Zapfsäule Diesel

Betroffene Diesel-Fahrzeuge sollen mit Software-Updates umgerüstet würden. - Bild: Pixabay

| von Sarah Wieser

Dies teile das Verkehrsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag mit. „Die Hersteller haben ihr Wort gegeben, bis Ende dieses Jahres 5,3 Millionen Fahrzeuge mit Software-Updates umzurüsten“, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). „Wir hatten bereits im Frühjahr auf den Zeitdruck verwiesen und Fristen gesetzt. Sie hängen aber mit genehmigungsfähigen Unterlagen und der Umsetzung deutlich hinterher. Sie laufen damit Gefahr, ihr Versprechen zu brechen. Ich fordere eindringlich, dass sie schnellstmöglich die restlichen Fahrzeuge abarbeiten. Ansonsten verspielen sie erneut Vertrauen.“

Dass noch nicht alle 5,3 Millionen Autos fertig umgerüstet sind, liegt nach Darstellung des Ministeriums daran, dass die Hersteller zu ihren Anträgen auf Freigabe des Software-Updates zum Teil noch die notwendigen technischen Unterlagen an das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) liefern müssen. Man erwarte, dass dies für alle Anträge schnellstmöglich erfolge, hieß es.

Mit den Software-Updates soll der Schadstoffausstoß deutlich gesenkt werden. Vielerorts werden Grenzwerte überschritten, Gerichte haben deswegen in mehreren Städten Fahrverbote angeordnet.

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