Daimler Zetsche EQ

Mit dem EQC als erstem vollelektrischen SUV will Daimler den Schalter Richtung E-Mobilität umlegen. Man sieht den E-Antrieb als einen wichtigen Baustein der Mobilität der Zukunft. - Bild: Daimer

| von Guido Kruschke

Bei einer Präsentation im schwedischen Stockholm stellte Vorstandschef Dieter Zetsche am Dienstagabend den EQC vor, einen rein batteriebetriebenen sportlichen Stadtgeländewagen (SUV). Dem ersten Modell soll eine ganze Serie weiterer komplett neu entwickelter Elektrofahrzeuge folgen, vom Kompakt- bis zum Luxuswagen. Daimler investiert laut Zetsche in den kommenden Jahren gut zehn Milliarden Euro in die Entwicklung der Autos und eine weitere in die Batterieproduktion.

EQC wird in Bremen gebaut

Der EQC soll nach Angaben des Stuttgarter Konzerns zuerst in Europa und dann in China und den USA auf den Markt kommen. Gebaut wird er im Mercedes-Benz-Werk in Bremen - auf den gleichen Produktionslinien wie die Modelle mit Verbrennungsmotor. Die Batterien werden aus Daimlers Werk in Kamenz bei Dresden kommen. Als weiterer Produktionsstandort für den EQC ist Peking vorgesehen, wo parallel auch ein weiteres Batteriewerk entsteht.

Daimler hatte die EQ-Reihe vor rund zwei Jahren erstmals vorgestellt. Derzeit gibt es nur Fahrzeuge der Marke Smart als reine Elektroversionen, nicht aber von Mercedes-Benz. Eine batteriebetriebene Variante der B-Klasse, einst gemeinsam mit dem heutigen Elektro-Rivalen Tesla und dessen Antriebstechnik entwickelt, wird schon einige Zeit nicht mehr produziert.

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