busch und Cedrik Neike verlängern Verträge

Werden ihre Verträge bei Siemens verlängern: Cedrik Neike und Roland Busch.
Werden ihre Verträge bei Siemens verlängern: Cedrik Neike und Roland Busch. (Bild: Siemens)

(dpa) Roland Busch bleibt Vorstandsvorsitzender des Technologiekonzerns Siemens. Der Aufsichtsrat kündigte die Verlängerung des Kontrakts um fünf Jahre zum 1. April 2025 an, wie Siemens mitteilte.

Darüber hinaus sei geplant, das Mandat von Vorstandsmitglied Cedrik Neike im Juni 2025, wenn der derzeitige Vertrag auslaufe, um fünf Jahre zu verlängern. Neike führt die Sparte Digital Industries.

maschinenbau-Gipfel Salon
(Bild: mi-connect)

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Der nächste Maschinenbau-Gipfel Salon findet am 8. Juli in Ludwigsburg in Präsenz oder digital in unserer Community-App statt. Das Thema: "Generative KI: Wie zieht der Maschinenbau den größten Nutzen daraus?"

 

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23. Februar 2024

Neuer CEO bei ABB: Morten Wierod ist Nachfolger von Björn Rosengren

Morten Wierod wird sein Amt als neuer Chief Executive Officer von ABB am 1. August 2024 antreten.
Morten Wierod wird sein Amt als neuer Chief Executive Officer von ABB am 1. August 2024 antreten. (Bild: ABB)

(ABB/jd) Der Verwaltungsrat von ABB hat Morten Wierod zum Chief Executive Officer ernannt. Er wird sein Amt am 1. August 2024 antreten und auf Björn Rosengren folgen, der Ende Juli von seiner Position als Chief Executive Officer zurücktreten und das Unternehmen Ende 2024 verlassen wird. Um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten, wird Björn Rosengren dem neuen CEO und der Konzernleitung bis zu seinem Ausstieg beratend und unterstützend zur Seite stehen.

Morten Wierod (52) kam 1998 zu ABB und ist seit 2019 Mitglied der Konzernleitung von ABB, derzeit als Leiter des Geschäftsbereichs Elektrifizierung und zuvor als Leiter des Geschäftsbereichs Antriebstechnik. Der Norweger hat einen Master-Abschluss in Elektrotechnik der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie.

"Ich freue mich, dass wir nach einem kompetitiven Auswahlverfahren einen hervorragenden internen Kandidaten für die Führung von ABB ernennen konnten", sagt Peter Voser, Verwaltungsratspräsident von ABB. Morten sei ein starker Nachfolger. Er sei sehr gut mit ABB und dem dezentralisierten Geschäftsmodell vertraut und verfüge über umfangreiche Expertise in den wichtigsten Kundensegmenten sowie eine starke Leistungsbilanz.

"Gleichzeitig ist der Verwaltungsrat Björn für seine hervorragende Führung in den letzten vier Jahren sehr dankbar", betont Voser. "Er hat maßgeblich dazu beigetragen, das Geschäftsportfolio von ABB auf unseren Unternehmenszweck auszurichten und unsere Finanz- und Nachhaltigkeitsleistung dank unseres Betriebsmodells ABB Way deutlich zu verbessern."

Morten Wierod kommentierte: "Ich freue mich sehr, dass der Verwaltungsrat mir die Gelegenheit gegeben hat, dieses großartige Unternehmen mit seinen Mitarbeitenden und Technologien zu leiten, die im Mittelpunkt des Aufbaus einer kohlenstoffarmen Gesellschaft stehen." Nachdem sich das Unternehmen kurzem ehrgeizigere Finanz- und Nachhaltigkeitsziele gesetzt habe, werde er weiter auf das dezentrale Betriebsmodell setzen, um das volle Potenzial unserer marktführenden Positionen in der Elektrifizierung und Automatisierung auszuschöpfen.

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14. Februar 2024

Planmäßiger Führungswechsel im Zeppelin Konzern –
Matthias Benz folgt auf Peter Gerstmann

Bild v.l.n.r.: Heribert Hierholzer, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Zeppelin GmbH; Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH; Matthias Benz, zum 1. Juli 2024 Mitglied der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH; Andreas Brand, Aufsichtsratsvorsitzender der Zeppelin GmbH und Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen
Bild v.l.n.r.: Heribert Hierholzer, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Zeppelin GmbH; Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH; Matthias Benz, zum 1. Juli 2024 Mitglied der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH; Andreas Brand, Aufsichtsratsvorsitzender der Zeppelin GmbH und Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen (Bild: Zeppelin GmbH)

   

(Zeppelin/pd). Matthias Benz, aktuell Geschäftsführer der Raufoss Technology, ein Unternehmen der CAG-Holding, wird zum 1. Juli 2024 Mitglied der Geschäftsführung des Zeppelin Konzerns. Am 1. Oktober 2024 tritt er als Vorsitzender der Geschäftsführung die Nachfolge von Peter Gerstmann an. Das entschied der Aufsichtsrat der Zeppelin GmbH in seiner letzten Sitzung im Dezember 2023.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Matthias Benz als Nachfolger von Peter Gerstmann gewinnen konnten“, betont Andreas Brand, Aufsichtsratsvorsitzender der Zeppelin GmbH, Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen und Vertreter der Gesellschafterin Zeppelin-Stiftung. „Matthias Benz bringt langjährige nationale und internationale Führungserfahrung mit und stellt sich unternehmerischen Herausforderungen strategisch, fokussiert und entschieden – und schafft es dabei stets, seine Mannschaft mitzunehmen.“

„Peter Gerstmann übergibt mir ein hervorragend aufgestelltes, engagiertes und motiviertes Team“, so Matthias Benz. „Auf meine neue Aufgabe freue ich mich sehr und bedanke mich für das Vertrauen, das mir der Aufsichtsrat entgegenbringt. Und ich freue mich, wieder für ein Unternehmen der Zeppelin-Stiftung Verantwortung übernehmen zu dürfen.“

Im ZF-Konzern übernahm Matthias Benz früh Führungsverantwortung in unterschiedlichen Managementpositionen an nationalen und internationalen Standorten. Unter anderem war er verantwortlicher Finanzvorstand bei ZF North American Operations, Geschäftsführer von ZF Services in Schweinfurt, Vorstand von ZF Marine in Padova und schließlich bei ZF in Friedrichshafen als Executive Vice President Sales & Customer Development Mitglied der ersten Führungsebene unterhalb des ZF-Vorstands. Seit 2020 ist Matthias Benz Geschäftsführer von Neuman Aluminium / Raufoss Technology und Mitglied der obersten Führungsebene der CAG-Holding, einem inhabergeführten Unternehmen. Neuman Aluminium / Raufoss ist international einer der führenden Hersteller von Aluminiumbauteilen für Automobil- und Industrieanwendungen.

Peter Gerstmann (62) ist seit 2010 Vorsitzender der Geschäftsführung des Zeppelin Konzerns, für den er seit 24 Jahren tätig ist. Frühzeitig hat er den Aufsichtsrat informiert, dass er nicht für eine weitere Bestellung zur Verfügung steht und nach 15 Jahren als Vorsitzender der Geschäftsführung des Zeppelin Konzerns die Verantwortung übergeben möchte.
2002 hatte Peter Gerstmann zunächst die Geschäftsführung bei Zeppelin Systems und damit die Gesamtverantwortung im weltweit operierenden Anlagenbau mit Zentrale in Friedrichshafen übernommen. Ab 2007 war Gerstmann zusätzlich Geschäftsführer für den Bereich Controlling der Zeppelin GmbH – bis er 2010 zum Vorsitzenden der Geschäftsführung berufen wurde. „Ich gehe in einer Zeit der wirtschaftlichen und geopolitischen Umbrüche, da fällt es durchaus schwer, von Bord zu gehen“, so Peter Gerstmann.

„Mit Blick auf meinen Nachfolger, unser Führungsteam sowie die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesamtkonzern hat unser Unternehmen in allen Krisen seine Resilienz bewiesen und so sind die Weichen sehr gut gestellt.“ Peter Gerstmann steht nach seinem Ausscheiden aus der Konzerngeschäftsführung seinem Nachfolger wie auch dem Aufsichtsrat beratend und unterstützend bis zum Jahresende zur Verfügung.

Der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats der Zeppelin Systems GmbH und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, Heribert Hierholzer, versteht die einstimmige Wahl von Matthias Benz als ein Zeichen von Kontinuität: „Ein erfolgreiches Miteinander von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite zeichnet den Zeppelin Konzern seit vielen Jahren und Jahrzehnten aus, das macht uns so erfolgreich am Markt.“ Nun gelte es, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.

Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Brand betont: „Für eine Verabschiedung ist es noch zu früh, aber wir sind Peter Gerstmann zu großem Dank verpflichtet. In seiner Zeit hat sich der Zeppelin Konzern sowohl im Industrie- als auch im Handelsbereich enorm und vor allem erfolgreich entwickelt. Peter Gerstmann gestaltete den Zeppelin Konzern zu einem außergewöhnlich erfolgreichen und breit diversifizierten Unternehmen. Für die Eigentümer Zeppelin-Stiftung und Luftschiffbau Zeppelin steigerte er den Unternehmenswert in eindrucksvoller Weise. Peter Gerstmann übergibt ein finanziell stabiles und ertragsstarkes Unternehmen. Über all die Jahrzehnte seiner Zugehörigkeit zum Zeppelin Konzern blieb Peter Gerstmann für die Zeppeliner, den Aufsichtsrat und mich immer Mensch, nahbar, präsent, zuhörend, teamorientiert und entscheidungsfreudig.“ Der Konzernumsatz stieg von rund zwei Milliarden Euro im Jahr 2010 auf 3,8 Milliarden Euro im Jahr 2022. 2010 gab es rund 6.000 Mitarbeitende weltweit, inzwischen hat der Zeppelin Konzern mehr als 10.000 Mitarbeitende in 26 Ländern.

24. Januar 2024

Michael Larsson ist neuer Präsident von Dematic

Michael Larsson hat die Position des Präsidenten bei Dematic übernommen und tritt die Nachfolge von Hasan Dandashly an, der in den Ruhestand gegangen ist.
Michael Larsson hat die Position des Präsidenten bei Dematic übernommen und tritt die Nachfolge von Hasan Dandashly an, der in den Ruhestand gegangen ist. (Bild: Dematic)

(Dematic/pd). Michael Larsson hat zum 1. Januar die Position des Präsidenten bei Dematic übernommen und wurde gleichzeitig als Vorstandsmitglied der Kion Group AG (KGX.DE) berufen. Er tritt somit die Nachfolge von Hasan Dandashly an, der in den Ruhestand gegangen ist. Als Vorstandsmitglied wird Erstgenannter auch die Leitung des KION-Bereichs Industrial Truck Segment (ITS) für Nord- und Südamerika übernehmen. Gleichzeitig wird er die Verantwortung für die Region Dematic Nord- und Südamerika tragen.

„Mit der Verantwortung für das SCS-Geschäft von Dematic weltweit und für ITS in Nord- und Südamerika wird Michael Larsson unser starkes Engagement für profitables Wachstum weiter vorantreiben. Er wird unsere Strategie für integrierte Lösungen bei Leuchtturmprojekten mit Top-Kunden ausbauen“, sagte Rob Smith, Geschäftsführer der KION GROUP AG.

Michael Larsson, Präsident von Dematic und Vorstandsmitglieder der KION Group AG sagt: „Es ist eine äußerst spannende Zeit, die Leitung von Dematic zu übernehmen und die Gelegenheit zu haben, mit einem herausragenden Team von Branchenexperten zusammenzuarbeiten, um auf unserer stolzen Historie aufzubauen und unsere Kundinnen und Kunden optimal zu bedienen“. Der neue Präsident zur Zukunft des Unternehmens: „Dematic befindet sich in einer hervorragenden Position, um eine Vorreiterrolle inmitten eines fundamentalen Wandels der Branche einzunehmen, der einen zunehmend höheren Grad an Automatisierung erfordert. Ich möchte Hasan für seinen bedeutenden Beitrag zum Unternehmen in den letzten fünf Jahren danken, in denen er ein solides Fundament für zukünftiges Wachstum gelegt hat.“

Larsson ist seit 35 Jahren in der Industrieautomation und Robotik tätig und hat sich als strategischer Geschäftsleiter mit Fokus auf Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende bewährt. Zuletzt war er als geschäftsführender Vizepräsident der Region Nord- und Südamerika von Dematic für die Beschleunigung des Wachstums und die Förderung einer marktführenden Präsenz in den USA, Kanada, Mexiko und Südamerika verantwortlich. In den vergangenen drei Jahren hat er als Leiter der Region Nord- und Südamerika das Unternehmen erfolgreich durch komplexe Herausforderungen während der Covid-19-Pandemie sowie die historischen E-Commerce-Anstiege von 2021 und 2022 geführt.

Bevor er zu Dematic kam, war Larsson leitender Vizepräsident und Geschäftsführer der ABB-Geschäftseinheit Automotive. Während seiner mehr als 30-jährigen Tätigkeit beim Technologiekonzern ABB war er außerdem in immer höheren Führungspositionen tätig, unter anderem als Finanzleiter und Bereichsleiter auf vier Kontinenten. Er hat einen Bachelor of Business Administration der School of Economics der Universität Stockholm in Schweden.

22. Januar 2024

Vagner Rego wird neuer CEO von Atlas Copco

Zum 1. Mai 2024 wird Vagner Rego neuer Chef von Atlas Copco.
Zum 1. Mai 2024 wird Vagner Rego neuer Chef von Atlas Copco. (Bild: Atlas Copco Group)

(Atlas Copco/jd) Zum 1. Mai übernimmt der Brasilianer Vagner Rego beim schwedischen Industriekonzern Atlas Copco die Position des Präsidenten und CEOs. Er folgt auf Mats Rahmström, der Atlas Copco seit 2017 erfolgreich führt und das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen wird.

