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Der Automobilzulieferer Continental wird in diesem Jahr in die Verlustzone rutschen. Schuld sind Rückstellungen und Milliarden-Abschreibungen. - Bild: Continental

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental wird in diesem Jahr wegen einer milliardenschweren Sonderbelastung voraussichtlich in die Verlustzone schlittern. Im dritten Quartal verbucht Conti Wertminderungen von rund 2,5 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern mitteilte.

Diese nicht zahlungswirksamen Wertminderungen resultieren im Wesentlichen aus der Annahme der aktuellen Geschäftsplanung, dass sich die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in den kommenden fünf Jahren nicht wesentlich verbessern werde. Basierend auf dieser und anderen Annahmen sind Wertminderungen in den Divisionen Chassis & Safety, Interior und Powertrain in Höhe von 724 Millionen Euro, 1,537 Milliarden Euro, beziehungsweise 244 Millionen Euro vorzunehmen.

Außerdem seien Rückstellungen für den vor kurzem vorgestellten Konzernumbau (Strukturprogramm 'Transformation 2019-2029') in Höhe von 97 Millionen Euro angefallen. Weitere Restrukturierungsrückstellungen im Zusammenhang mit diesem Programm in derzeit noch nicht feststehender Höhe werden im vierten Quartal 2019 erwartet.

Die Belastungen würden im dritten Quartal und im Gesamtjahr beim auf die Anteilseigner entfallenden Konzernergebnis zu einem Verlust führen. Es seien jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf den Dividendenvorschlag für das laufende Jahr zu erwarten.

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