Osramn hat nach Steuern knapp ein Viertel weniger verdient

Osramn hat im ersten Quartal nach Steuern knapp ein Viertel weniger verdient. - Bild: Osram

| von Stefan Weinzierl

Nach Steuern verdiente Osram mit 70 Millionen Euro knapp ein Viertel weniger. Der Umsatz stieg hingegen dank der anhaltend guten Nachfrage nach optischen Halbleitern um 3,5 Prozent auf gut eine Milliarde Euro. Dabei belasteten negative Währungseffekte hier mit 60 Millionen Euro.

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2017/18 (per 30. September) bekräftigte Osram. Die negativen Währungseffekte, Anlaufkosten für Kulim sowie steigende Kosten für Forschung und Entwicklung würden das bereinigte Ebitda mit einem dreistelligen Millionen-Euro-Betrag belasten. Dieses sieht das Osram-Management weiter bei rund 700 Millionen Euro, nach 695 Millionen Euro im Vorjahr.

Unter dem Strich erwartet Osram einen Gewinnrückgang: Das Ergebnis je Aktie sieht der Lichtkonzern von 2,78 Euro auf 2,40 bis 2,60 Euro sinken. Der Umsatz sollte um 5,5 bis 7,5 Prozent zunehmen. Der aus dem November stammenden Prognose lag ein Wechselkurs vom Euro zum Dollar von 1,18 zugrunde.

Bereits registriert?