Ein gelber Roboter fährt frontal auf den Bildbetrachter zu.

Start-up Energy Robotics gewinnt erfahrenen Wagniskapitalgeber und bekannte Industriegrößen als Investoren. - Bild: Energy Robotics

| von Redaktion Produktion

Energy Robotics, führender Entwickler von Softwarelösungen für mobile Inspektionsroboter, erhält eine zwei Millionen Euro Seed-Finanzierung. Neben Earlybird Venture Capital als Hauptinvestor steigen auch prominente Business Angels als weitere Investoren bei dem Start-up mit ein. Energy Robotics bietet die erste kommerziell verfügbare Softwareplattform, die ein Hardware-unabhängiges Roboterbetriebssystem, cloudbasiertes Flottenmanagement und KI-getriebene Datenanalyse für industrielle Anwendungen zusammenführt.

Mit dem neuen Investment plant das Darmstädter Team die Weiterentwicklung ihrer Software-as-a-Service (SaaS)-Lösung sowie den Ausbau des Produktportfolios in Richtung Plattformökonomie und Robot-as-a-Service. Damit gestaltet das Unternehmen den Wandel, ausgelöst durch autonome, intelligente Roboter, an vorderster Front mit.

Expertise in intelligenter autonomer Software

Mit dem Einstieg einer Reihe hochkarätiger Investoren geht Energy Robotics den nächsten Schritt in der noch jungen Firmengeschichte: Zwei Millionen Euro frisches Kapital sind das Ergebnis der aktuellen Finanzierungsrunde. Neben dem europäischen Technologie-Investor Earlybird, der die ersten Finanzierungsrunden in Milliardenunternehmen wie UiPath, N26 und Peak Games angeführt hat, beteiligen sich auch Multi-Aufsichtsrat Dr. Paul Achleitner, der ehemalige Vorstandsvorsitzende des österreichischen Mineralölkonzerns OMV Dr. Gerhard Roiss und Martin Klässner, CEO des Elektromobilitäts-Experten has·to·be GmbH. Ebenso befindet sich der durch frühe Investments in Unternehmen wie Palantir bekannte Business Angel und Serienunternehmer Andrej Henkler unter den neuen Kapitalgebern.

Risikokapitalgeber Earlybird sieht großes Potential in dem Darmstädter Start-up: „Das perfekt eingespielte Gründerteam von Energy Robotics kombiniert jahrzehntelange Erfahrung und führende Expertise in intelligenter autonomer Software für mobile Roboter mit visionärem Unternehmertum und einer “Macher”-Mentalität“, sagt Dr. Andre Retterath, Principal bei Earlybird. "Das Start-up wächst schnell – trotz der frühen Phase konnte das Team bereits zahlreiche Pilot- und Lizenzkunden wie beispielsweise Shell, Dow Chemical, E.ON und Merck gewinnen.[...]"

Innovation Made in Germany

Energy Robotics bringt die erste kommerziell verfügbare Softwareplattform für industrielle Anwendungen auf den Markt, die drei wesentliche Komponenten der intelligenten Steuerung mobiler autonomer Roboter vereint: ein Hardware-unabhängiges Roboterbetriebssystem, cloudbasiertes Flottenmanagement sowie KI-gestützte Datenanalyse. Eingesetzt werden die Roboter für Ferninspektionen und Überwachung hauptsächlich in Branchen mit rauen und anspruchsvollen Umgebungen wie der Öl-, Gas- und petrochemischen Industrie, aber auch zunehmend in der Energie- und Sicherheitsbranche. Dabei setzt das Unternehmen auf ein SaaS-Modell und bietet damit seine Softwarelösung sowie die dazugehörige IT-Infrastruktur zusammen mit der Hardware von diversen Drittanbietern an.

„Mit dem neu gewonnenen Investorenkapital sind wir nun in der Lage, weiter zu wachsen und unser Angebot und Partnernetzwerk auszubauen. Wir freuen uns daher sehr darüber, mit Earlybird und den anderen Investoren Geldgeber an unserer Seite zu haben, die unsere Vision als zukunftsweisend betrachten und entsprechend fördern. Für uns ist klar: Autonome Roboter werden das kommende Jahrzehnt maßgeblich verändern und wir möchten diesen Wandel an vorderster Front mitgestalten.“, erläutert Marc Dassler, Co-Founder und CEO von Energy Robotics.

Mit Boston Dynamics und dessen laufendem Roboter Spot wurde das Netzwerk der Darmstädter Firma im September um einen weiteren bekannten Roboterhersteller erweitert. Den Beginn der Zusammenarbeit markierte ein gemeinsames Projekt beim Pharmakonzern Merck in Darmstadt: Dort wurde Spot durch Energy Robotics mit Kameras und Sensoren sowie intelligenter Steuerungssoftware ausgestattet, um Inspektionsdaten während autonomer Kontrollrundgänge zu erfassen. In diesem spezifischen Anwendungsfall liest der Laufroboter nun beispielsweise Manometer ab und kontrolliert Luftauslässe.

Quelle: Energy Robotics

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