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DMG Mori machte 2016 weniger Umsatz als im Jahr zuvor. - Bild: DMG Mori

| von Stefan Weinzierl
Aktualisiert am: 10. Mär. 2017

Der Auftragseingang entwickelte sich laut DMG Mori im Jahresverlauf zunehmend positiv: Nachdem die Bestellungen bereits im dritten Quartal mit +12 Prozent den Wert der vergangenen vier Quartale übertrafen, stieg der Auftragseingang im vierten Quartal 2016 auf 610,3 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 540,8 Millionen Euro). Im Gesamtjahr erhöhte sich der Auftragseingang um 4 Prozent auf 2.369,9 Millionen Euro (Vorjahr: 2.282,8 Millionen Euro). DMG MORI erzielte damit im Berichtsjahr den bisher höchsten Auftragseingang in 146 Jahren Unternehmensgeschichte.

Der Umsatz lag mit 2.265,7 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahr (2.304,7 Millionen Euro). Im vierten Quartal erreichte der Umsatz 636,6 Millionen Euro (Vorjahr: 655,9 Millionen Euro). Die Exportquote lag wie im Vorjahr bei 67 Prozent.

Die Ertragslage entwickelte sich im Geschäftsjahr 2016 wie folgt: Das EBITDA lag bei 169,7 Millionen Euro (Vorjahr: 243,1 Millionen Euro), das EBIT erreichte 104,0 Millionen Euro (Vorjahr: 185,9 Millionen Euro) und das EBT belief sich auf 94,1 Millionen Euro.

Der Vorjahreswert von 217,3 Millionen Euro beinhaltet den einmaligen Ertrag (37,8 Millionen Euro) aus dem Verkauf der Anteile an der DMG MORI Company Limited. Die Ergebnisentwicklung 2016 war wesentlich geprägt durch Effekte von 77,8 Millionen Euro insbesondere für die umgesetzten Maßnahmen zur Neuausrichtung.

Bereinigt um diese Aufwendungen liegt das EBT bei 171,9 Millionen Euro. Der Konzern weist zum 31. Dezember 2016 einen Jahresüberschuss von 47,5 Millionen Euro aus (Vorjahr: 159,6 Millionen Euro).

Am 31. Dezember 2016 waren 7.282 Mitarbeiter, davon 318 Auszubildende, im Konzern beschäftigt (Vorjahr: 7.462 Mitarbeiter). Die Anzahl der Mitarbeiter verringerte sich um 180. Zum Jahresende arbeiteten 4.099 Mitarbeiter (56 Prozent) bei unseren inländischen und 3.183 Mitarbeiter (44 Prozent) bei den ausländischen Gesellschaften.

Ausblick 2017

DMG MORI ist laut Mitteilung gut in das laufende Geschäftsjahr gestartet: Zu Beginn des Jahres 2017 entwickelte sich der Auftragseingang besser als im Vorjahr. Auf der Hausausstellung in Pfronten hat das Unternehmen mit über 9.000 internationalen Fachbesuchern und einem Auftragseingang von über 200 Millionen Euro Rekordwerte erzielt.

Im ersten Quartal 2017 rechnet DMG Mori mit einem Auftragseingang von rund 630 Millionen Euro (Vorjahr: 591,6 Millionen Euro) – trotz der Maßnahmen zur strategischen Neuausrichtung wie der veränderten Vertriebs- und Servicestruktur in Asien und Amerika. Für das Gesamtjahr planen das Unternehmen einen Auftragseingang von rund 2,3 Milliarden Euro.

Der Umsatz wird laut Mitteilung im ersten Quartal aufgrund der Neuausrichtung mit rund 520 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahresniveau liegen (541,4 Millionen Euro). Für das Gesamtjahr planen DMG Mori einen Umsatz von rund 2,25 Milliarden Euro. Das EBT wird im ersten Quartal in etwa auf dem Vorjahresniveau liegen (25,8 Millionen Euro), so die Mitteilung. Im Gesamtjahr soll das EBT rund 130 Millionen Euro betragen.

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