Ein Audi-Mitarbeiter trägt Mundschutz und arbeitet an einem Fahrzeug.

Audi will ab Herbst zurück in die reguläre Beschäftigung. - Bild: Audi

| von Anja Ringel

Bei Audi soll die Belegschaft bis zum Herbst vollzählig aus der Kurzarbeit in die reguläre Beschäftigung zurückgekehrt sein. Derzeit seien noch 15.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit, sagte Vorstandschef Markus Duesmann am Mittwoch (9.7.) bei einer Online-Diskussion mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auf 'Focus Online'. "Wir laufen seit Ende des letzten Monats fast wieder auf Normalniveau. Im Herbst, denke ich, dass wir die Kurzarbeit komplett auf null haben."

Ungeachtet aller Unkenrufe, dass die deutsche Autoindustrie bei Zukunftstechnologien wie Elektroautos und autonomem Fahren hinter der Konkurrenz aus Ostasien und den USA zurückliege, verbreitete Duesmann Optimismus: "Ich denke nicht, dass wir die Lufthoheit verloren haben." (...) Der weltweite Automarkt, da sind sich alle Prognosen einig, wächst stark." 

Die Prognose für dieses Jahr sei etwa 60 Millionen Fahrzeuge, für 2025 etwa 80 Millionen. "Die Deutschen sind mit solcher Stärke gesegnet, dass ich glaube, dass sie in Zukunft noch eine große Rolle spielen werden."

Söder sagte, dass er sich weniger Sorgen um die Autokonzerne als um die Zulieferer mache. "Da liegt das größere Problem." Die Politik müsse für den Herbst vor allen Dingen überlegen, wie sie die Zulieferer mit Hilfe für Forschung und Innovation unterstützen könne.

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