Vagner Rego ist gebürtiger Brasilianer. Er startete seine Karriere bei Atlas Copco 1996 in seinem Heimatland. Aktuell ist er einer der vier Stellvertreter Rahmströms im Vorstand des börsennotierten Konzerns. Zugleich leitet er seit 2017 den Konzernbereich Kompressortechnik. „In dieser Funktion hat Vagner Rego den Bereich erfolgreich geführt und weiterentwickelt“, sagte Hans Stråberg, Vorsitzender des Verwaltungsrates. „Wir sind sicher, dass er mit seiner außerordentlichen Erfahrung sowie seinem breiten Technologieverständnis den Konzern voranbringen und die Produktivität unserer Industriekunden weiter steigern wird.“

Die Atlas Copco Group bietet Druckluft- und Vakuumtechnik, Energielösungen, Entwässerungs- und Industriepumpen, industrielle Kraftwerkzeuge, Montagetechnik und Bildverarbeitungslösungen an. 2022 erzielte die Gruppe mit rund 49000 Beschäftigten einen Umsatz von 141 Milliarden Schwedischen Kronen (rund 12,6 Milliarden Euro).

12. Januar 2024

Eva Scherer wird neue Finanzvorständin bei Daimler Truck

Eva Scherer wird neue Finanzvorständin bei Daimler Truck.
Eva Scherer wird neue Finanzvorständin bei Daimler Truck. (Bild: Daimler Truck)

(Daimler Truck) Der Aufsichtsrat von Daimler Truck hat Eva Scherer mit Wirkung zum 1. April 2024 als neues Vorstandsmitglied der Daimler Truck Holding AG berufen. Eva Scherer wird als Chief Financial Officer (CFO) das Ressort Finanzen & Controlling bei Daimler Truck verantworten. Die Bestellung ist für drei Jahre bis zum 31. März 2027 erfolgt.

Michael Brecht, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats und Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Daimler Truck Holding AG, sagt in einer Pressemitteilung: „Neben vielen anderen Qualitäten hat mich bei Eva Scherer überzeugt, dass sie sich als klare Teamplayerin versteht. Diese Haltung brauchen wir bei Daimler Truck. Denn nur im vertrauensvollen Schulterschluss zwischen Management und Arbeitnehmervertretern können wir die historische Transformation unserer Branche meistern. Im Namen des Gesamtbetriebsrats begrüße ich Eva Scherer deshalb herzlich im Daimler Truck Team und freue mich auf ein konstruktives Miteinander.“

Das Vorstandsressort Finanzen & Controlling wurde seit Juli 2021 von Jochen Goetz verantwortet, der im August 2023 plötzlich und unerwartet bei einem tragischen Unglücksfall ums Leben gekommen ist. Seitdem übernahm Martin Daum in Personalunion die Funktion des CFO kommissarisch.

Eva Scherer wechselt als Executive Vice President und Global Head of Investor Relations von der Siemens AG zu Daimler Truck. Ihre berufliche Laufbahn startete Scherer 2003 als Trainee bei der Siemens AG, anschließend übernahm sie dort unterschiedliche Führungsfunktionen in den Bereichen Einkauf sowie Finanzen & Controlling in Deutschland und der Schweiz. Ende 2011 wechselte sie nach Abschluss ihres berufsbegleitenden Master of Business Administration (MBA) als Vice President und Head of Finance Solutions & Services Asia Pacific/Middle East und Head of Finance Building Technologies ASEAN nach Singapur.

Anfang 2017 kehrte sie nach Deutschland zurück und wurde als Senior Vice President und Head of Finance & Performance Management Teil des Executive Management Teams von Siemens Mobility. Im Juli 2020 übernahm Scherer die Funktion des CFO für die Business Units Rail Infrastructure sowie Mobility Software. Seit Oktober 2022 ist sie bei der Siemens AG weltweit für den Bereich Investor Relations verantwortlich. Scherer ist zudem seit 2019 Young Global Leader des World Economic Forum.

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Die findet am 9. und 10. Juli 2024 im Nestor Hotel Ludwigsburg statt. Es werden unter anderem Expert:innen von Volkswagen, Siemens, Sick, Schunk und Mercedes-Benz sprechen.

 

Weitere Informationen und das Programm gibt es hier: Zur Industrial Metaverse Conference.

09. Januar 2024

Führungswechsel bei Kremer

Tim Oettmeier ist neuer Chef von Kremer.
Tim Oettmeier ist neuer Chef von Kremer. (Bild: Kremer)

(Kremer) Zum Start in das neue Jahr übernimmt mit Tim Oettmeier die Geschäftsführung bei Kremer, einem Spezialisten für Elastomer- und Kunststoffprodukte. Oettmeier (29), zuletzt Referent der Geschäftsleitung mit Prokura, ist bereits seit 2014 bei im Unternehmen tätig und hat dort von der Pike an gelernt. Nach dem Dualen Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Handel und Dienstleistungen arbeitete er zunächst als Controller und übernahm ab 2020 die Assistenz der Geschäftsführung. Von 2021 bis 2022 war Oettmeier im Mutterkonzern Reiff in Reutlingen als Referent der Geschäftsführung im Einsatz.

Oettmeier arbeitete ab 2022 als Referent der Geschäftsleitung mit seinem Vorgänger Gregor Hämel zusammen, der Ende vergangenen Jahres in den Ruhestand verabschiedet wurde. Seit März 2023 hat Oettmeier die Prokura für Kremer und trägt zudem Personalverantwortung. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung im Unternehmen fühlt er sich bestens gerüstet für die neue Aufgabe: „Mein beruflicher Werdegang ist untrennbar mit Kremer verbunden und ich freue mich auf die neue Herausforderung. Mir ist eine Kommunikation auf Augenhöhe und eine gute Kundenbeziehungen wichtig – dafür steht das Unternehmen Kremer, und in diesem Sinne möchte ich unsere Geschäftsbeziehungen auch zukünftig weiterführen.“

09. Januar 2024

Mark Moffat ist neuer CEO von IFS

Mark Moffat ist der neue CEO von IFS.
Mark Moffat ist der neue CEO von IFS. (Bild: IFS)

(IFS) Der globale Anbieter von Cloud-Business-Software, IFS, hat Mark Moffat zum neuen Chief Executive Officer (CEO) berufen. Sein Vorgänger Darren Roos wechselt in die Position des Chair of the Board.

Die Ernennung von Mark Moffat zum CEO und die Berufung von Darren Roos zum Chair of the Board zeige die Kontinuität in der Umsetzung der Strategie, IFS zu einem führenden Anbieter von Asset & Service Management Software zu machen, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Moffat, Roos und das IFS Executive Team haben diese Strategie in den vergangenen sechs Monaten gemeinsam entwickelt. Moffat war vor seiner Ernennung zum CEO Chief Customer Officer bei IFS und vor seinem IFS-Engagement in verschiedenen Führungspositionen bei PwC tätig.

Unter der Ägide von Roos als CEO hat IFS seinen Umsatz mehr als verdreifacht und sich sowohl bei den Produkten als auch beim Umsatz zu einem echten Cloud-Business-Unternehmen entwickelt. Heute erwirtschaftet das Unternehmen 79 Prozent seines Umsatzes in der Cloud, verglichen mit 36 Prozent bei seinem Amtsantritt. Organisches Wachstum und hohe Kundenzufriedenheit haben IFS zum bevorzugten Anbieter von industriespezifischen Applikationen für das Management von Assets, Mitarbeitern und Kunden gemacht.

Darren Roos übernimmt die Position von Jonas Persson, der als Senior Advisor des Investors EQT weiterhin eng mit IFS verbunden bleibt. EQT gehört neben Hg und TA Associates zu dem Investoren-Trio, das IFS mit seinen Investitionen seit 2022 zu einem Unternehmen mit einem Wert von mehr als zehn Milliarden US-Dollar entwickelt hat.

„Darren Roos und das Management-Team haben Phänomenales geleistet und IFS zu einem der am schnellsten wachsenden Software-Unternehmen gemacht“, erklärt Johannes Reichel, Partner beim IFS-Mehrheitseigner EQT. „Mark Moffat ist die richtige Person, um die Chancen für IFS zu nutzen, und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm und Darren als neuem Chair of the Board. Jonas Perrson danke ich für seine bisherige Arbeit im IFS Board und freue mich, dass er EQT weiterhin als Senior Advisor zur Verfügung steht.“

Aktuelles aus der Industrie

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11. November

Das ist der neue Vorstand von Ceratizit

Der neue Vorstand von Ceratizit (von links): Melissa Albeck, Andreas Lackner und Frank Thomé.
Der neue Vorstand von Ceratizit (von links): Melissa Albeck, Andreas Lackner und Frank Thomé. (Bild: Ceratizit)

(Ceratizit) Ceratizit hat zum 1. Dezember die Zuständigkeiten im Vorstand neu aufgeteilt. Nachdem sich Vorstandsmitglied Thierry Wolter wie geplant aus dem operativen Geschäft zurückgezogen hat, besteht der Vorstand mit Melissa Albeck, Andreas Lackner und Frank Thomé in Zukunft aus drei Mitgliedern.

„Thierry Wolter war in den letzten 30 Jahren eine der prägenden Persönlichkeiten des Unternehmens und hat entscheidend dazu beigetragen, dass Ceratizit heute zu den weltweit größten Hartmetallherstellern gehört“, kommentiert der Vorsitzende des Verwaltungsrates Karlheinz Wex die Rolle von Thierry Wolter in der Geschichte des Unternehmens. Der gebürtige Luxemburger war insbesondere im Bereich Zerspanung das bekannteste Gesicht des Unternehmens und vertrat Ceratizit national und international in zahlreichen Organisationen.

Sein unternehmerisches Erbe sieht Wolter unterdessen gut aufgehoben. „Nach 30 Jahren ist es Zeit, den Stab an die nächste Generation zu übergeben. Ceratizit ist seit der Fusion 2002 sehr weit gekommen und ich bin fest überzeugt, dass es mit der Energie, den Ideen und dem Einsatz der Mitarbeitenden gelingen wird, in den kommenden Jahren unter die drei größten Hartmetallhersteller der Welt aufzusteigen“, so Wolter.

Im Zuge der fortschreitenden Integration der Plansee Group übernehmen die drei Ceratizit-Vorstände auch übergreifende Aufgaben. So ist Vorstandssprecher Andreas Lackner nicht nur für das Thema Produktion in allen Divisionen der Ceratizit verantwortlich. Er verantwortet als Vorstandsmitglied der Plansee Group unter anderem auch das zentrale strategische Thema Nachhaltigkeit für die gesamte Plansee Group.

Thierry Wolter geht nach 30 Jahren in den Ruhestand.
Thierry Wolter geht nach 30 Jahren in den Ruhestand. (Bild: Ceratizit)

Die Verantwortung für den Vertrieb der Zerspanungswerkzeuge, die bislang Thierry Wolter trug, liegt nun bei Melissa Albeck. Sie ist vorstandsseitig zudem für das Amerikageschäft der Ceratizit verantwortlich.

Komplettiert wird das Vorstandstrio von Frank Thomé. Er zeichnet sich unter anderem für den Vertrieb der Divisionen Hard Material Solutions und Global Tungsten & Powders sowie für das Asiengeschäft des Unternehmens inklusive des Joint-Ventures CB-Ceratizit verantwortlich.

Fabrik des Jahres

Logo Fabrik des Jahres
(Bild: SV Veranstaltungen)

Die Fabrik des Jahres zählt zu den renommiertesten Industrie-Wettbewerben in Europa. Auf dem gleichnamigen Kongress werden jedes Jahr die Gewinner geehrt. Der nächste Kongress wird am 18. und 19. März 2025 stattfinden.

 

Nutzen Sie Ihre Chance und melden Sie sich jetzt zum Wettbewerb an! Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es auf der Website der Fabrik des Jahres: Hier klicken!

 

Mehr zu den diesjährigen Siegerwerken lesen Sie hier!

 

Hören Sie sich auch die Podcast-Sonderfolge zur Fabrik des Jahres an. Johann Kraus von Rohde & Schwarz erklärt darin unter anderem, wie auch Ihr Werk gewinnen kann. Hier kommen Sie zu Industry Insights!

11. November

Stephanie Pope wird COO bei Boeing

Stephanie Pope ist die neue COO von Boeing.
Stephanie Pope ist die neue COO von Boeing. (Bild: Boeing)

(Boeing/ar) Stephanie Pope hat zwei neue Positionen bei Boeing: Sie ist neue Executive Vice President und Chief Operating Officer. In dieser neu geschaffenen Position, die am 1. Januar 2024 in Kraft tritt, wird Pope an Boeing President und Chief Executive Officer Dave Calhoun berichten.

Als COO von Boeing wird Pope die Leistung der drei Geschäftsbereiche des Unternehmens beaufsichtigen und die Verantwortung für die Förderung von Spitzenleistungen in den Bereichen Lieferkette, Qualität, Fertigung und Technik im gesamten Unternehmen übernehmen.

Stephanie Pope ist seit April 2022 Präsidentin und Chief Executive Officer von Boeing Global Services. In dieser Funktion war sie für die Entwicklung und das Liefermodell der Luft- und Raumfahrtdienstleistungen des Unternehmens für kommerzielle Kunden, Behörden und die Luftfahrtindustrie weltweit verantwortlich und konzentrierte sich dabei auf die Bereiche globale Lieferkette und Teilevertrieb, Flugzeugmodifikationen und -wartung, digitale Lösungen, Aftermarket-Engineering, Analytik und Schulung.

Zuvor war sie Chief Financial Officer von Boeing Commercial Airplanes. In den fast drei Jahrzehnten ihrer Tätigkeit bei Boeing hatte Pope eine Reihe von Führungspositionen mit zunehmender Verantwortung in allen drei Geschäftsbereichen inne.

29. November

Wolfgang Sochor wird neuer CEO bei Hawe Hydraulik

Zum 1. Januar 2024 wird Wolfgang Sochor CEO von Hawe Hydraulik.
Zum 1. Januar 2024 wird Wolfgang Sochor CEO von Hawe Hydraulik. (Bild: Hawe Hydraulik)

(Hawe Hydraulik) Wolfgang Socher wird ab 1. Januar 2024 Chef von Hawe Hydraulik. Er folgt damit Robert Schullan, der zum 31.12.2023 in den Ruhestand geht. Sochor ist seit 2008 als COO der Hawe Hydraulik für den Vorstandsbereich Value Chain Management verantwortlich. In dieser Funktion ist er bereits seit 2019 Stellvertreter des CEO Robert Schullan. Insgesamt ist er seit 1998 für das Unternehmen in verschiedenen Aufgabengebieten tätig. "Seine internationale Führungserfahrung und sein tiefes Verständnis der Anforderungen der Hawe-Zielmärkte bieten eine sehr gute Basis, die Aufgabe als CEO erfolgreich wahrzunehmen und die Zukunft des Unternehmens zu gestalten", heißt es in einer Pressemitteilung.

