| von Karoline Kopp
Bild: Pixabay
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Da moderne Technologie die Beziehung zwischen den industriellen Herstellern und ihren Kunden neu gestaltet, muss auch das traditionelle Preismodell für den Servicevertrag von "Pay-for-Product" in "Pay-for-Performance" geändert werden.

Die oben erwähnte Wartung von Gütern basierend auf ihrem Echtzeitstatus wird, angetrieben durch vorrausschauende und vernetzte industrielle Technologie, zum Alltag. Das Fachpersonal muss daher seltener vor Ort anrücken, weswegen Kunden zu Recht günstigere Konditionen erwarten. Statt starre Preise für Produkte und Wartungs- oder Garantieleistungen festzulegen, sollten Industriehersteller deshalb eine an Ergebnisse gebundene Gebührenstruktur einführen. Zum Beispiel können Hersteller höhere Gebühren verlangen, wenn Ausfallzeiten unter einen vereinbarten Schwellenwert reduziert werden oder ein Upgrade die Effizienz verbessert. Für Branchen, in denen die völlige Neuausrichtung dieser Preisstrukturen aus strategischen Gründen noch nicht in Frage kommt, besteht die Möglichkeit eines gemischten Ansatzes aus festen Gebühren und variablen Komponenten auf der Grundlage von Effizienz und Produktivitätssteigerungen.

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