Bauer AG

Der Hauptsitz der Bauer AG in Schrobenhausen. Hier konnte Firmenchef Michael Stromberg positive Zahlen für das erste Halbjahr 2022 vermelden. (Bild: Bauer AG)

Die Bauer Gruppe hat nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr trotz sehr unterschiedlicher Leistungen der Geschäftsbereiche eine Steigerung in der Gesamtkonzernleistung gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 9,6 Prozent von 767,4 Millionen Euro auf 841,4 Millionen Euro verzeichnet. Dies war vor allem auf das Segment Maschinen zurückzuführen. „Im Segment Maschinen setzte sich der positive Trend hinsichtlich Leistung, Ergebnis und Auftragseingang fort“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bauer AG Michael Stomberg. „Im Segment Bau konnte die Leistung zwar wie geplant leicht gesteigert werden, jedoch lag die Ergebnisentwicklung unter unseren Erwartungen. Das Segment Resources lag im ersten Halbjahr ebenfalls hinter den Planungen zurück.“

Zwar lag das EBIT des Konzerns mit 12,4 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 15,3 Millionen Euro, das Ergebnis nach Steuern des Konzerns verbesserte sich jedoch deutlich auf 12,4 Millionen Euro (Vorjahr: -5,6 Millionen Euro). Dies lag zum einen an der spürbaren Steigerung im Segment Maschinen, zum anderen hat sich das Finanzergebnis des Konzerns erheblich erhöht. Dabei hatten Zinssicherungsgeschäfte einen deutlich positiven Einfluss, da diese entsprechend der Entwicklung der Marktzinsen in der Bilanz bewertet wurden und die Marktzinsen im Vergleich zum Jahresende 2021 sehr deutlich angestiegen sind. Somit ergab sich im ersten Halbjahr ein erheblicher positiver Effekt auf das Nachsteuerergebnis in Höhe von 15,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: positiver Effekt von 1,6 Millionen Euro).

Der Auftragsbestand im Konzern ist im Vorjahresvergleich um 17,9 Prozent von 1.279,4 Millionen Euro auf 1.508,4 Millionen Euro angestiegen und liegt damit nochmals über dem zum Ende des ersten Quartals ausgewiesenen Rekordwert von 1.478,5 Millionen Euro. Dabei konnten die Auftragsbestände in allen drei Segmenten erheblich gesteigert werden. Der Auftragseingang erhöhte sich dabei um 11,4 Prozent von 884,3 Millionen Euro auf 985,3 Millionen Euro.

Die Gesamtkonzernleistung im Segment Bau lag mit 367,0 Millionen Euro um 2,3 Prozent leicht über dem Vorjahr von 358,6 Millionen Euro. Das EBIT verringerte sich gegenüber der Vorjahresperiode von 2,5 Millionen Euro auf -4,5 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern betrug -4,1 Millionen Euro (Vorjahr: -5,5 Millionen Euro).

Der Auftragsbestand ist im Segment Bau um 14,4 Prozent von 791,9 Millionen Euro im Vorjahr auf 906,1 Millionen Euro deutlich angestiegen. Der Zuwachs ist vor allem auf neue Projekte in den USA sowie im Nahen Osten zurückzuführen. Der Auftragseingang lag mit 427,6 Millionen Euro auf Höhe des Vorjahreswerts von 429,2 Millionen Euro.

Die Gesamtkonzernleistung im Segment Maschinen erhöhte sich zum Ende des ersten Halbjahres gegenüber Vorjahr um 19,8 Prozent von 314,4 Millionen Euro auf 376,7 Millionen Euro. Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr von 8,4 Millionen Euro auf 19,4 Millionen Euro erheblich angestiegen, ebenso wie das Ergebnis nach Steuern, das sich von 1,3 Millionen Euro auf 14,1 Millionen Euro verbesserte.

Der Auftragsbestand ist um 33,4 Prozent von 167,6 Millionen Euro im Vorjahr auf 223,6 Millionen Euro deutlich angestiegen. Der Auftragseingang lag mit 422,5 Millionen Euro um 16,3 Prozent über dem Vorjahreswert von 363,2 Millionen Euro.

Im Segment Resources lag die Gesamtkonzernleistung nach dem ersten Halbjahr mit 133,8 Millionen Euro um 3,2 Prozent unter dem Vorjahr von 138,2 Millionen Euro. Das EBIT verringerte sich von 4,8 Millionen Euro auf 0,2 Millionen Euro und das Ergebnis nach Steuern von 2,9 Millionen Euro auf -1,4 Millionen Euro.

In den weiteren Geschäftsbereichen Brunnenbau, Umwelttechnik, Pflanzenkläranlagen, Bergbau und Sanierung zeigt sich eine gute operative Entwicklung mit teilweise sehr guten Ergebnissen.

Der Auftragsbestand ist zum Ende des ersten Halbjahres um 18,4 Prozent von 319,9 Millionen Euro auf 378,7 Millionen Euro angestiegen, was im Wesentlichen auf den Bereich Sanierung zurückzuführen war. Der Auftragseingang ist dabei um 26,2 Prozent von 135,7 Millionen Euro auf 171,3 Millionen Euro gestiegen.

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