"2024 wird Hawe Hydraulik 75 Jahre alt. Ich freue mich, dass der Aufsichtsrat mir das Vertrauen schenkt, die Firma nach Robert Schullan als neuer CEO in das Jubiläumsjahr zu führen. Die letzten 25 Jahre dieser Geschichte durfte ich im Unternehmen selbst miterleben und mitgestalten", sagt Socher. "Ich stehe auch weiterhin für Kontinuität, Offenheit, Leistungsbereitschaft, Entscheidungsfreude und Vertrauen in der Hawe Hydraulik."

Mit Blick auf die Zukunft werde sich der Fokus noch mehr auf neue Technologiebereiche und Regionen richten. Der Ausbau der Local for Local-Strategie gelte sowohl der Stärkung des lokalen Vertriebs als auch der Skalierung des Kerngeschäftes des Unternehmens.

maschinenbau-Gipfel Salon
(Bild: mi-connect)

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Der Maschinenbau-Gipfel ist richtungsweisend und impulsgebend für die gesamte Branche. Damit Sie nicht ein ganzes Jahr auf spannende Diskussionen verzichten müssen, laden wir Sie zu unserem Networking-Format "Maschinenbau-Gipfel Salon" mit anschließendem Catering ein – live vor Ort oder digital.

 

Der nächste Maschinenbau-Gipfel Salon findet am 8. Juli in Ludwigsburg in Präsenz oder digital in unserer Community-App statt. Das Thema: "Generative KI: Wie zieht der Maschinenbau den größten Nutzen daraus?"

 

Weitere Informationen gibt es hier!

20. November

Schaeffler: Astrid Fontaine wird neue Personalvorständin

Der Aufsichtsrat der Schaeffler AG hat Astrid Fontaine mit Wirkung zum 1. Januar 2024 als Vorstand Personal und Arbeitsdirektorin sowie als ordentliches Mitglied des Vorstands der Schaeffler AG bestellt.
Der Aufsichtsrat der Schaeffler AG hat Astrid Fontaine mit Wirkung zum 1. Januar 2024 als Vorstand Personal und Arbeitsdirektorin sowie als ordentliches Mitglied des Vorstands der Schaeffler AG bestellt. (Bild: Volkswagen AG)

(Schaeffler) Dr. Astrid Fontaine ist ab 1. Januar 2024 die neue Personal-Vorständin und Arbeitsdirektorin bei Schaeffler. Fontaine verfügt über umfassende und langjährige internationale Erfahrungen in den Personalressorts namhafter großer Automobilhersteller. Sie kommt von der Volkswagen-Gruppe zu Schaeffler, wo sie zuletzt seit September 2021 im Vorstand von Volkswagen Nutzfahrzeuge für das Ressort „People & Transformation“ verantwortlich war.

Zuvor leitete sie von Januar 2018 bis August 2021 bei Bentley Motors in Großbritannien ebenfalls auf Vorstandsebene den Bereich „People, Digitalization and IT“. Weitere Tätigkeiten im Personalwesen zwischen den Jahren 1994 bis 2017 umfassten Stationen bei Porsche Cars North America sowie bei DaimlerChrysler und der Mercedes-Benz AG in Deutschland und den USA.

Fontaine, die die deutsche und die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, hat mehrere Aufsichtsratsmandate innerhalb der Volkswagen-Gruppe inne. Sie ist Diplom-Wirtschaftsingenieurin und wurde im Rahmen eines PhD-Studiums in den USA im Bereich „Information Systems“ promoviert. Seit dem Jahr 2022 gehört sie dem Expertenkreis zur Transformation der Automobilindustrie im Bundeswirtschaftsministerium an.

19. Oktober

Infineon: Elke Reichart wird Chief Digital Transformation Officer

Elke Reichart übernimmt bei Infineon das Vorstandsressort für Digitale Transformation.
Elke Reichart übernimmt bei Infineon das Vorstandsressort für Digitale Transformation. (Bild: Infineon)

(Infineon) Der Aufsichtsrat von Infineon hat Elke Reichart mit Wirkung zum 1. November in den Vorstand berufen. Sie folgt als Chief Digital Transformation Officer (CDTO) auf Constanze Hufenbecher, die sich entschieden hat, ihren auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. In ihrer neuen Position wird Reichart unter anderem für konzernweite Digitalisierungsprojekte, die IT-Infrastruktur sowie die Nachhaltigkeitsstrategie von Infineon verantwortlich sein.

„Digitalisierung ist integraler Bestandteil der Infineon-Strategie. Ein differenzierendes Service- und Produktportfolio, bessere Interaktion mit Kunden, schnellere und effizientere Prozesse – digitale Lösungen unterstützen die Strategie von Infineon auf vielfältige Weise", so Reichart.

Reichart war von 2018 bis 2021 Chief Digital Officer der TUI Group und dort unter anderem für die Digitalisierungsstrategie des Konzerns verantwortlich. Zuvor war sie über 25 Jahre lang in verschiedenen Managementpositionen bei Hewlett Packard tätig, unter anderem als Vice President Strategy & Planning am Hauptsitz von HP in Palo Alto (Kalifornien). Während ihrer Zeit bei HP verantwortete Elke Reichart verschiedene Transformationsprogramme mit einem Umfang von jeweils mehreren Milliarden US-Dollar.

28. September

BMW: Zipse bleibt Chef bis 2026 - Neuer Vertriebsvorstand

BMW hat den Vertrag von CEO Oliver Zipse vorzeitig bis 2026 verlängert.
BMW hat den Vertrag von CEO Oliver Zipse vorzeitig bis 2026 verlängert. (Bild: BMW)

(dpa) BMW hat den Vertrag von Vorstandschef Oliver Zipse vorzeitig bis 2026 verlängert. Der Aufsichtsrat beschloss am Donnerstag außerdem die Ablösung des Vertriebsvorstands Pieter Nota und berief BMW-China-Chef Jochen Goller zu seinem Nachfolger.

Aufsichtsratschef Norbert Reithofer sagte: "Mit Jochen Goller berufen wir einen international erfahrenen Vertriebsmanager in den Vorstand, der als ausgewiesener China-Experte den größten Markt der BMW Group wie kaum ein Zweiter kennt." Der 57-jährige ist schon seit 1999 bei BMW, war 2004 bis 2009 Marketingleiter in China, dann Leiter der Marke Mini und kehrte 2015 nach China zurück - zunächst als Vertriebschef von BMW im weltweit größten Automarkt, dann als China-Chef des Konzerns.

Der 59-jährige Pieter Nota, dessen Vertrag eigentlich noch bis 2024 läuft, soll seinen Posten für Goller schon zum 1. November räumen. Zum Abschied erhielt er aber großes Lob. Reithofer sagte, unter seiner Führung sei BMW dieses Jahr auf Kurs, beim Verkauf "das Vor-Corona-Niveau zu erreichen oder sogar zu übertreffen". Er habe den Vertrieb digitalisiert und mit dem Agenturmodell neu aufgestellt. Der Niederländer hatte seine Kariere bei Unilever begonnen, war Vorstand bei Beiersdorf und Philips und 2018 zu BMW gekommen.

Über die Verlängerung von Zipses Vertrag hatte das 'Handelsblatt' bereits vergangene Woche berichtet. Der 59-Jährige Zipse steht seit August 2019 an der Spitze des Dax-Konzerns, hat das Chinageschäft stark ausgebaut und im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn eingefahren. In den nächsten drei Jahren soll er die ganz auf Elektroantriebe zugeschnittene "Neue Klasse" von BMW auf den Markt bringen, den Anteil der E-Autos am Absatz auf ein Drittel steigern und die Digitalisierung vorantreiben.

Reithofer sagte: "In einer Phase globaler Krisen und tiefgreifender Transformation hat die BMW Group unter seiner Führung nicht nur verlässlich robuste Ergebnisse erzielt, sondern auch ihre Führungsposition im globalen Wettbewerb nachhaltig gestärkt." Betriebsratschef Martin Kimmich sagte: "Die gute Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Betriebsrat wird mit der Wiederbestellung von Oliver Zipse fortgeführt." Man werde "weiterhin gemeinsam konstruktive Entscheidungen treffen".

25. September

Helmut Endres ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Linde Hydraulics

Helmut Wagener (links) übergibt den Vorsitz des Aufsichtsrats der Linde Hydraulics an Dr. Helmut Endres.
Helmut Wagener (links) übergibt den Vorsitz des Aufsichtsrats der Linde Hydraulics an Dr. Helmut Endres. (Bild: Linde Hydraulics)

(Linde Hydraulics) Dr. Helmut Endres ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Linde Hydraulics GmbH. Der promovierte Maschinenbauingenieur wurde in der Aufsichtsratssitzung am 21. September zum Nachfolger von Helmut Wagener gewählt.  Endres startete seine Laufbahn bei FEV, Inc. in Deutschland. Er war dort Leiter der europäischen Geschäftseinheit und führte ebenfalls den Bereich für Verbrennungstechnologien. Nach über zehn Jahren bei der Volkswagen AG und einer Station bei der Navistar Engine Group war er von 2011 bis 2020 Senior Vice President Engineering bei AGCO International.

Der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Helmut Wagener verabschiedet sich nach neun Jahren von dieser Position und hatte sich nicht mehr zur Wiederwahl aufstellen lassen.

Fachkongress Fabrikplanung

Fachkongress Fabrikplanung
(Bild: narong - stock.adobe.com)

Auf dem 20. Fachkongress Fabrikplanung treffen sich unter anderem Fabrikplaner:innen, Werksleiter:innen und Ingnieur:innen, um über die Herausforderungen der Branche zu diskutieren.

  • 13. und 14. November 2024 in Ludwigsburg
  • Vorträge und Workshops für die Teilnehmenden

Weitere Informationen: Hier klicken!

7. August

Ex-Opel-Chef Lohscheller verlässt Lkw-Hersteller Nikola

Steven Girsky (links) folgt Michael Lohscheller als CEO von Nikola.
Steven Girsky (links) folgt Michael Lohscheller als CEO von Nikola. (Bild: Nikola, Opel/Stellantis)

(DPA) Der frühere Opel-Chef Michael Lohscheller gibt nach weniger als einem Jahr den Spitzenjob beim amerikanischen Elektrolastwagen-Bauer Nikola wieder auf. Lohscheller ziehe sich aus familiären Gründen zurück und werde nach Europa zurückkehren, teilte Nikola mit. Nachfolger ist der bisherige Verwaltungsratschef Steven Girsky, der einst mit seiner Rolle bei der Rettung des Autoriesen General Motors bekannt wurde.

Lohscheller war im Februar 2022 zu Nikola gekommen. Davor war er von Juni 2017 bis September 2021 CEO von Opel. Bei Nikola führte er erst die Motor-Sparte, rückte dann aber zum Jahresende auf den Chefposten vor. Das Unternehmen, das 2020 von Betrugsvorwürfen gegen Gründer Trevor Milton erschüttert worden war, startete Ende Juli die Produktion seiner Brennstoffzellen-Lastwagen und will die ersten davon im September ausliefern. Bisher gebe es Bestellungen für 200 Fahrzeuge, hieß es am Freitag.

Von seinen batteriebetriebenen Lastwagen baute Nikola im vergangenen Quartal 33 Fahrzeuge. Die jährliche Produktionskapazität für Modelle mit beiden Antrieben wurde unterdessen auf bis zu 2.400 pro Jahr erhöht.

7. August

Neue Finanzchefin: Salzgitter holt Bosch-Managerin Potrafki

Birgit Potrafki wird Burkhard Becker als CFO nachfolgen.
Birgit Potrafki wird Burkhard Becker als CFO nachfolgen. (Bild: Salzgitter)

(Salzgitter/DPA) Der Stahlkonzern Salzgitter hat die Nachfolge für seinen im kommenden Jahr in den Ruhestand tretenden Finanzvorstand Burkhard Becker geregelt. Der Aufsichtsrat bestellte die Bosch-Managerin Birgit Potrafki zum 1. Februar 2024 in den Vorstand, wie das Unternehmen mitteilte. Die Rolle als Finanzchefin soll sie am 1. April übernehmen. Der nahtlose Übergang werde durch die parallele Dienstzeit gesichert, hieß es.

Potrafki hat im Bosch-Konzern langjährig Führungsaufgaben verantwortet. Unter anderem war sie weltweit verantwortlich für das Scheibenwischergeschäft und Mitglied im Bereichsvorstand der Division Electrical Drives. Seit 2021 ist sie Executive Vice President Finance and Administration bei der Robert Bosch GmbH, Division Cross Domain Computing Solutions, und Mitglied im Bereichsvorstand. Potrafki ist studierte Wirtschaftswissenschaftlerin und erlangte 1997 ihren Abschluss als Diplom-Ökonomin an der Leibniz Universität Hannover.

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28. Juli

Brose: CEO Ulrich Schrickel tritt zurück - Philipp Schramm übernimmt

CEO Ulrich Schrickel (links) verlässt Brose, Philipp Schramm wird Interims-Nachfolger.
CEO Ulrich Schrickel (links) verlässt Brose, Philipp Schramm wird Interims-Nachfolger. (Bild: Brose)

(Brose) Ulrich Schrickel (57) hat die Gesellschafter und den Beirat darum gebeten, ihn zum 1. September von seinen vertraglichen Verpflichtungen als CEO der Brose Gruppe zu entbinden. Schrickel war seit Anfang 2020 der Chef von Brose. Als Interims-Nachfolger wurde Dr. Philipp Schramm (43) bestellt.

