Baumaschinenkran

Baumaschinen werden immer vernetzter. Damit Maschinenbauer ihre Kundendaten nicht an IT-Konzerne verlieren, fordert IG-Metall, mehr auf IT-Fortbildung zu setzen. - Bild: Pixabay

Die Transformation in der Bau-Branche gelinge nur, "wenn die Unternehmen weiterbilden und eine qualifizierte Personalentwicklung betreiben. Doch daran hapert es", sagte Lemb vor der Vorstellung eines Branchenreports seiner Gewerkschaft am Mittwoch in München. Eine Umfrage unter Betriebsräten zeige, dass "Gut die Hälfte der Befragten findet, dass eine solche vorausschauende Personalpolitik nicht oder nur in Ansätzen vorhanden ist."

Baubranche ist Indikator für unsere Wirtschaftsleistung

Ministerpräsident Markus Söder, der die diesjährige Bauma besuchte, sagte bei der Eröffnung der Messe: "Hochinnovative und imposante Baumaschinen aus der ganzen Welt zeigen den Fortschritt der Baubranche, die neuesten Maschinen arbeiten sogar vollelektronisch und emissionsfrei. Die Baubranche ist der Indikator für unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit"

Die deutsche Baumaschinen-Industrie beschäftigt rund 41.000 Mitarbeiter, der Großteil der Maschinen wird exportiert. Um die Maschinen auf der Baustelle herstellerübergreifend vernetzen und Daten austauschen zu können, entstünden immer mehr Plattformen, erklärte Lemb. Bei den internen Prozessen in den Betrieben gehe die Digitalisierung aber "vergleichsweise schleichend voran". Wenn die Maschinenbauer die Schnittstellen zu den Kunden nicht nutzten, droht ihnen aus Sicht der IG Metall "langfristig das gleiche Schicksal wie den Handyanbietern".

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