Ensinger

Unternehmensgründer Wilfried Ensinger bei der Jubiläumsfeier. - Bild: Ensinger

| von Karoline Kopp

1966 startete Wilfried Ensinger sein eigenes Unternehmen in einer Garage. Innerhalb von einem halben Jahrhundert hat sich der Kunststoffverarbeiter von einem Kleinbetrieb zu einem Global Player entwickelt.

Heute ist Ensinger in allen wichtigen Wirtschaftsregionen mit Fertigungsstandorten und Vertriebsniederlassungen vertreten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschafteten die 2.300 Mitarbeiter einen Umsatz von 391 Millionen Euro.

Gemeinsam mit 500 Mitarbeitern dem In- und Ausland, langjährigen Geschäftspartnern und Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft, eröffnete das Familienunternehmen am 17. Juni die Jubiläums-Feierlichkeiten mit einem stimmungsvollen Festakt.

Gastredner Prof. Dr. Berthold Leibinger, ehemaliger Geschäftsführer der Trumpf-Gruppe, würdigte Wilfried Ensinger als "Leitfigur des Mittelstands". Gemeinsam mit seiner Frau Martha habe er "eine große Lebensleistung vollbracht".

Erfolgsmodell Familienunternehmen

Altbundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler, ein Freund der Familie, gratulierte in seiner Rede "allen, die zur Erfolgsgeschichte beigetragen haben." Es sei Ensinger auch international gelungen, eine "Belegschaft mit Spitzenkönnern zu formen. Innovationen, Qualitätsorientierung und Teamgeist haben diese Firma groß gemacht."

Ensinger sei einzigartig und dennoch typisch für mittelständische Familienunternehmen, denen Deutschland viel zu verdanken habe. Ihre Ideen und ihre Wagnisbereitschaft seien "mitentscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Denn diese Betriebe sichern Prosperität und bieten Millionen Menschen Ausbildung, Arbeit und Einkommen."

Die zehn größten Industrie-Familienunternehmen der Welt