Schramm war nach seinem BWL-Studium und Tätigkeiten in Beratungsunternehmen von 2010 bis 2020 in verschiedenen Positionen im In- und Ausland bei Webasto tätig - zuletzt als Executive Vice President für Einkauf und Lieferantenqualität. Bei Brose war Schramm zunächst Leiter des Zentralen Einkaufs und seit 2021 als Mitglied der Gruppengeschäftsführung Kaufmännischer Leiter und Stellvertreter des Vorsitzenden.

Schramm hat die Aufgabe, neben seiner kaufmännischen Verantwortung das Familienunternehmen Brose in schwierigen Zeiten wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Der hohe Auftragsbestand, die gute Eigenkapital-Ausstattung und eine qualifizierte weltweite Belegschaft sind dafür dem Unternehmen zufolge eine gute Voraussetzung.

Zudem wird Anfang September 2023 Bernhard Blauth (52) den Zentralbereich Organisation und Personal innerhalb der Gruppengeschäftsführung übernehmen. Blauth studierte Rechtswissenschaften in Münster, Lausanne und Freiburg und legte den Master of Law in San Diego ab. Nach einer Tätigkeit als Anwalt in Frankfurt leitete er in verschiedenen Industrieunternehmen die Personal- und Rechtsabteilung, darunter sechs Jahre bei dem Automobilzulieferer Preh GmbH in Bad Neustadt. Von 2013 bis heute ist Blauth Leiter Personal Europa Schienenfahrzeuge beim Familienunternehmen Knorr-Bremse in München. Blauth folgt Dr. Olaf Gelhausen (47), der seit Oktober 2020 diesen Geschäftsführungsbereich geleitet hat und dessen Vertrag ausgelaufen ist.

Das Brose-Werk in Würzburg wurde 2021 die Fabrik des Jahres in der Kategorie "Hervorragende Transformation - Digitalisierung". Mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel: "Von Siemens bis Brose: Die besten Fabriken des Jahres"

25. Juli

Fanuc Europe hat einen neuen Präsidenten

Marco Ghirardello ist neuer CEO von Fanuc Europe.
Marco Ghirardello ist neuer CEO von Fanuc Europe. (Bild: Fanuc)

(Fanuc) Marco Ghirardello (48) ist neuer Präsident und CEO von Fanuc Europe. Ghirardello tritt die Nachfolge von Shinichi Tanzawa an, der das Unternehmen seit 2016 geleitet hat und eine neue Aufgabe in der Fanuc Zentrale in Japan übernehmen wird.

Ghirardello, der seit 1994 bei Fanuc tätig ist, bringt langjährige Erfahrung aus unterschiedlichen Aufgabengebieten in seine neue Rolle ein. Zuletzt war er als Senior Vice President von Fanuc Europe tätig und leitete den Geschäftsbereich Factory Automation, zu dem auch das wichtige CNC-Steuerungsgeschäft gehört. Davor arbeitete er unter anderem als Geschäftsführer der türkischen Niederlassung, bevor er die Leitung von Fanuc Italien übernahm, wo er eine entscheidende Rolle bei der Expansion des Unternehmens in diesem wichtigen europäischen Markt spielte.

„Mit unseren hochwertigen Produkten, unserem globalen Servicenetz und unseren starken organisatorischen Fähigkeiten werden wir auch weiterhin die technologische Exzellenz in der Automatisierungsbranche in ganz Europa vorantreiben“, so Ghirardello. Fanuc Europe erzielte im vergangenen Geschäftsjahr, das im März 2023 endete, einen Rekordumsatz von über eine Milliarde Euro, und die Zahl der Mitarbeiter stieg auf über 2.000.

maschinenbau-Gipfel Salon
(Bild: mi-connect)

Kommen Sie zum Maschinenbau-Gipfel Salon!

Der Maschinenbau-Gipfel ist richtungsweisend und impulsgebend für die gesamte Branche. Damit Sie nicht ein ganzes Jahr auf spannende Diskussionen verzichten müssen, laden wir Sie zu unserem Networking-Format "Maschinenbau-Gipfel Salon" mit anschließendem Catering ein – live vor Ort oder digital.

 

Der nächste Maschinenbau-Gipfel Salon findet am 8. Juli in Ludwigsburg in Präsenz oder digital in unserer Community-App statt. Das Thema: "Generative KI: Wie zieht der Maschinenbau den größten Nutzen daraus?"

 

Weitere Informationen gibt es hier!

14. Juli

Klaus Rinnerberger führt Leoni als Vorstandsvorsitzender

Klaus Rinnerberger, der neue CEO von Leoni.
Klaus Rinnerberger, der neue CEO von Leoni. (Bild: Leoni AG)

(Leoni) Klaus Rinnerberger hat heute seine Aufgaben als Vorstandsvorsitzender von Leoni übernommen.„Ich bin in der Automobilindustrie daheim und freue mich, gerade jetzt bei Leoni als CEO Verantwortung zu übernehmen“, sagt Rinnerberger. „Die finanzielle Sanierung ist auf der Zielgeraden, für das Unternehmen ist das ein Befreiungsschlag. Und der Wandel in der Branche hin zu alternativen Antrieben, Vernetzung und Autonomem Fahren ist für uns mehr Chance als Risiko.“ Die finanzielle Krise habe bei Leoni zuletzt manches überschattet. „Es gilt, in allen Bereichen unternehmerisches Denken wieder stärker zu fördern, das operative Tagesgeschäft in den Mittelpunkt zu stellen und ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Dafür stehe ich.“

Rinnerberger verfügt über langjährige Managementerfahrung in der Automobilzulieferbranche, verbunden mit einer umfangreichen Restrukturierungsexpertise. So gestaltete der 59-Jährige – durchgängig in Vorstandsfunktionen (CFO, CRO, CEO) – über Jahre das Wachstum der Magna Gruppe mit und stellte nacheinander die Kfz-Zulieferer Polytec AG und Peguform (heutige SMP) erfolgreich neu auf. Seit 2010 ist Rinnerberger Vorstand der Pierer Industrie AG.

Sein seit Mai 2021 laufendes Mandat als Aufsichtsrat der Leoni AG, dessen Vorsitz er seit Mai 2022 inne hatte, gibt der gebürtige Österreicher mit seinem Wechsel auf den Vorstandsvorsitz ab. Neue Vorsitzende des Aufsichtsrats wird Dr. Ulla Reisch, die dem Gremium seit Mai 2022 angehört. Die promovierte Juristin verfügt über ausgeprägte Restrukturierungserfahrung und ist eine erfahrene, international agierende Aufsichtsrätin. Darüber hinaus hat sie weitreichende Erfahrung aus M&A-Transaktionen.

Rinnerberger folgt auf Aldo Kamper, der das Unternehmen Ende März verlassen hatte. In der Übergangsphase hatte Hans-Joachim Ziems als CRO die Funktion des Vorstandssprechers übernommen. Nach der erfolgreich auf den Weg gebrachten finanziellen Sanierung von Leoni hat Ziems das Unternehmen zu Ende Juni planmäßig wieder verlassen.

Podcast: Leoni-COO über Blumensträuße und revolutionäre Technik

13. Juli

Volkswagen Nutzfahrzeuge trennt sich von Personalvorständin

Wolfgang Fueter löst Astrid Fontaine als Personalvorstand bei VW ab.
Wolfgang Fueter löst Astrid Fontaine als Personalvorstand bei VW ab. (Bild: Volkswagen AG)

(DPA) Volkswagen Nutzfahrzeuge trennt sich von seiner Personalvorständin Astrid Fontaine. Am 1. September werde sie ihr Amt an Wolfgang Fueter, bisher in derselben Funktion bei Volkswagen Group Components, abgeben, teilte die Konzernmutter am Mittwoch mit. Fontaine solle dann «neue Verantwortungen im Bereich Personal in einer Konzerngesellschaft übernehmen», hieß es in der Mitteilung.

Nähere Angaben wollte VW auf Nachfrage nicht machen. Fontaine war erst im September 2021 von der britischen VW-Tochter Bentley zu VW Nutzfahrzeuge gewechselt. Sie war dort seither die einzige Frau im Markenvorstand.

12. Juli

Holger Schulz leitet Zeppelin Baumaschinen

Ab 1. August wird Holger Schulz (links) Vorsitzender der Geschäftsführung bei Zeppelin Baumaschinen.
Ab 1. August wird Holger Schulz (links) Vorsitzender der Geschäftsführung bei Zeppelin Baumaschinen. (Bild: Zeppelin Baumaschinen)

(Zeppelin Baumaschinen) Holger Schulz, bislang Geschäftsführer von Zeppelin Russland, wird zum 1. August Nachfolger von Fred Cordes und übernimmt damit den Vorsitz der Geschäftsführung bei der Zeppelin Baumaschinen GmbH. In seiner neuen Funktion wird Holger Schulz an Fred Cordes berichten, der seit Januar 2023 Mitglied der Konzerngeschäftsführung des Zeppelin Konzerns ist und die Ressorts Vertrieb, Marketing und Service verantwortet. Cordes hatte seit 2017 den Vorsitz der Geschäftsführung der Zeppelin Baumaschinen GmbH inne.

Schulz übernimmt nun die Verantwortung für den Vertrieb und Service von Cat Baumaschinen in Deutschland und Österreich im Konzernverbund und damit für das Geschäft der Zeppelin Baumaschinen GmbH. Er begann seine Karriere bei Zeppelin Baumaschinen 1992 und hatte verschiedenste Führungspositionen im Management in Russland, Weißrussland und in der Ukraine inne.

Deutscher Maschinenbau-Gipfel 2022
(Bild: mi-connect)

Deutscher Maschinenbau-Gipfel

Der Maschinenbau-Gipfel 2023 ist vorbei - hier können Sie die Highlights Revue passieren lassen:

 

Die Veranstalter des Maschinenbau-Gipfels, VDMA und PRODUKTION freuen sich, wenn Sie auch 2025 in Berlin dabei sind!

 

Hier geht es zur Website des Maschinenbau-Gipfels.

07. Juli

Christian Harm wird neuer Finanzvorstand bei Kion

Der neue Kion-Finanzvorstand Christian Harm.
Der neue Kion-Finanzvorstand Christian Harm. (Bild: Kion)

(Kion) Christian Harm (55) ist der neue Chief Financial Officer bei Kion. Er übernimmt die Position des CFO von Marcus Wassenberg, der das Unternehmen im besten Einvernehmen und auf eigenen Wunsch verlässt, teilte Kion mit.

Harm arbeitet seit mehr als 20 Jahren im Unternehmen und hat unter anderem am Börsengang von Kion (2013) und der Akquisition von Dematic (2016) an entscheidender Stelle verantwortlich mitgewirkt. Von 2006 bis 2012 leitete Harm den Konzerneinkauf und übernahm im Anschluss die Leitung der Abteilung Konzernstrategie, um 2019 zunächst als Executive Vice President Finance and Operations und dann von 2021 an als Executive Vice President Finance Verantwortung für die Finanzen von Kion ITS EMEA zu übernehmen, dem ertragsstärksten Geschäft der Kion Group.

Wassenberg verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Er hat sich mit dem Aufsichtsrat im besten gegenseitigen Einvernehmen geeinigt und seine Tätigkeit für Kion mit sofortiger Wirkung beendet, nachdem es bei Themen der Unternehmensführung unterschiedliche Auffassungen gab, so Kion in einer Pressemitteilung.

Podcast: Kion-Aufsichtsrätin über Frauen in Führungspositionen

05. Juli

Wechsel im Vorstand bei Hawe Hydraulik

Jian Ye (links) übernimmt das Vorstandsressort Market Relationship Management als CSO, Sebastian Brand wird euer CFO.
Jian Ye (links) übernimmt das Vorstandsressort Market Relationship Management als CSO, Sebastian Brand wird euer CFO. (Bild: Hawe Hydraulik)

(Hawe Hydraulik) Sebastian Brand ist seit 1. Juli neuer Vorstand für Finanzen, Rechnungswesen, Controlling, Compliance, Steuern, Recht und IT (CFO) bei Hawe Hydraulik. Die berufliche Laufbahn führte Brand über eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu Kuka und zuletzt zu den Stadtwerken Augsburg. Er bringt laut einer Pressemitteilung eine hohe Fachkompetenz, umfangreiche Erfahrungen in den unterschiedlichen Fachdisziplinen des CFO-Bereichs sowohl aus dem internationalen Maschinenbau als auch dem Bereich der kritischen Infrastruktur mit.

Ebenfalls seit 1. Juli ist Jiang Ye neuer Chief Sales Officer. Er ist bereits seit Januar 2021 Regionalvorstand für den Bereich APAC. Das wird er auch weiter bleiben und erweitert seinen
Verantwortungsbereich um den weltweiten Regionalvertrieb erweitern. Jiang Ye kam 1985 zum Studium nach Deutschland, wo er auch seine ersten Kontakte zu Hawe bekam. 1999 startete er als Geschäftsführer der Hawe International Trading in Shanghai und ist seitdem in vielen internationalen Funktionen und Projekten für das Unternehmen tätig.

Robert Schullan, der seit April 2018 die CSO- gemeinsam mit der CEO-Funktion im Vorstand für Hawe wahrgenommen hat, bleibt bis Ende 2023 als CEO im Amt und geht danach in den Ruhestand. Sein Nachfolger als CEO wird der bisherige COO Wolfgang Sochor.

Aktuelle Meldungen aus der Industrie

Energiekrise, Lieferengpässe, Fachkräftemangel: Die Industrie steht vor vielen Herausforderungen. Alle Meldungen aus Maschinenbau und Co finden Sie in unserem News-Blog. Hier klicken!

29. Juni

Audi setzt Duesmann vor die Tür - Gernot Döllner wird neuer CEO

Gernot Döllner wird neuer Vorstandsvorsitzender bei Audi.
Gernot Döllner wird neuer Vorstandsvorsitzender bei Audi. (Bild: Audi AG)

(DPA) Der VW-Konzern setzt den Audi-Chef Markus Duesmann (54) ab. Nachfolger soll ab Anfang September Gernot Döllner werden, wie die VW-Tochter mitteilte. Duesmann war seit April 2020 Chef des Ingolstädter Premiumautobauers. Laut früheren Berichten des 'Manager Magazins' hatte es in den vergangenen Wochen interne Reibereien und Machtkämpfe bei Audi gegeben.

