| von Gunnar Knüpffer
Ulrich Grillo
Ulrich Grillo: "Europa braucht eine starke und moderne Industrie. Vorrang müssten Investitionen in Europa haben." - Bild: BDI/Christian Kruppa

"Europa braucht eine starke und moderne Industrie", sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo, einer der Initiatoren des Bündnisses. Vorrang müssten Investitionen in Europa haben. Gegenwärtig liege das Investitionsniveau in Europa 15 Prozent unter Vorkrisenniveau. "Es fehlen pro Jahr rund 300 Milliarden Euro an Investitionen", meinte Grillo. Das Bündnis erwarte von der europäischen Politik klare industriepolitische Leitlinien.

"In diesen Wochen werden wichtige Weichen für die Zukunft der Industrie und der Beschäftigung gestellt", ergänzte der IG-Vorsitzende Jörg Hofmann. "Wir stehen vor der Frage, wie können wir ein Europa ohne Binnengrenzen erhalten? Wie soll die Energiepolitik der Zukunft aussehen? Wie sichern wir die europäische Stahlindustrie vor unlauterem Wettbewerb oder wie kann der Markthochlauf für Elektromobilität befördert werden?"

Den richtigen Weg einzuschlagen erfordere ein koordiniertes gemeinsames Handeln – und genau dafür hätten sie das Bündnis 'Zukunft der Industrie' mit gegründet und arbeiteten an konkreten Lösungswegen.