John Deere

Deere (im Bild der John Deere 9620R) übernimmt die deutsche Wirtgen-Gruppe. - Bild: Deere

„Die Wirtgen Group steht weltweit für führende, innovative Technologien, marktführende Produkte und eine konsequente Fokussierung auf Ihre Kunden“, erläutert Stefan Wirtgen, geschäftsführender Gesellschafter der Wirtgen Group. „Was die Zukunft betrifft, haben wir John Deere ganz gezielt ausgewählt, weil das Unternehmen am langfristigen Erfolg der Wirtgen Group interessiert ist und sich weltweit für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzt.“

Jürgen Wirtgen, geschäftsführender Gesellschafter der Wirtgen Group, ergänzt: „Die Stärke und der Erfolg unseres Unternehmens beruhen auf dem Engagement unserer Mitarbeiter, die sich voll darauf konzentrieren, Lösungen zu schaffen, die unsere Kunden in den Geschäftsfeldern Road und Mineral Technologies zum Erfolg führen. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Wirtgen Group durch den Zusammenschluss mit John Deere ihren Erfolgskurs auch in Zukunft fortsetzen wird – unabhängig von einer einzigen Eigentümerfamilie und über unser eigenes Wirken hinaus.“

John Deere plant laut einer Wirtgen-Mitteilung, die bestehenden Marken, das Management, die Produktionsstandorte, die Mitarbeiter sowie das Vertriebs- und Servicenetz der Wirtgen Group zu erhalten. Beide Unternehmen werden durch den Erfahrungsaustausch unter anderem in den Bereichen Vertrieb, Produktion und Technologie sowohl von der Größe als auch der Effizienz der Arbeitsabläufe profitieren.

Die Wirtgen Group deckt mit ihren fünf Premiummarken den gesamten Prozesskreislauf im Straßenbau ab – Aufbereiten, Mischen, Einbauen, Verdichten und wieder Sanieren. Weltweit beschäftigt die Wirtgen Group mehr als 8.000 Mitarbeiter und vertreibt ihre Produkte in mehr als 100 Ländern.

Erweiterung

„Die einzigartige Marktposition, die langjährigen Kundenbeziehungen sowie die hohe Wertschöpfung machen die Wirtgen Group für John Deere besonders interessant. Gerade vor der strategischen Zielsetzung, dass Deere seine Position im Geschäftsbereich Construction & Forestry ausbaut. Denn durch die Akquisition der Wirtgen Group erreichen wir mehr Kunden, Märkte und Regionen“, so Samuel R. Allen, Chairman und CEO von Deere & Company.

John Deere
Die Wirtgen Group stärke die Position von John Deere in der Baumaschinenbranche. - Bild: John Deere

Max Guinn, President des Geschäftsbereichs Construction & Forestry bei John Deere, erläutert: „Die Wirtgen Group stärkt unsere Position in der Baumaschinenbranche, steigert unsere Fähigkeit, Kunden auf der ganzen Welt zu betreuen und verbessert unsere Wettbewerbsposition durch die Ergänzung unseres Angebotes um marktführende Produkte.“

Laut Guinn sind die Ausgaben für Projekte in den Bereichen Straßenbau und Verkehr schneller gewachsen als die Baubranche insgesamt und tendenziell weniger zyklisch. Ergänzend fügt er hinzu, dass sich weltweit ein Bewusstsein dafür entwickelt hat, dass den Verbesserungen in die Infrastruktur Priorität eingeräumt werden muss und in diesem Zusammenhang vor allem der Neubau sowie die Instandsetzung von Straßen und Autobahnen entscheidend sind.

Die Transaktion unterliegt der Genehmigung der zuständigen Kartellbehörden in mehreren Ländern. Die Unternehmen rechnen damit, die Transaktion im vierten Quartal des Kalenderjahrs 2017 abzuschließen.

Wirtgen mit Material von Dow Jones Newswires

Die Top 10 der größten Baumaschinenhersteller weltweit

  • Platz 5: Volvo Construction Equipment. Das schwedische Unternehmen verbuchte 2017 laut einer Statistik der KHL Group einen Umsatz von 5,9 Milliarden Dollar. Nicht zu verwechseln ist das Unternehmen mit dem gleichnamigen Automobilhersteller. – Bild: Volvo Construction Equipment

    Platz 5: Volvo Construction Equipment. Das schwedische Unternehmen verbuchte 2017 laut einer Statistik der KHL Group einen Umsatz von 5,9 Milliarden Dollar. Nicht zu verwechseln ist das Unternehmen mit dem gleichnamigen Automobilhersteller. – Bild: Volvo Construction Equipment

  • Platz 4: Liebherr. Der Baumaschinenhersteller, der insbesondere hierzulande die Baustellen mit seinen Maschinen prägt, machte 2017 einen Umsatz von 6,2 Milliarden Dollar. – Bild: Bauma

    Platz 4: Liebherr. Der Baumaschinenhersteller, der insbesondere hierzulande die Baustellen mit seinen Maschinen prägt, machte 2017 einen Umsatz von 6,2 Milliarden Dollar. – Bild: Bauma

  • Platz 3: Hitachi Construction Machinery. Dieser japanische Baumaschinenhersteller setzte 2017 rund 6,6 Milliarden Dollar um. Der größte Baumaschinenhersteller Japans ist das Unternehmen mit dieser Summe allerdings nicht. – Bild: Hitachi

    Platz 3: Hitachi Construction Machinery. Dieser japanische Baumaschinenhersteller setzte 2017 rund 6,6 Milliarden Dollar um. Der größte Baumaschinenhersteller Japans ist das Unternehmen mit dieser Summe allerdings nicht. – Bild: Hitachi

  • Platz 2: Komatsu. Weitaus mehr Umsatz als Hitachi Construction Machinery machte das ebenfalls aus Japan stammende Unternehmen Komatsu. 14,1 Milliarden Umsatz konnte dieser Baumaschinenhersteller laut einer Statistik der KHL Group im Jahr 2017 verbuchen. – Bild: Komatsu

    Platz 2: Komatsu. Weitaus mehr Umsatz als Hitachi Construction Machinery machte das ebenfalls aus Japan stammende Unternehmen Komatsu. 14,1 Milliarden Umsatz konnte dieser Baumaschinenhersteller laut einer Statistik der KHL Group im Jahr 2017 verbuchen. – Bild: Komatsu

  • Platz 1: Caterpillar. Der größte Baumaschinenhersteller der Welt stammt aus den USA. Caterpillar machte 2017 einen Umsatz von 21,3 Milliarden Dollar. – Bild: Caterpillar

    Platz 1: Caterpillar. Der größte Baumaschinenhersteller der Welt stammt aus den USA. Caterpillar machte 2017 einen Umsatz von 21,3 Milliarden Dollar. – Bild: Caterpillar