Duesmann habe insbesondere mit seiner Elektrifizierungsstrategie wichtige Entscheidungen bei Audi mit Weitblick vorbereitet und vorangetrieben, sagte Audi-Oberkontrolleur und VW-Konzernrechtsvorstand Manfred Döss. Döllner ist gelernter Maschinenbauer und leitete zuletzt seit 2021 die Produkt- und Konzernstrategie sowie das Generalsekretariat im Volkswagen-Konzern. Döllner hatte zuvor auch beim Sportwagenbauer Porsche gearbeitet, einer weiteren VW-Tochter.

"Mit Gernot Döllner haben wir einen Manager mit großer Konzern- und Produkterfahrung gewinnen können, der jetzt die Audi-Strategie konsequent weiterentwickeln und vorantreiben wird", sagte VW-Chefaufseher Hans Dieter Pötsch. Auch die Sprecher der Eigentümerfamilien, Wolfgang Porsche und Hans Michel Piëch, äußerten sich zuversichtlich, dass er als "Teamplayer" die Produktstrategie von Audi mit hohem Tempo umsetzen werde.

Audis Ziele bei der Elektromobilität gelten als ambitioniert; ab 2026 sollen neue Modelle nur noch mit Elektroantrieb auf den Weltmarkt gebracht werden. Bis 2033 läuft auch die Produktion von Verbrennern aus. Duesmann hatte Audi die Marschroute verordnet, um das Unternehmen bis Ende des Jahrzehnts fit für die Elektrozukunft zu machen. Zudem wollte der Manager auf längere Sicht wieder mehr als drei Millionen Autos pro Jahr verkaufen. In den vergangenen Jahren hatte Audi etwas den Anschluss an die deutschen Premiumrivalen Mercedes-Benz und BMW verloren. Audi hat im vergangenen Jahr weltweit 1,6 Millionen Autos ausgeliefert, BMW mit der eigenen Stammmarke 2,1 Millionen, Mercedes-Benz 2,0 Millionen.

Duesmann, der nicht ohne Querelen von BMW zu Audi gewechselt war, fiel des Öfteren auch mit für einen Automanager unorthodoxen Ansichten auf. Unter anderem zeigte er sich in der 'Süddeutschen Zeitung' empfänglich für autofreie Tage in der Energiekrise im vergangenen Jahr und auch ein Tempolimit hielt er für angemessen.

Vergangene Woche ließ VW-Konzernchef Oliver Blume auf einer Investorenveranstaltung Kritik am jüngsten Abschneiden von Audi durchscheinen. Die Marke könne mehr liefern, sagte er. Zudem setzte er die mittelfristigen Renditevorgaben für die Ingolstädter beim operativen Gewinn auf 13 Prozent vom Umsatz hoch, zuvor hatte Audi 9 bis 11 Prozent angestrebt.

Blume hat sich für den VW-Konzern vorgenommen, klare Ziele zu formulieren und diese schnell in die Tat umzusetzen - daran hatte es im Wolfsburger Konzerngeflecht zuvor oft gehapert. Unter VW-Ex-Chef Herbert Diess galten Blume und Duesmann beide für längere Zeit als aussichtsreiche Kandidaten für eine Nachfolge. Vergangenen Sommer machte Blume auch dank guter Verbindungen zu den Eigentümerfamilien Porsche und Piëch das Rennen.

20. Juni

Lea Corzilius wird neue Personalvorständin bei ZF

Dr. Lea Corzilius ist bei ZF die neue Vorständin für Personal, Recht und Compliance.
Dr. Lea Corzilius ist bei ZF die neue Vorständin für Personal, Recht und Compliance. (Bild: ZF)

(ZF) Dr. Lea Corzilius wird am 1. August 2023 die neue Vorständin für Personal, Recht und Compliance bei ZF. Die 34 Jahre alte Wirtschaftswissenschaftlerin war zuletzt als Geschäftsführerin beim Lippstädter Automobilzulieferer Hella beschäftigt. „Mit Dr. Lea Corzilius haben wir eine höchst kompetente Nachfolgerin für Sabine Jaskula gewonnen. Sie kennt die Zulieferindustrie und ihre aktuellen Herausforderungen bestens und kann daher ohne Anlaufzeit das Vorstandsteam um Dr. Holger Klein ergänzen und eigene Impulse setzen“, sagt der ZF-Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Heinrich Hiesinger.

Corzilius hat Wirtschaftswissenschaften an der WHU Otto Beisheim School of Management sowie der HEC Paris studiert und an der Technischen Universität Dortmund promoviert. Zusätzlich absolvierte sie an der Universität Heidelberg ein rechtswissenschaftliches Studium zum Master of Laws (LL.M.). Von 2011 bis 2017 war Dr. Corzilius bei McKinsey & Company in Frankfurt und Düsseldorf tätig.

2017 wechselte sie zum Automobilzulieferer Hella und durchlief verschiedene Stationen im Personalbereich des Unternehmens. Zum Oktober 2020 berief sie der Gesellschafterausschuss zur Geschäftsführerin Personal und zur Arbeitsdirektorin. Außerdem verantwortete sie seit Februar 2022 das Geschäftsfeld Lifecycle Solutions, das die Aktivitäten des Aftermarkts sowie des Special Original Equipments bündelt. In ihrem Aufgabenbereich als Geschäftsführerin Personal bei Hella trug sie die globale Verantwortung für die strategischen und operativen HR-Funktionen, unter anderem die Personal- und Organisationsentwicklung, Arbeitsrecht, HR Compliance und HR Shared Services, sowie für die Verbandsarbeit.

20. Juni

Varta erweitert seinen Vorstand

Michael Giesswein wird Chief Restructuring Officer bei Varta.
Michael Giesswein wird Chief Restructuring Officer bei Varta. (Bild: Varta AG)

(Varta) Um die derzeit laufende Restrukturierung weiter voranzutreiben, stellt die Varta AG ihren Vorstand breiter auf. Michael Giesswein wird ab sofort als Chief Restructuring Officer (CRO) Mitglied des Gremiums sein. Giesswein ist bereits seit April im Unternehmen tätig. Sein Wechsel in den Vorstand nach einer Onboarding-Phase war geplant und ist Teil der Vereinbarung mit den Banken. Der Varta-Vorstand besteht damit künftig neben Giesswein aus Dr. Markus Hackstein als Sprecher, Rainer Hald als CTO und Marc Hundsdorf als CFO.

Varta hatte im März bekanntgegeben, ein umfassendes Restrukturierungsprogramm einzuleiten. Die Folgen der globalen Krisen, vor allem die stark gestiegenen Preise für Rohstoffe und Energie, aber auch die nachlassende Konsumlaune hatten sich auf das Geschäft des Technologieunternehmens ausgewirkt. So war die Nachfrage nach Produkten der Kunden von Varta stark gesunken. Das Restrukturierungsprogramm zielt auf eine Gewinnung von Neukunden, auf Kosteneinsparungen in vielen Bereichen und eine Optimierung von Prozessen ab. Auch Personalabbau ist geplant. Insgesamt sollen rund 800 Vollzeitstellen abgebaut werden, wobei rund die Hälfte geplante Austritte und Fluktuation ausmachen. In diesem Jahr will Varta in Deutschland rund 240 Vollzeitstellen streichen, weitere 150 sollen im kommenden Jahr ins Ausland verlagert werden. Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern laufen.

Michael Giesswein ist 43 Jahre alt und hat bereits mehrere Unternehmen in Restrukturierungssituationen unterstützt, zuletzt unter anderem die Brauerei Oettinger sowie den Autoteile-Händler Knoll. Giesswein war auch als CRO im Unternehmen seiner Familie tätig.

Podcast: Prof. Sauer über klimaneutrale Fabriken

14. Juni

Trumpf Photonic Components mit neuem Geschäftsführer

Thomas Dobbertin wird ab 17. Juli neuer Geschäftsführer von Trumpf Photonic Components.
Thomas Dobbertin wird ab 17. Juli neuer Geschäftsführer von Trumpf Photonic Components. (Bild: Trumpf)

(Trumpf) Die Trumpf Tochtergesellschaft Trumpf Photonic Components hat ab 17. Juli einen neuen Geschäftsführer. Der 48-jährige Dr. Thomas Dobbertin übernimmt die Rolle von Dr. Berthold Schmidt, der künftig als CTO und Mitglied des Vorstandes für Trumpf tätig ist. Dobbertin war zuvor als General Manager für die Geschäftsbereiche optische Sensortechnologie beim Halbleiterhersteller AMS in Singapur und für das Laserkomponentengeschäft bei der OSRAM Opto Semiconductor GmbH in Deutschland verantwortlich. Zuletzt war der promovierte Elektroingenieur bei Nanofilm Technology International tätig, einem in Singapur ansässigen Anbieter von Nanotechnologielösungen.

Dobbertin soll in seiner neuen Funktion als Geschäftsführer von Trumpf Photonic Components das VCSEL- und Photonikgeschäft und das technologische Know-how der Trumpf Tochtergesellschaft weiter ausbauen.

Trumpf Photonic Components gehört seit 2019 zur Trumpf Gruppe und ist nach eigener Aussage ein weltweit führender Anbieter von VCSEL- und Photodiodenlösungen für die Bereiche Unterhaltungselektronik, Datenkommunikation, Automobil, industrielle Sensorik und Heizsysteme. Am Stammsitz in Ulm und an den Standorten in Aachen, den Niederlanden, China, Korea, Taiwan und den USA sind weltweit rund 300 Mitarbeitende beschäftigt.

Podcast: Trumpf CEO Werkzeugmaschinen über China

6. Juni

Mazak Deutschland hat neuen Geschäftsführer

Marco Casanova wird neuer Geschäftsführer von Mazak Deutschland.
Marco Casanova wird neuer Geschäftsführer von Mazak Deutschland. (Bild: Mazak)

(Mazak Deutschland) Yamazaki Mazak, weltweiter Anbieter von Werkzeugmaschinentechnologien für die Fertigungsindustrie, hat mit Marco Casanova einen neuen Geschäftsführer für Yamazaki Mazak Deutschland. Casanova, derzeit Geschäftsführer von Yamazaki Mazak Italia, behält diese Funktion auch nach seiner Ernennung in Deutschland bei.

Nach seinem Abschluss in Maschinenbau am Polytechnikum Turin erwarb Casanova Kenntnisse und Erfahrungen, als er in das Unternehmen seiner Familie eintrat, das sich auf die Überholung und Wartung von Werkzeugmaschinen spezialisiert hatte.

Seine Karriere bei Mazak begann 2014, als er bei Mazak Italia als Vertriebsleiter eintrat. 2018 wurde er dann zum Geschäftsführer von Yamazaki Mazak Italia ernannt. Seitdem führt er das italienische Unternehmen durch Vertriebswachstum zu Rekordzahlen im Absatz. Mit starkem Engagement für seine Kunden, mit After-Sales-Service, Großprojekten und technischem Fachwissen konnte er Mazak zufolge eine der stärksten Mazak-Vertriebsgesellschaften innerhalb der Mazak Europa Organisation aufbauen.

Deutscher Maschinenbau-Gipfel 2022
(Bild: mi-connect)

Deutscher Maschinenbau-Gipfel

Der Maschinenbau-Gipfel 2023 ist vorbei - hier können Sie die Highlights Revue passieren lassen:

 

Die Veranstalter des Maschinenbau-Gipfels, VDMA und PRODUKTION freuen sich, wenn Sie auch 2025 in Berlin dabei sind!

 

Hier geht es zur Website des Maschinenbau-Gipfels.

05. Juni

Lapp holt neuen COO an Bord

Michael Seddig wird neuer Chief Operating Officer bei Lapp.
Michael Seddig wird neuer Chief Operating Officer bei Lapp. (Bild: Lapp)

(Lapp) Mit Wirkung zum 1. Juli wird Michael Seddig (55) neuer COO von Lapp für die Region LA Emea (Lateinamerika, Europa, Naher und Mittlerer Osten, Afrika). Zuvor war diese Aufgabe mehrere Monate von einem Interims-Trio geführt worden. Mit Seddig ist nun das Geschäftsführungs-Team für LA Emea wieder komplett.  

In Zeiten steigender geopolitischer Herausforderungen sind widerstandsfähige, funktionierende Lieferketten sowie eine intelligente Logistik- und Produktionssteuerung wichtige Erfolgsfaktoren von Unternehmen – auch für Lapp. „Michael Seddig verfügt über einen breiten Erfahrungsschatz – von Logistik- und Produktionssteuerung bis Lösungsgeschäft und Supply Chain Management“, sagt CEO Matthias Lapp.

Seddig soll sich dem Unternehmen zufolge vor allem darum kümmern, kundenspezifische Anforderungen in maßgeschneiderte Supply Chain- und Produktionsprozesse zu übersetzen. Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt bilden die signifikanten Kapazitätserweiterungen: „Wir investieren massiv in unsere europäischen Werke, beispielsweise in Deutschland, Italien und Frankreich. Analog dazu wächst auch unsere Logistik, beispielsweise durch ein neues Logistikzentrum in Italien. So können wir unsere Lieferzeiten für unsere Kunden in Zentraleuropa und auch unseren CO2-Ausstoß deutlich reduzieren“, so CEO Lapp.

Michael Seddig studierte Wirtschaftsingenieurwesen und hatte in den vergangenen Jahren Management-Positionen bei verschiedenen großen internationalen Unternehmen inne. Seit 2014 war er bei Leoni, wo er zuletzt als Senior Vice President – Head of Global Value Chain Management – für die globale Steuerung der Wertschöpfungskette verantwortlich war.

