Continental-neue-Technologien

Continental sieht der Zunkunft realistisch entgegen: Die Schwerpunkte bei den Sparten werden neu gesetzt. - Bild: Continental

Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn sackte um 41 Prozent auf 484,8 Millionen Euro ab, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Hannover mitteilte.

"Für das zweite Halbjahr erwarten wir kein Nachlassen des Gegenwinds", stellte Finanzchef Wolfgang Schäfer klar. Im Juli hatte das Unternehmen seinen Jahresausblick bei Umsatz und Gewinnmarge kappen müssen, weil die weltweite Autoproduktion deutlich schwächer ausfällt als zunächst prognostiziert. Dabei mindert der akut zunehmende Druck auf Industriestandorte wie Deutschland mit ihren vergleichsweise hohen Energie-, Steuer- und Sozialkosten die Situation keineswegs.

Anpassungen im Antriebsbereich mit Fokus auf Elektromobilität

In dem Geschäft mit Antriebskomponenten verspürt Conti derzeit eine geringere Nachfrage nach Technik für den Verbrennungsmotor und fährt daher in der Sparte seine Investitionen unter anderem in Benzin- und Dieseleinspritzung zurück. Neue Aufträge hierfür würden künftig eine geringere Rolle bei dem Unternehmensteil spielen, der kommendes Jahr an die Börse gebracht werden soll. Auf dem Prüfstand steht zudem auch das Geschäft mit der Abgasnachbehandlung. Hier herrsche intensiver Preisdruck.

Dafür konzentriert sich Continental künftig noch stärker auf das Geschäft mit der Elektromobilität. Die breite und systemische Erfahrung als technologisch führender Akteur kommt dem Unternehmen dabei zugute. Das meint Vorstandsvorsitzender von Continental Dr. Elmar Degenhart.

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Mit Material von dpa