Ein LKW fährt bei Abendrot auf der Autobahn.

Der Zulieferer Jost Werke will wieder profitabler werden. - Symbolbild: Lukas Gojda - stock.adobe.com

Dank einer Übernahme könne der Nutzfahrzeugzulieferer Jost Werke seinen Umsatz und seine Profatibilität weiter steigern. So soll das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) 2021 überproportional zum Umsatz im niedrigen zweistelligen Prozentbereich steigen und damit deutlich über dem Vorjahreswert liegen, wie das im Nebenwerteindex SDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Neu-Isenburg bei der Vorlage ausführlicher Jahreszahlen mitteilte. Wie bereits bekannt, war das bereinigte Ebit 2020 wegen der Corona-Krise um knapp fünf Prozent auf gut 73 Millionen Euro gesunken, die entsprechende Marge ging um 1,2 Prozentpunkte auf 9,2 Prozent zurück.

Weitere Steigerung im Vergleich zum Vorjahr

Bei den Erlösen erwartet Jost Werke 2021 ebenfalls ein Wachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich und damit eine weitere Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, als der Umsatz um 7,9 Prozent auf gut 794 Millionen Euro geklettert war. Ohne den Zukauf von Alö, einem schwedischen Hersteller landwirtschaftlicher Frontlader, wäre der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr jedoch um 16 Prozent gefallen, hieß es.

Unter dem Strich stand ein Überschuss von 19,3 Millionen Euro und damit 42,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Hier belastete neben der Coronakrise unter anderem auch Kosten für die Alö-Übernahme. Die Aktionäre sollen für 2020 eine Dividende von einem Euro je Anteilsschein erhalten, nachdem die Ausschüttung im Vorjahr wegen der Corona-Krise gestrichen worden war. Der Dividendenvorschlag liegt deutlich über den Erwartungen der Analysten.

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