23. Mai

Dr. Gunther Kegel als ZVEI-Präsident wiedergewählt

Gunther Kegel will in seiner zweiten Amtszeit vor allem den Dialog mit Gesellschaft und Politik intensivieren.
Gunther Kegel will in seiner zweiten Amtszeit vor allem den Dialog mit Gesellschaft und Politik intensivieren. (Bild: Alexander Grueber, ZVEI)

(ZVEI) Dr. Gunther Kegel ist am heutigen Dienstag vom ZVEI-Vorstand in seinem Amt als Präsident des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie bestätigt worden. Seine zweite Amtszeit beträgt erneut drei Jahre. „Die Wiederwahl und das damit entgegengebrachte große Vertrauen bestärken den Vorstand und mich, den Verband nochmals mehr an die großen gesellschaftspolitischen Debatten heranzuführen und den Dialog mit Politik und Gesellschaft weiter zu intensivieren“, so der ZVEI-Präsident. „Unsere Branche, die Elektro- und Digitalindustrie, rückt immer stärker in eine Schlüsselposition und gibt technologisch den Takt für eine dekarbonisierte Industriegesellschaft vor.“

Die Elektrifizierung und Digitalisierung seien am besten geeignet, um die ambitionierten Klimaziele in Deutschland und Europa zu erreichen. „Unsere Mitglieder sind in den Klimaschutz-relevanten Sektoren aktiv. Dadurch haben wir im Verband einen guten Blick auf die klimapolitischen Herausforderungen insgesamt und können fundierte Vorschläge machen, die positiv auf die Klimaziele einzahlen“, sagte Kegel einer Pressemitteilung zufolge.

Er ist seit 2020 Präsident des ZVEI. Davor war er bereits 22 Jahre Mitglied des ZVEI-Vorstands. Von 2007 bis 2019 war er zudem Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Automation.
Kegel ist Vorstandsvorsitzender der Pepperl+Fuchs SE.

Als Vizepräsidenten in ihren Ämtern bestätigt wurden Rada Rodriguez (Signify), Cedrik Neike (Siemens), Frank Stührenberg (Phoenix Contact). In den Engeren Vorstand sind Dr. Barbara Frei (Schneider Electric), Matthias Altendorf (Endress+Hauser), Daniel Hager (Hager Group), Philip Harting (Harting) und Andreas Pfannenberg (Pfannenberg) gewählt worden.

Podcast: ZVEI-Präsident über die All-Electric-Society

17. Mai

Thyssenkrupp-Aufsichtsrat wählt López Borrego zum neuen Vorstandschef

Thyssenkrupp bekommt eine neue Spitze: Der Kaufmann Miguel Ángel López Borrego wird Anfang Juni Martina Merz als Konzernchefin ablösen.
Thyssenkrupp bekommt eine neue Spitze: Der Kaufmann Miguel Ángel López Borrego wird Anfang Juni Martina Merz als Konzernchefin ablösen. (Bild: Thyssenkrupp)

(DPA) Der Manager Miguel Ángel López Borrego wird wie erwartet zum 1. Juni neuer Vorstandschef des Stahl- und Industriekonzerns Thyssenkrupp. Sein Vertrag läuft zunächst drei Jahre. Dies hat der Aufsichtsrat von Deutschlands größtem Stahlkonzern beschlossen. Er folgte damit der Empfehlung seines Personalausschusses.

Der 58-Jährige Kaufmann löst Martina Merz (60) ab, die seit Oktober 2019 Vorstandsvorsitzende war. Die von Merz forcierte Struktur von Thyssenkrupp als Gruppe weitgehend selbstständiger Unternehmen war zuletzt vor allem von der IG Metall deutlich kritisiert worden. Auch Untätigkeit war dem Vorstand vorgeworfen worden.

Aufsichtsratschef Siegfried Russwurm bezeichnete López Borrego als "international erfahrenen Manager mit umfangreicher Industrie- und Finanzexpertise". "Seine Erfahrungen und Kompetenzen passen perfekt zu den Herausforderungen des Unternehmens. Damit können wir den eingeleiteten Veränderungsprozess konsequent fortsetzen." Russwurm, der auch Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) ist, dankte Merz für ihr "enormes Engagement" in "außerordentlich schwierigen Jahren".

López Borrego selbst bezeichnete Thyssenkrupp laut der Mitteilung als "eine der weltweit profiliertesten Industrie-Marken Deutschlands mit großem Entwicklungspotenzial - vor allem rund um die grüne Transformation". Es reize ihn sehr, "für dieses Traditionsunternehmen die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen".

López Borrego (58) studierte laut Thyssenkrupp nach seinem Abitur Betriebswirtschaft in Mannheim und Toronto. Seine berufliche Laufbahn begann der in Deutschland geborene Spanier als Controller beim Autoelektronikhersteller VDO. Bei Siemens war er Finanzvorstand verschiedener Geschäftseinheiten. Von 2018 bis 2022 war er Chef von Siemens Spanien und Vorsitzender des Direktoriums von Siemens-Gamesa Renewable Energy. Zuletzt war er Interimschef des Autozulieferers Norma Group.

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9. Mai

Schunk ändert Rechtsform - und Führung

(Schunk) Die bisherige Schunk GmbH & Co. KG, Stammhaus der Schunk-Unternehmensgruppe, wandelt ihre Rechtsform in eine SE & Co. KG mit den Organen eines Verwaltungsrats und eines geschäftsführenden Direktoriums um. Mit diesem Schritt will das Unternehmen nach eigener Aussage den Rahmen für weiteres Wachstum im Hinblick auf seine fortschreitende Internationalisierung schaffen.

Der Charakter eines Familienunternehmens bleibt dabei erhalten – alle Anteile bleiben im Eigentum der Familie Schunk. Henrik A. Schunk übernimmt den Vorsitz des neu gegründeten Verwaltungsrats. Er kombiniert damit einer Pressemitteilung zufolge die enge Begleitung der strategischen Ausrichtung des Unternehmens mit seinem Engagement beim VDMA, mit der Zielsetzung, die Interessen des Mittelstandes im politischen Diskurs zu vertreten und industrielle Schlüsselthemen aktiv mitzugestalten.

Kristina I. Schunk wird als Vorsitzende der Geschäftsführung und CEO gemeinsam mit dem heutigen Management, bestehend aus den geschäftsführenden Direktoren Johannes Ketterer (COO), Dr. Sebastian Hesse (CFO), Timo Gessmann (CTO) sowie Jan Repplinger (CSO), strategisch und operativ die Geschicke des Unternehmens lenken.

Heinz-Dieter Schunk bleibt dem Unternehmen als Ehrenvorsitzender des Verwaltungsrats weiterhin eng verbunden.

08. Mai

Bosch Rexroth beruft Thomas Fechner und Roland Bittenauer in den Vorstand

Neu im Vorstand von Bosch Rexroth (von links): Roland Bittenauer und Thomas Fechner
Neu im Vorstand von Bosch Rexroth (von links): Roland Bittenauer und Thomas Fechner (Bild: Bosch Rexroth)

(Bosch Rexroth) Thomas Fechner und Roland Bittenauer wurden in den Vorstand von Bosch Rexroth berufen. Thomas Donato wechselt zu Bosch Power Tools und wird dort Vorsitzender des Bereichsvorstands.

Die neue Aufstellung soll die Wachstumspläne des Unternehmens unterstützen: Die bisher von Donato abgedeckten Aufgaben werden auf zwei eigenständige Ressorts aufgeteilt. Damit kann sich Bittenauer als Vertriebs- und Marketing-Vorstand voll auf dieses Aufgabenfeld konzentrieren. Das Automationsgeschäft wird nun mit Fechner erstmals von einem Vorstandsmitglied verantwortet, das keine weitere funktionale Aufgabe hat.

Bittenauer ist seit Frühjahr 2021 bei Bosch Rexroth und verantwortet die umsatzstärkste Vertriebsregion Europa Mitte (Deutschland, Österreich, Schweiz). Zuvor war der Österreicher in leitenden Vertriebspositionen bei Parker Hannifin sowie dem österreichischen Unternehmen Hainzl Industriesysteme tätig. Bittenauer absolvierte seine Ingenieur-Ausbildung an der HTL Steyr in der Fachrichtung Kraftfahrzeug- und Maschinenbau. Die Leitung der Vertriebsregion Europa Mitte übernimmt ab 1. Juni Wolfram Ulrich, aktuell Vertriebsleiter im Produktbereich Large Hydraulic Drives, dessen Produkte unter der Marke Hägglunds vertrieben werden.

Fechner trat 1998 in die Bosch Gruppe ein und ist seit 2009 in verschiedenen Engineering- und Management-Funktionen bei Bosch Rexroth tätig. Seit 2021 leitet der Automatisierungs- und Software-Experte den in Lohr ansässigen Produktbereich Automation & Electrification Solutions, der mit dem ctrlX AUTOMATION Automatisierungsbaukasten ein Kernstück des Fabrikautomationsgeschäfts von Bosch Rexroth anbietet.

Außerdem ist Fechner für den Standort Ulm verantwortlich, an dem das Unternehmen seit 2019 ein Kunden- und Innovationszentrum betreibt. Fechner hat an der Universität Stuttgart Physik studiert. Die Leitung des Produktbereichs Automation & Electrification Solutions übernimmt ab 1. Juni Dr. Maik Rabe, der seine bisherige Aufgabe als Entwicklungsleiter beibehält.

Deutscher Montagekongress

Montagekongress
(Bild: industrieblick - stock.adobe.com)

Deutschland ist einer der größten Maschinenproduzenten der Welt. Die Montage als bedeutende Wertschöpfungsstufe am Ende der Produktherstellung ist den gestiegenen Anforderungen an Vielfalt, Dynamik und Agilität bzw. Effizienz und Kostenführerschaft ausgesetzt und gilt als der Faktor für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und für die Sicherung des Produktionsstandorts.

 

Der 35. Deutsche Montagekongress findet voraussichtlich im Juni 2025 statt.

Mehr zu Veranstaltung erfahren Sie hier.

13. April

Simon Fischinger wird neuer Chief Operation Officer bei Synapticon

Simon Fischinger, neuer COO bei Synapticon.
Simon Fischinger, neuer COO bei Synapticon. (Bild: Synapticon)

(Synapticon) Simon Fischinger wird neuer COO bei Synapticon. Das Unternehmen entwickelt und produziert seit zehn Jahren innovative Soft- und Hardware für anspruchsvolle Motion Control in Robotik, Automatisierung und Maschinenbau. Mit Fischinger wird ein Mitarbeiter der ersten Stunde zukünftig Hauptverantwortlicher für das operative Geschäft. Vor seiner Ernennung zum COO war er seit 2016 als Vice President of Engineering tätig und verantwortlich für die Entwicklung aller aktuellen Produkte. Unter seiner Führung konnte Synapticon zahlreiche erfolgreiche Produktentwicklungen auf den Weg bringen, neue Märkte erschließen und sich den Ruf als Innovationsführer bei Lösungen für Motion Control erarbeiten.

Fischinger verfügt laut Pressemitteilung über weitreichendes und tiefgehendes technologisches Knowhow, mit dem er die Entwicklung von Synapticon über zehn Jahre hinweg maßgeblich geprägt hat. Er hält einen Master-Abschluss in Mechatronik und erweiterte seine unternehmerische Expertise mit einem MBA von der renommierten Mannheim Business School.

13. April

Leibinger ernennt Christophe Lopez zum Chief Commercial Officer

Christophe Lopez wird Chief Commercial Officer bei Leibinger.
Christophe Lopez wird Chief Commercial Officer bei Leibinger. (Bild: Paul Leibinger GmbH & Co. KG)

(Leibinger) Christophe Lopez ist neuer Chief Commercial Officer beim Familienunternehmen Leibinger. Er bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Kennzeichnungsindustrie mit, in denen er zahlreiche Führungspositionen mit Vertriebs- und Marketingverantwortung bekleidete. In der Position als Chief Commercial Officer bei Leibinger wird Lopez laut Unternehmen die kommerzielle Entwicklung des Unternehmens verantworten und den Ausbau der globalen Vertriebs- und Marketingaktivitäten vorantreiben.

Lopez hat einen Abschluss der Ingenieurshochschule INSA Rennes und einen Executive MBA mit höchster Auszeichnung der Management-Universität HEC Paris. Er war langjähriges Mitglied des Executive Committee beim Wettbewerber Markem-Imaje, wo er diverse globale Führungspositionen, unter anderem mit globaler Gesamtverantwortung für den Vertrieb und das Marketing, übernahm und zuletzt als Président des Hauptstandorts in Frankreich über 600 Mitarbeitende führte. Zudem baute er das E-Commerce-Geschäft erfolgreich auf einen Umsatz von über 100 Millionen US-Dollar aus.

11. April

Chiron: Markus Unterstein wird Finanzchef

Das Chiron-Führungsteam (von links): Markus Unterstein CFO, Carsten Liske CEO, Dr. Claus Eppler CTO und Bernd Hilgarth, CSO.
Das Chiron-Führungsteam (von links): Markus Unterstein CFO, Carsten Liske CEO, Dr. Claus Eppler CTO und Bernd Hilgarth, CSO. (Bild: Chiron)

(Chiron) Markus Unterstein übernimmt zum 1. Mai die Position des Chief Financial Officer (CFO) der Chiron Group und komplettiert damit die Geschäftsführung der global aufgestellten Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Tuttlingen. Unterstein hat seinen Abschluss als Management-Betriebswirt an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie München absolviert.

Mit fast 20 Jahren Berufserfahrung als kaufmännischer Leiter bringt Unterstein einer Pressemitteilung zufolge das nötige Rüstzeug für seine zukünftige Aufgabe in der Chiron Group mit: 2006 startete er seine Karriere als CFO bei Kraiburg. 2012 wechselte er zu Hawe und war dort ebenfalls CFO.

Bei Chiron wird lUnterstein das kaufmännische Ressort mit den Bereichen Finanzen, Personal, Informationstechnik und Controlling leiten. Zusätzlich ist er für die Business Unit CMS und die Niederlassung in Schlierbach verantwortlich. Er schließt nun den Kreis der Geschäftsführung, die in Zukunft aus Carsten Liske CEO, Markus Unterstein CFO, Bernd Hilgarth CSO und Dr. Claus Eppler CTO besteht.

Kongress Digitale Fabrik

Digitale Fabrik
(Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com)

Auf dem Kongress "Digitale Fabrik" treffen sich jährlich Expertinnen und Experten der digitalen Produktions- und Fertigungsplanung zum intensiven und vor allem persönlichen Austausch.

 

Der nächste Kongress findet 2025 statt.

 

Weitere Informationen zum Kongress gibt es hier: Alles zur Digitalen Fabrik!

