Das Geschäft mit U-Booten (im Bild die HMS Astute), Kampfjetzts und anderen Rüstungsgütern läuft für BAE aktuell nicht so gut

Das Geschäft mit U-Booten (im Bild die HMS Astute), Kampfjetzts und anderen Rüstungsgütern läuft für BAE aktuell nicht so gut. - Bild: BSE Systems

| von Stefan Weinzierl

Damit verdiente BAE 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der Hersteller von U-Booten und Kampfjets in London mitteilte. Der Konzern musste in den Vereinigten Staaten zusätzliche Kosten für eine Munitionsfabrik und einen Rückgang im Schiffbau schultern.

Während das Unternehmen in den USA, Australien und Katar neue Großaufträge einsammelte, ging der Umsatz insgesamt erst einmal um mehr als acht Prozent auf knapp 8,2 Milliarden Pfund zurück. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (Ebita) sank um zehn Prozent auf 874 Millionen Pfund. Analysten hatten jedoch einen noch stärkeren Rückgang erwartet.

BAE-Chef Charles Woodburn bezeichnete 2018 als Übergangsjahr für die Gewinne des Konzerns. So soll der bereinigte Gewinn je Aktie das Niveau von 2017 erreichen, als er bei 42,1 Pence gelegen hatte. Der Auftragsbestand wuchs zwischen dem Jahreswechsel und Ende Juni um eine Milliarde auf 39,7 Milliarden Pfund. Dies sei eine gute Ausgangslage für das zweite Halbjahr und darüber hinaus, sagte Woodburn.

Hoffnung machen dem Management auch die Pläne der britischen Regierung zur Entwicklung eines neuen Kampfjets. BAE gehört wie Leonardo , MBDA und Rolls-Royce zu dem Bündnis "Tempest", das den Jet als einen Nachfolger des europäischen Kampfjets Eurofighter entwickeln soll. Bisher bilden BAE und Leonardo zusammen mit dem Airbus-Konzern das Eurofighter-Konsortium. Airbus will sich für einen Nachfolge-Jet allerdings mit dem französischen Rafale-Hersteller Dassault zusammentun.

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