Johnson Controls stellt das Geschäft mit Autobatterien auf den Prüfstand

Johnson Controls stellt das Geschäft mit Autobatterien auf den Prüfstand. - Bild: Bahnemann/Wikimedia/CC BY-SA 3.0

| von Stefan Weinzierl

"Unsere Priorität ist es, für die Aktionäre zusätzliche Werte zu schaffen", sagte Konzernchef George Oliver. Dazu gehöre es auch, das Geschäftsportfolio zu optimieren.

Der Konzern stehe derzeit auf zwei Standbeinen, die sich auf sich sehr unterschiedliche Industrien ausrichteten und jeweils besondere Anforderungen im Tagesgeschäft und an die Finanzen stellten, hieß es weiter. Strategische Priorität soll bei den Amerikanern künftig die größere Gebäudetechnik-Sparte haben, die weiter gestärkt werden soll. Johnson Controls will hier in den Ausbau der nach eigenen Angaben bereits marktführende Position weiter investieren.

Wie genau eine Lösung für die zur Disposition stehende Sparte Power Solutions aussehen kann, ließ der Konzern zunächst offen. Die Überprüfung soll in den kommenden Monaten abgeschlossen werden, eine endgültige Entscheidung oblige dem Verwaltungsrat. Der Bereich mit rund 15 000 Mitarbeitern hatte im vergangenen Jahr 7,3 Milliarden Dollar zum Konzernumsatz beigesteuert, der insgesamt bei rund 30 Milliarden Dollar lag. Dabei kam das Batteriegeschäft auf ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar.

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