11. April

Christian Terlinde wird neuer CFO bei Flender

Christian Terlinde wird neuer CFO bei Flender.
Christian Terlinde wird neuer CFO bei Flender. (Bild: Flender)

(Flender) Der Antriebshersteller Flender hat mit Christian Terlinde ab 1. Juli einen neuen Group CFO. Terlinde ist momentan Group CFO des deutschen Nutzfahrzeugzulieferers Jost Werke. Zuvor war er unter anderem CFO bei Benteler Automotive und in leitenden Funktionen im Bereich Finanzen und Controlling bei der Mahle Group und E.on tätig.

Group CEO Andreas Evertz führt derzeit die CFO-Rolle von Flender auf Interimsbasis aus.

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04. April

Markus Clement wird neuer CEO von Emag

Markus Clement ist neuer CEO bei Emag.
Markus Clement ist neuer CEO bei Emag. (Bild: Emag)

(Emag) Heinz-Jürgen Prokop hat am 1. April die CEO-Position bei Emag an Markus Clement übergeben. „Mein Auftrag lautete, Emag so lange zu führen, bis eine langfristige und zukunftsweisende Besetzung dieser verantwortungsvollen Position gefunden ist“, erklärte Prokop. Clement kenne das Unternehmen und Geschäft bestens und habe mit seinem Erfolg in China bewiesen, dass er Emag führen könne, so Prokop.

Clement hat in den letzten 24 Jahren viele Positionen in der Unternehmensgruppe begleitet. Er startete seine Karriere im Bereich Service, in dem er über sechs Jahre tätig war. Danach folgten Stationen im Management der Produktion, Engineering und Customizing inklusive zwölf Jahren Erfahrung bei Emag China. Zuletzt war Markus Clement als CEO von EMAG China tätig.

Prokop wird weiterhin als Berater für Innovations- und Technologiethemen tätig sein.

31. März

Führungswechsel bei Stöber

Der neue Geschäftsführer Rainer Wegener (Mitte) mit den Gesellschaftern Patrick Stöber (rechts) und Andreas Thiel (links).
Der neue Geschäftsführer Rainer Wegener (Mitte) mit den Gesellschaftern Patrick Stöber (rechts) und Andreas Thiel (links). (Bild: Stöber Antriebstechnik GmbH + Co. KG)

(Stöber) Rainer Wegener hat am 1. März die Geschäftsführung des Familienunternehmens Stöber Antriebstechnik in Pforzheim übernommen. Er folgt auf Patrick Stöber und Andreas Thiel, die seit 2003 als geschäftsführende Gesellschafter die Geschicke des Familienunternehmens in der dritten Generation lenkten. Beide werden die strategische Ausrichtung der Stöber Gruppe als aktive Gesellschafter weiterhin mitbestimmen. Patrick Stöber sowie Andreas Thiel legen, wie in den Generationen davor, großen Wert darauf, dass Stöber ein Familienbetrieb bleibt.

Wegener ist gelernter Elektroanlageninstallateur und studierter Elektro- und Wirtschaftsingenieur. Bei Stöber startete er 2001 als Vertriebsleiter Deutschland. Als Bereichsleiter Management Center Sales und Mitglied der Geschäftsleitung verantwortete er zuletzt alle Abteilungen mit direktem Kundenkontakt.

31. März

Neuer Finanzvorstand bei Varta

Marc Hundsdorf wird ab 15. Mai Finanzvorstand bei Varta.
Marc Hundsdorf wird ab 15. Mai Finanzvorstand bei Varta. (Bild: Marc Hundsdorf)

(Varta) Der ehemalige Finanzvorstand der Knaus Tabbert AG, Marc Hundsdorf, wird ab 15. Mai Finanzvorstand bei Varta. Er tritt damit die Nachfolge von Armin Hessenberger an. Neben Hundsdorf besteht das Gremium damit ab diesem Zeitpunkt aus Dr. Markus Hackstein als Sprecher und Rainer Hald als CTO.

Hundsdorf blickt laut Varta auf Vorstands- und Managementerfahrung im Private-Equity- und Kapitalmarktbereich zurück. Zudem hat er langjährige Erfahrung bei Restrukturierungen.

Unter Hessenberger war vergangene Woche die Einigung mit den Banken über das umfangreiche Restrukturierungsprogramm der Varta AG zustande gekommen. Thomas Obendrauf, der ursprünglich die Position des CFO übernehmen sollte, hat sich entschieden, das Unternehmen aus persönlichen Gründen zu verlassen.

21.03.2023

Trumpf: Wechsel in Vorstand und Aufsichtsrat

v.li.: Jürgen Hambrecht, Peter Leibinger, Berthold Schmidt, Christian Schmitz, Hagen Zimer
v.li.: Jürgen Hambrecht, Peter Leibinger, Berthold Schmidt, Christian Schmitz, Hagen Zimer (Bild: Trumpf)

(Trumpf/JD) Trumpf stellt sich im Jahr des 100. Firmenjubiläums in den Führungsgremien neu auf. Dr.-Ing. e.h. Peter Leibinger, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Chief Technology Officer (CTO) scheidet aus dem Vorstand aus. Er übernimmt das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden von Jürgen Hambrecht, der sein Amt nach zehn Jahren altersbedingt niederlegt.

Neuer CTO im Trumpf Vorstand wird Dr. Berthold Schmidt. Der Physiker ist seit April 2020 Geschäftsführer von Trumpf Photonic Components in Ulm und seit 2013 bei Trumpf, unter anderem als CTO für Forschung und Entwicklung des Geschäftsbereichs Lasertechnik sowie als Head of Corporate Research für den Zentralbereich Forschung und Entwicklung.

Dr. Christian Schmitz, der als Vorstandsmitglied bisher für den Geschäftsbereich Lasertechnik verantwortlich war, scheidet nach Erreichen der Altersgrenze aus seinem Amt aus. Neuer Vorstand für den Geschäftsbereich Lasertechnik wird Dr. Hagen Zimer. Der Physiker ist seit 2020 Geschäftsführer der Trumpf Laser GmbH in Schramberg.

Aktuelle Meldungen aus der Industrie

Energiekrise, Lieferengpässe, Fachkräftemangel: Die Industrie steht vor vielen Herausforderungen. Alle Meldungen aus Maschinenbau und Co finden Sie in unserem News-Blog. Hier klicken!

20. März

Traton baut Vorstand um

Catharina Modahl Nilsson und Michael Jackstein sind neu im Traton-Vorstand.
Catharina Modahl Nilsson und Michael Jackstein sind neu im Traton-Vorstand. (Bild: Traton)

(DPA) Die VW-Lastwagentochter Traton baut ihren Vorstand um. Unter anderem verlässt Personalvorstand Bernd Osterloh das Unternehmen zum 1. April, wie aus einer Mitteilung am Montag hervorgeht. Der langjährige Betriebsratschef von VW beendet seinen Ausflug ins Management damit rund ein Jahr früher als ursprünglich geplant. Er hatte den neuen Job am 1. Mai 2021 eigentlich für drei Jahre angetreten.

Zeitgleich mit Osterloh verlässt auch Finanzvorständin Annette Danielski das Unternehmen. Die Aufgaben der beiden Vorstände werden von Michael Jackstein übernommen, der neu in den Vorstand kommt. Ebenfalls neu im Gremium ist Catharina Modahl Nilsson, die den neu geschaffenen Bereich globales Produktmanagement übernimmt.

Kontinuität gibt es dagegen an der Spitze: Der Vertrag des Vorstandsvorsitzenden Christian Levin wurde um fünf Jahre verlängert und läuft nun bis Januar 2029. Sein Vorstandskollege Roberto Cortes bleibt nun bis Januar 2027.

Levin sowie Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch dankten Danielski und Osterloh. Als Grund für das Ausscheiden der beiden nannte Traton den strukturellen Vorstandsumbau mit dem neuen Ressort globales Produktmanagement.

Einblicke in die Zukunft der Mobilität

Autonomes Fahren, Flugtaxis, Hyperloop - die Mobilität der Zukunft wird vielfältig. Eine Chance für die deutsche Industrie, sich zu positionieren. Aktuelle Entwicklungen und praktische Überblicke finden Sie in unserem Fokusthema - hier entlang!

20. März

RS Group: Simon Pryce wird neuer Chief Executive Officer

Simon Pryce ist ab 3. April der neue CEO und Executive Director der RS Group.
Simon Pryce ist ab 3. April der neue CEO und Executive Director der RS Group. (Bild: RS Group)

(RS Group) Die RS Group, Anbieter von Produkt- sowie Servicelösungen, hat einen neuen Chef: Simon Pryce ist ab 3. April Geschäftsführer und Executive Director. David Egan, derzeit Acting CEO, wird mit Pryce in seiner Rolle als Chief Financial Officer (CFO) zusammenarbeiten.

Simon Pryce ist laut Unternehmen eine sehr erfahrene Führungspersönlichkeit kundenorientierter, globaler industrieller Fertigungs- und Dienstleistungsunternehmen. Er blicke auf eine beeindruckende Erfolgsbilanz bei der Steigerung von Ergebnissen und in der Erfüllung der Anforderungen von Stakeholdern durch Verbesserungen der Performance und die effektive Umsetzung organischer und anorganischer Wachstumsstrategien zurück.

Zuletzt war Pryce über vier Jahre lang CEO der Ultra Electronic Holdings, die im August 2022 von Advent übernommen wurde. Er ist seit 2016 Non-Executive Director bei RS und seit 2019 Vorsitzender des Remuneration Committee.

Simon Pryce wird mit sofortiger Wirkung aus allen Board Committees, denen er angehört, ausscheiden. Joan Wainwright wird Pryce als Chair of the Remuneration Committee ersetzen.

Deutscher Montagekongress

Montagekongress
(Bild: industrieblick - stock.adobe.com)

Deutschland ist einer der größten Maschinenproduzenten der Welt. Die Montage als bedeutende Wertschöpfungsstufe am Ende der Produktherstellung ist den gestiegenen Anforderungen an Vielfalt, Dynamik und Agilität bzw. Effizienz und Kostenführerschaft ausgesetzt und gilt als der Faktor für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und für die Sicherung des Produktionsstandorts.

 

Der 35. Deutsche Montagekongress findet voraussichtlich im Juni 2025 statt.

Mehr zu Veranstaltung erfahren Sie hier.

20. März

Wechsel in der Geschäftsführung bei Distec

Wechsel in der Geschäftsführung bei Distec: Ulrich Ermel wird neuer CEO.
Wechsel in der Geschäftsführung bei Distec: Ulrich Ermel wird neuer CEO. (Bild: Distec)

(Distec) Die Distec GmbH, einer der führenden deutschen Spezialisten für industrielle TFT-Flachbildschirme, Embedded-Produkte und Systemlösungen, hat seit Anfang März einen neuen Geschäftsführer: Der bisherige Geschäftsführer Bernhard Staller ist in den Ruhestand gegangen. Seinen Posten übernommen hat Ulrich Ermel. Als studierter Elektrotechniker (FH) und Diplomingenieur verfügt er laut Unternehmen über umfangreiche Managementkompetenzen und Führungsqualitäten sowie Expertise in den Bereichen Stromversorgungen und Embedded-Systeme. Er bringe ein breites Kompetenzspektrum von der Distribution über die Produktion bis hin zur Entwicklung von Komplettlösungen ein.  

Neben Ermel ist Matthias Keller weiterhin in der Geschäftsführung tätig, so dass allen Geschäftspartnern und Kunden nach wie vor eine Doppelspitze als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

13. März 2023

Vorstandschef der Bauer AG geht

Michael Stomberg verlässt die Bauer AG.
Michael Stomberg verlässt die Bauer AG. (Bild: Bauer AG)

(DPA) Das Spezialtiefbau-Unternehmen Bauer muss sich einen neuen Vorstandschef suchen. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Michael Stomberg legte sein Amt laut Unternehmen am Samstag (11.03.) nieder und wird zum 15. März aus dem Unternehmen ausscheiden. Darauf hätten sich der Aufsichtsrat und der Manager "in beiderseitigem Einvernehmen verständigt", hieß es. Gründe wurden nicht genannt.

Die Bauer Gruppe ist nach eigenen Angaben führender Anbieter von Dienstleistungen, Maschinen und Produkten für Boden und Grundwasser. Das Kerngeschäft ist die Herstellung komplexer Baugruben, Gründungen und vertikaler Abdichtungen sowie die Entwicklung und Fertigung von Maschinen dafür. Die 1790 gegründete Gruppe verzeichnete 2021 nach Firmenangaben mit etwa 12.000 Mitarbeitenden weltweit eine Gesamtkonzernleistung von 1,5 Milliarden Euro.

2022 wurde nach vorläufigen Zahlen ein Umsatz von etwa 1,75 Milliarden Euro erwirtschaftet. Beim bereinigten operativen Ergebnis (Ebit) schlug allerdings ein Minus von 68 Millionen Euro zu Buche nach einem Betriebsgewinn von 36 Millionen Euro im Vorjahr.

Hintergrund war nach Firmenangaben ein "deutlicher Abwertungsbedarf auf das Anlage- sowie das Umlaufvermögen" durch weiter steigende Zinsen sowie "eine veränderte Beurteilung von Länderrisiken". Zusätzlich sei der Verkauf beziehungsweise die Abwicklung weiterer Tochterfirmen beschlossen. Der Auftragsbestand lag Ende 2022 bei etwa 1,445 Milliarden Euro.

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09. März 2023

BMW: Walter Mertl wird neuer Finanzvorstand

Walter Mertl (rechts) wird bei BMW der neue Vorstand für Finanzen. Er ist der Nachfolger vonNicolas Peter (links), der nach der Hauptversammlung am 11. Mai in den Ruhestand geht.
Walter Mertl (rechts) wird bei BMW der neue Vorstand für Finanzen. Er ist der Nachfolger vonNicolas Peter (links), der nach der Hauptversammlung am 11. Mai in den Ruhestand geht. (Bild: BMW Group)

(BMW) Der Aufsichtsrat von BMW hat in seiner heutigen Sitzung Walter Mertl zum Vorstand für Finanzen bestellt. Er wird die Nachfolge von Nicolas Peter (60) antreten, der nach der Hauptversammlung am 11. Mai in den Ruhestand geht.

