Laut dem Statistischen Bundesamt haben die Insolvenzen im November 2017 gegenüber dem Vorjahr zugenommen

Laut dem Statistischen Bundesamt haben die Insolvenzen im November 2017 gegenüber dem Vorjahr zugenommen. - Bild: Pixabay

| von Stefan Weinzierl

Im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) gab es im November 2017 mit 316 Fällen die meisten Unternehmensinsolvenzen. 287 Insolvenzanträge stellten Unternehmen des Baugewerbes. Im Wirtschaftsbereich Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen wurden 215 Insolvenzanträge gemeldet.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für November 2017 auf knapp 9,0 Milliarden Euro. Im November 2016 hatten sie bei rund 1,2 Milliarden Euro gelegen. Dieser starke Anstieg der Forderungen ist auf die Insolvenzen einiger wirtschaftlich bedeutender Unternehmen zurückzuführen.

Zusätzlich zu den Unternehmensinsolvenzen meldeten 8.717 übrige Schuldner im November 2017 Insolvenz an (+ 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat). Darunter waren 6.553 Insolvenzanträge von Verbrauchern und 1.788 Insolvenzanträge von ehemals selbstständig Tätigen, die ein Regel- beziehungsweise ein Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen.

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