Nicolas Peter ist seit über drei Jahrzehnten für die BMW Group tätig, seit 2017 gehört er dem Vorstand an. In dieser Zeit hat er BMW zufolge maßgeblich die Strategie des Konzerns mit vorangetrieben sowie ihre Internationalisierung und die tiefgreifende Transformation des Unternehmens zu E-Mobilität und Digitalisierung begleitet.

Walter Mertl gehört seit 1998 der BMW Group an und hatte seither verschiedene Leitungsfunktionen im Finanz- und Vertriebsressort in Deutschland und Großbritannien inne. Dabei verantwortete er unter anderem zentrale Funktionen im Berichtswesen, in der Konzernbuchhaltung und im Konzerncontrolling. In den vergangenen Jahren leitete er den gesamten Bereich Konzerncontrolling der BMW Group.

Deutscher Maschinenbau-Gipfel 2022
(Bild: mi-connect)

Deutscher Maschinenbau-Gipfel

Der Maschinenbau-Gipfel 2023 ist vorbei - hier können Sie die Highlights Revue passieren lassen:

 

Die Veranstalter des Maschinenbau-Gipfels, VDMA und PRODUKTION freuen sich, wenn Sie auch 2025 in Berlin dabei sind!

 

Hier geht es zur Website des Maschinenbau-Gipfels.

06. März 2023

Änderung im Schaeffler-Aufsichtsrat

Änderungen im Schaeffler-Aufsichtsrat (von links): Katherina Reiche, CEO der Westenergie AG wird als neue Aufsichtsrätin vorgeschlagen, Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann legt ihr Aufsichtsratsmandat zur Hauptversammlung 2023 nieder.
Änderungen im Schaeffler-Aufsichtsrat (von links): Katherina Reiche, CEO der Westenergie AG wird als neue Aufsichtsrätin vorgeschlagen, Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann legt ihr Aufsichtsratsmandat zur Hauptversammlung 2023 nieder. (Bild: Westenergie AG; Schaeffler)

(DPA) Die Firmenmatriarchin des fränkischen Auto- und Industriezuliefers Schaeffler, Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann, legt ihr Mandat nieder und bleibt dem Gremium nur noch als Ehrenmitglied erhalten. Der Wechsel solle zur Hauptversammlung am 20. April erfolgen, teilte Schaeffler mit. Damit endet nach rund drei Jahrzehnten eine in Deutschland fast einzigartige Karriere Unternehmerinnen-Karriere. Schaeffler-Thumann gilt als einer der reichsten Menschen des Landes.

"Die letzten drei Jahrzehnte meines Lebens waren geprägt von meinem Einsatz für das Unternehmen Schaeffler und die große Schaeffler-Familie. Ich bleibe dem Unternehmen auch zukünftig als Gesellschafterin eng verbunden und bin glücklich, der Nachfolgegeneration ein geordnetes Haus zu hinterlassen", sagte Schaeffler-Thumann am Freitag.

An die Stelle der 81-Jährigen im Aufsichtsrat soll die frühere CDU-Politikerin Katherina Reiche treten. Reiche ist Vorsitzende des Vorstands des Energieversorgers Westenergie und gilt als Wasserstoff-Expertin.

01. März 2023

Caspar Herzberg wird CEO von Aveva

Caspar Herzberg wird Chef von Aveva.
Caspar Herzberg wird Chef von Aveva. (Bild: Aveva)

(Aveva) Caspar Herzberg übernimmt als CEO die Führung von AVEVA, einem weltweit führenden Anbieter von Industriesoftware. Mit mehr als 25 Jahren Software- und Branchenerfahrung verfügt er laut Unternehmen über ein tiefes Verständnis dafür, wie Technologie Industrien transformieren kann, indem sie Innovationen ermöglicht und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen fördert. Caspar Herzberg folgt auf Peter Herweck, der ab dem 4. Mai als CEO Schneider Electric führen wird.

Caspar Herzberg kam 2021 als Chief Revenue Officer zu Aveva und übernahm 2022 die Rolle des Chief Operating Officers. Nach der vollständigen Übernahme von Aveva durch Schneider Electric ist er nun auch Mitglied des Executive Committees von Schneider Electric.

Bevor er seine Position bei Aveva übernahm, führte Caspar Herzberg die Geschäfte von Schneider Electric in über 80 Ländern der Regionen Naher Osten und Afrika. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn begleitete er umfangreiche digitale Transformationsprojekte für den globalen Energiesektor bei Accenture in London und verantwortete danach bei Cisco mehr als zehn Jahre den Vertriebs- und Dienstleistungsbereich. Dort entwickelte er außerdem Strategien für intelligente Städte, technologische Innovationen sowie Masterpläne für den privaten und öffentlichen Sektor in Asien, Australien, den USA und Europa.

„Meine Vision für die Zukunft ist eine vollständig vernetzte Welt, in der industrielle Teams integrierte Daten nutzen und über Unternehmensgrenzen hinaus zusammenarbeiten. Gemeinsam mit Lieferanten, Partnern und Kunden schaffen sie neue Synergien, optimieren den Ressourcenverbrauch und kreieren neue Möglichkeiten”, sagt Herzberg.

28. Februar 2023

SKF Deutschland stellt sich neu auf

Jörg Wuttke ist ab 1. März neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der SKF GmbH. Anna Krimmel rückt als neue Arbeitsdirektorin in die SKF-Geschäftsführung auf.
Jörg Wuttke ist ab 1. März neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der SKF GmbH. Anna Krimmel rückt als neue Arbeitsdirektorin in die SKF-Geschäftsführung auf. (Bild: SKF/Willi Schmidt)

(SKF Deutschland) SKF Deutschland mit rund 6.000 Beschäftigten an acht Produktionsstandorten hat einen neuen Chef. Jörg Wuttke, bisher Werkleiter am SKF-Standort Schweinfurt, ist ab 1. März neuer Country Manager Germany und Vorsitzender der Geschäftsführung der SKF GmbH. Anna Krimmel rückt als neue Arbeitsdirektorin der SKF GmbH als erste Frau in die SKF-Geschäftsführung auf.

Wuttke folgt auf Martin Johannsmann, der seit 2017 die Geschäfte am Hauptsitz der SKF in Schweinfurt führte. Er hatte im Herbst 2022 die Leitung der SKF Business Unit Marine übernommen und konzentriert sich nun voll auf diese Aufgabe. Krimmel tritt die Nachfolge von Harald Speck an. Er hatte seine Berufslaufbahn 1988 bei SKF Mühlheim begonnen und wurde 2018 zum Arbeitsdirektor der SKF und Personalleiter Deutschland berufen. Harald Speck verbleibt noch bis Ende Mai im Unternehmen und moderiert den Übergang.
Der neue SKF-Deutschlandchef Jörg Wuttke ist studierter Diplom-Ingenieur und kam im Jahr 2019 zunächst als Werkleiter zu SKF Lüchow. Seit August 2020 verantwortet er als Werkleiter die Fertigung am mit rund 4.000 Beschäftigten weltweit größten SKF-Standort Schweinfurt und ist Mitglied der Geschäftsleitung.

Die neue Arbeitsdirektorin Anna Krimmel hat ihren Abschluss als Diplom-Psychologin an der Universität Würzburg erworben und kam unmittelbar im Anschluss im Jahr 2008 zur SKF. Sie hat verschiedene Stationen im Personalbereich durchlaufen, unter anderem zweimal in Schweinfurt und Göteborg. Zuletzt war Anna Krimmel in internationaler Verantwortung als strategische Personalerin für die Industriebereiche der EMEA-Region und den Bereich Business Transformation & Digitalization der SKF-Gruppe tätig. Anna Krimmel ist die erste Frau als Geschäftsführerin an der Spitze der SKF GmbH und zusammen mit Vertriebsmanagerin Central Europe, Nadine Korell, eine von zwei Frauen in der SKF-Geschäftsleitung.

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21. Februar 2023

Endress+Hauser leitet Generationswechsel ein

Peters Selders wird Anfang 2024 neuer Chef der Endress+Hauser Gruppe.
Peter Selders wird Anfang 2024 neuer Chef der Endress+Hauser Gruppe. (Bild: Endress+Hauser)

(Endress+Hausser) Anfang 2024 kommt es zu Veränderungen an der Spitze der Endress+Hauser Gruppe: Dr. h. c. Klaus Endress wird, wie lange angekündigt, als Präsident des Verwaltungsrats aufhören. Ihm soll CEO Matthias Altendorf nachfolgen. Neuer Chef der Firmengruppe wird Dr. Peter Selders, der bislang das Kompetenzzentrum für Füllstands- und Druckmesstechnik leitet. Als zweiter Vertreter der Familie im Verwaltungsrat wird Steven Endress nachrücken, bisher Geschäftsführer von Endress+Hauser Großbritannien.

Klaus Endress prägt seit fast 45 Jahren die Entwicklung von Endress+Hauser. Er ist 1979 in das von seinem Vater gegründete Unternehmen eingetreten und hatte 1995 von ihm die Leitung der Gruppe übernommen. 2014 übergab er die operative Verantwortung Matthias Altendorf und wurde Präsident des Verwaltungsrats.

Neue Führung für die Firmengruppe

Neuer Präsident des Verwaltungsrats soll zum 1. Januar 2024 Matthias Altendorf werden. Aus Sicht der Gesellschafter sei er die geeignete Person für diese Position, sagt Klaus Endress: „Er kennt unser Unternehmen seit 35 Jahren. Seit fast einem Jahrzehnt führt er die Firmengruppe mit Umsicht und Erfolg. Außerdem verkörpert Herr Altendorf die Endress+Hauser Kultur vorbildlich und steht für die Werte, die unser Unternehmen ausmachen.“

Die Nachfolge als CEO wird Dr. Peter Selders antreten. Der promovierte Physiker arbeitet seit 2004 bei Endress+Hauser und leitet seit 2019 das Kompetenzzentrum für Füllstands- und Druckmesstechnik mit Sitz in Maulburg. „Als Chef von Endress+Hauser Level+Pressure hat er bewiesen, dass er Menschen führen und begeistern kann, dass er den Spirit of Endress+Hauser in sich trägt und dass er fähig ist, eine große Organisation erfolgreich weiterzuentwickeln“, sagt Klaus Endress.

Familie bleibt dem Unternehmen eng verbunden

Diesen Entscheidungen sind viele Überlegungen und Gespräche im Kreis von Gesellschaftern, Familie und Verwaltungsrat vorausgegangen. „Natürlich bleibt die Familie dem Unternehmen weiterhin eng verbunden“, unterstreicht Klaus Endress. Sie soll, wie bisher, durch zwei Mitglieder im Verwaltungsrat vertreten sein. Als zweiter Vertreter neben Sandra Genge wird deshalb zum 1. Januar 2024 Steven Endress dort einziehen. Der 44-jährige Enkel des Firmengründers arbeitet seit 2012 bei Endress+Hauser und ist seit 2016 Geschäftsführer in Großbritannien.

Auch wenn Klaus Endress künftig keine aktive Rolle mehr bei Endress+Hauser innehaben wird, bleibt er Vorsitzender des Familienrats, der über alle wichtigen Fragen im Verhältnis zwischen Familie und Unternehmen berät. Eine Familiencharta regelt seit Jahren das Miteinander der Gesellschafter und ihre Beziehungen zum Unternehmen. Feste Institutionen und regelmäßige Zusammenkünfte stärken das Miteinander und führen die Mitglieder der jüngeren Generation an das Unternehmen heran.

Weitere Nachfolgen geregelt

Die Nachfolge von Peter Selders an der Spitze des Kompetenzzentrums für Füllstands- und Druckmesstechnik wird Dr. Dirk Mörmann (49) antreten, bisher Hauptbereichsleiter Technik und Mitglied der Geschäftsleitung. Die Geschicke von Endress+Hauser Großbritannien wird bereits ab 1. Mai 2023 Iain Cropper (51) lenken. Als Mitglied der Geschäftsleitung verantwortet er dort bisher das operative Geschäft.

Das sind die Industrietrends 2023

Fachkräftemangel, Energiekrise, Ukrainekrieg und natürlich die Inflation: Der Industrie steht ein herausforderndes Jahr bevor.

 

PRODUKTION hat nachgehakt und Verbände und Unternehmen nach Wachstumsmärkten, Wettbewerbsfähigkeit und den Konjunkturerwartungen gefragt. Einen Einblick geben neben dem VDMA, VDW und ZVEI folgende Unternehmen: Trumpf, Schunk, Franke, Beckhoff und Benteler.

 

21. Februar 2023

ZF-Personalvorständin entscheidet sich gegen Vertragsverlängerung

Sabine Jaskula hat sich gegen eine Vertragsverlängerung bei ZF entschieden.
Sabine Jaskula hat sich gegen eine Vertragsverlängerung bei ZF entschieden. (Bild: ZF)

(ZF) Sabine Jaskula, im Vorstand von ZF zuständig für Personal, Nachhaltigkeit, Recht und Compliance, hat den ZF-Aufsichtsrat darüber informiert, dass sie aus persönlichen Gründen nicht für eine anstehende Vertragsverlängerung ab Januar 2024 zur Verfügung steht.

„Mein Beitrag zur erfolgreichen Steuerung des Unternehmens durch Krisen und Transformation ist der bedeutendste Meilenstein meiner bisherigen beruflichen Laufbahn. Das liegt auch daran, dass ZF ein besonderes Unternehmen mit einem herausragenden internationalen Team ist, mit dem ich auch nach meinem Ausscheiden verbunden bleiben werde“, erläutert Jaskula ihre Entscheidung.

2019 war Jaskula von Continental zu ZF gewechselt. In ihrer Zeit als Personalvorständin und Arbeitsdirektorin hat sie die Organisation des Personalressorts, aber auch die von ihr ebenfalls verantworteten Bereiche Legal und Compliance zukunftsfähig aufgestellt und internationalisiert. In ihrer Verantwortung für das Thema Nachhaltigkeit baute Jaskula eine ganzheitliche Nachhaltigkeits-Strategie sowie ein umfassendes Umsetzungsprogramm mit extern kommunizierten Meilensteinen auf.

Das Unternehmen hat bereits mit der Suche nach möglichen Kandidaten für die Nachfolge von Jaskula begonnen.

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(Bild: SV Veranstaltungen)

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